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Trainlevel: Das Tool für Trainer & Coaches

Stellen Sie sich und das Startup Trainlevel doch kurz unseren Lesern vor!
Mit Trainlevel ist es unser Ziel, Menschen zu bestärken, ihren Weg in ein erfolgreiches und zufriedenes Leben zu gehen. Erfolgreiche Personen haben ein hohes Bewusstsein, welche Kompetenz sie aufbauen sollten, um auf ihrem Weg weiter zu kommen. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung ist somit das „A und O“. Aus diesem Grund verbinden wir bei Trainlevel nun Erfahrungen von Content und Unterstützern mit den Visionen und Idealen unserer „Trainees“. Konkret bedeutet das, dass wir eine Plattform entwickelt haben, welche einen Content getriebenen Marktplatz, ein Netzwerk für lebenslanges Lernen und ein Instrument für Trainer, Coaches und Berater schafft. Letztendlich geht es schließlich immer darum, dass Trainer, Coaches und Berater ihren Workflow schlanker gestalten und so mehr Zeit für das Wesentliche haben: Bei ihren Kunden Potenziale zu entfalten und sie für das nächste Level vorzubereiten.
Von dieser Vision angetrieben haben mein Co-Founder Robert Farthmann (45) und ich, Marc Feldkirchner (24), Trainlevel Im Januar 2017 gegründet. Ich selbst habe nach meinem Studium in Business Management für einige Zeit in einer Unternehmensberatung gearbeitet. Mein Mitgründer Robert Farthmann ist schon seit vielen Jahren in der Training, Coaching und Berater-Welt zu Hause.

Wie ist die Idee zu Trainlevel entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Kennengelernt haben wir uns bereits während meines Studiums. Damals hatte ich die Aufgabe als Prüfungsleistung einen Business Plan zu schreiben. Ich suchte in meinem Netzwerk nach spannenden Persönlichkeiten, um eine Idee auszuarbeiten. Letztendlich wurden wir durch einen gemeinsamen Kontakt vorgestellt. Der erste Business Plan war also geschrieben, der Gedanke gesät, jedoch erst einmal „auf die lange Bank geschoben“.
Als wir beide nun als Trainer und Berater gearbeitet haben, wurden unsere Ideen – in unzähligen Cafés, Bars und Biergärten entstanden –zu Trainlevel durch unsere tägliche Arbeit immer mehr bestätigt. Man kann also sagen, Trainlevel entstand aus der „eigenen Not“.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eine der größten Herausforderungen für uns Gründer war und ist die räumliche Distanz (Großraum Augsburg – Berlin). Ich denke auch, dass viele Gründer den Proof of Concept, also die Validierung der Idee, ggf. unterschätzen. Es war für uns sehr mühsam Trainer, Coaches und Berater zu einer Befragung zu bewegen. Wir waren auf verschiedensten Messen in ganz Deutschland, haben Stunden am Telefon verbracht und unzählige E-Mails geschrieben.
Bzgl. der Finanzierung konnten wir einen Bildungsanbieter aus Süddeutschland für uns gewinnen. Diese Firma unterstützte uns, das MVP zu entwickeln und Trainlevel am Markt zu platzieren. Trotz alledem sind wir aktuell auf der Suche nach einem Investment, um unsere vielen Ideen bzgl. Trainlevel weiter voran zu bringen.

Wer ist die Zielgruppe von Trainlevel?
Die Plattform richtet sich primär an Trainer, Coaches und Berater, welche selbständig oder in kleineren Organisationen am Markt tätig sind. Darin inbegriffen sind selbstverständlich auch deren Teilnehmer bzw. Kunden. Ein Nutzer von Trainlevel sollte den Anspruch haben, seine Trainings, Coachings, Seminare, Workshops, etc. serviceorientiert sowie transparent für den Teilnehmer und nah an dessen Erwartungen durchzuführen.

Wo liegen die Vorteile für die Nutzer?
Die „Trainees“ haben durch die Plattform Zugriff auf Ihren Content, wenn sie diesen tatsächlich brauchen – unterwegs, am Arbeitsplatz, etc. Durch den „geschützten Bereich“ eines Trainings auf der Plattform entsteht ein Ort, an dem Trainees schnell und einfach Fragen stellen können oder sich gegenseitig austauschen können. Sog. Mastermind-Gruppen erhöhen nachweislich den Erfolg beim Lerntransfer.

Welche Vorteile haben Trainer und Coaches?
Durch unser modulares Content-System verschlanken Trainer, Coaches und Berater ihren gesamten Prozess. Mit wenigen Klicks sind so Trainings angelegt, alle Inhalte hinzugefügt und Teilnehmer eingeladen. Zudem führen Trainer auf der Plattform bei ihren Trainees eine Vorabfrage bzgl. des Wissenstandes, der Motivation und der individuellen Erwartungen durch. Diese Fragen werden – status quo – ohnehin in jedem Workshop gestellt. Unserer Meinung nach ist das viel zu spät.

Trainlevel, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir haben noch viel vor, gerade auch was die Entwicklung des Produktes angeht. Mein Mitgründer und ich, wir beschäftigen uns viel mit Werten & Zielen in unseren eigenen Leben. Diese Thematik finden wir bspw. auch für die Plattform sehr spannend. Viele Menschen haben schließlich kein Bewusstsein für ihre Ziele und „denken in Wünschen“. Was aber, wenn ich als Mensch ein klares Bild von meinen Zielen – egal in welchem Lebensbereich – bekomme und schließlich anhand dieser und basierend auf meinen eigenen Werten mit passendem Content oder einem passenden Unterstützer gematched werde? Es entsteht somit ein neuartiger Marktplatz für Trainings, Coachings oder auch Beratung, der aus einer ganz anderen Richtung als aktuell startet. Spannend, nicht wahr?

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Greife auf dein Netzwerk zurück. Wir profitieren sehr vom Know-How unserer Freunde & Bekannte.
2. Diversity im Team. Vllt. gerade wegen unserem Altersunterschied ergänzen sich mein Mitgründer und ich optimal in unseren Arbeitsweisen.
3. Wenn’s nicht rockt, isses für’n A****. Schaffe dir ein motivierendes Umfeld, so dass du jeden Tag dafür brennst, 200% zu geben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marc Feldkirchner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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