Starte, bevor du dich bereit fühlst.

TransferGo schneller, günstiger und flexibler Geldtransfer

Stellen Sie sich und das Startup TransferGo kurz unseren Lesern vor!

TransferGo ist ein Londoner FinTech, das Auslandsüberweisungen so bequem und zuverlässig wie möglich machen möchte. Unsere innovativen Produkte sind deshalb ideal an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst: Wir bieten schnelle, günstige und flexible Geldtransfers an. Unser größtes USP ist die Überweisungsgeschwindigkeit. Mit unseren Diensten können Kunden für eine kleine, feste Gebühr internationale Überweisungen in weniger als 30 Minuten tätigen. Außerdem bieten wir vollständig kostenlose Überweisungen an, die in zwei bis drei Werktagen ausgeführt werden.

TransferGo war bei den TechCrunch Europa Awards 2018 als „Fastest Rising Startup of the Year“ nominiert. Kürzlich sind wir zudem vom britischen Medium The Next Web and dem Zahlungsdienstleister Adyen in die Top 5 der heißesten Start-ups aus Großbritannien aufgenommen worden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

TransferGo wurde aus unserer Erfahrung mit Auslandsüberweisungen über die Bank geboren, als meine Mitbegründer und ich ein traditionelles Import-/Exportgeschäft etablierten. Dabei haben wir erlebt, wie umständlich, unzuverlässig und teuer die Zahlung unserer internationalen Lieferanten war. Wir waren jedoch auf das Angebot der Banken angewiesen, die unserem Gefühl nach nicht an Kundenzufriedenheit interessiert waren. Aus diesem Frust heraus kam uns die Idee, einen Service aufzubauen, der grundsätzlich bequemer und günstiger ist als das, was damals auf dem Markt existierte und bis heute noch als etablierter Service gilt.

Welche Vision steckt hinter TransferGo?

Unsere Vision ist es, internationale Finanzdienstleistungen ohne Einschränkungen oder künstliche Grenzen zu gestalten. Insgesamt möchten wir vor allem die komplizierten und oft intransparenten Gebührenstrukturen abschaffen. Deshalb bieten wir unseren Service auch ganz ohne Transaktionsgebühren und ohne Aufschlag auf die Wechselkurse an. Indem wir auf die hohen Gebühren, die derzeit üblicherweise von den etablierten Marktteilnehmern erhoben werden, verzichten, räumen wir eine der größten Unannehmlichkeiten für unsere Kunden aus dem Weg.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Genehmigungsprozess, die Lizenzerteilung und der Beziehungsaufbau zu den Banken waren zu Beginn die wichtigsten Herausforderungen. Es dauerte sechs Monate, bis wir eine Lizenz erhalten hatten. Doch das grüne Licht der Regulierungsbehörde reichte nicht aus. Wir mussten im Anschluss unsere Geschäftsidee an Banken verkaufen, um ein Konto eröffnen zu können. Wir mussten noch etwa vier Monate damit verbringen, eine Bank zu finden, die bereit war mit uns zu arbeiten – 99 Prozent von ihnen lehnten uns ab. 

TransferGo wurde und wird bis heute durch Venture Capital finanziert. Bisher konnten wir rund 30 Millionen US-Dollar einsammeln.

Wer ist die Zielgruppe von TransferGo?

Wir sprechen in erster Linie ausländische Arbeitnehmer an, die ihre Familien in der Heimat finanziell unterstützen. Diese werden in der heutigen globalisierten und von Fachkräftemangel gekennzeichneten Welt immer zahlreicher und sind auf günstige und bequeme Geldtransfers angewiesen. Zusätzlich bieten wir aber auch B2B-Services an. Unternehmen können mit TransferGo ihre internationalen Lieferanten bezahlen. So können sie die eingesparten Kosten in das eigene Wachstum investieren.

Wie funktioniert TransferGo? Wo liegen die Vorteile?

TransferGo verwendet seine eigene Technologie, die speziell dafür entwickelt wurde, um Transaktionen abzuwickeln und Kunden Zugang zu unseren Services zu ermöglichen. Außerdem kooperieren wir mit lokalen Banken und Zahlungsdienstleistern, um unsere Prozesse zu automatisieren und die Geldlieferzeit zu verkürzen. Dies bezeichnen wir als „local in, local out“-System. Die Partnerschaften mit lokalen Banken in vielen verschiedenen Ländern in Kombination mit unserer Technologie ermöglichen es uns, Echtzeit-Zahlungen anzubieten. Darüber hinaus investieren wir immer wieder in neue Technologien. Ziel ist es, die Geldverteilung weltweit nachhaltig zu verändern. Vor Kurzem haben wir die Blockchain-Technologie von Ripple in unsere Systeme integriert, um Echtzeit-Überweisungen von Europa nach Indien zu ermöglichen.

Wie ist das Feedback?

TransferGo konnte sich inzwischen als beliebte Marke am Markt etablieren, die auf Transparenz, Vertrauen und Benutzerfreundlichkeit basiert. Im März konnten wir die Eine-Million-Kunden-Marke knacken. Derzeit verzeichnen wir einen durchschnittlichen Zuwachs von täglich rund 1.900 Kunden. Mit 91 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen werden wir auf der Verbraucherseite Trustpilot mit „hervorragend“ benotet.

TransferGo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere eine Million Kunden tätigen derzeit Geldtransfers in Höhe von rund einer Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies möchten wir in den nächsten fünf Jahren verzehnfachen. Außerdem werden wir unser Produktangebot mit klarem Fokus auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden weiterentwickeln und die Expansion in weitere Länder konsequent vorantreiben. Inzwischen ist unser Angebot in 47 Ländern verfügbar.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Starte, bevor du dich bereit fühlst. 
  2. Wähle deine Mitbegründer gut aus, ihr müsst euch vervollständigen. 
  3. Genieße die Reise, sie ist definitiv die Mühe wert!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daumantas Dvilinskas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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