Samstag, November 27, 2021

Das können GründerInnen von uns lernen!

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Startups sind mit ihrer Innovationskraft und Kreativität der Motor der globalen Wirtschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung. Wir bieten akribisch recherchierte Informationen über Gründer und Startups. Neben Porträts junger Unternehmer und erfolgreicher Startups und deren Erfahrungen liegt der Fokus auf KnowHow von A bis Z sowohl für Gründer und Startups als auch für Investoren, Ideengeber und Interessierte. Wir begleiten, Startups von der Gründungsphase bis zum erfolgreichen Exit.

Viele YouTuber sind mittlerweile weit mehr als Content Creator, die mit ihren Videos in erster Linie Teenager begeistern: Sie sind Entrepreneure, haben oftmals Mitarbeiter und bieten teilweise sogar Dienstleistungen oder Produkte an. Die Fähigkeiten, die sie aufgrund ihres kreativen Jobs als Creator ganz natürlich haben, können aber auch anderen GründernInnen helfen.

Meldet euch regelmäßig bei euren (potenziellen) Kunden

YouTuber sind hervorragend darin, Zuschauer zu Abonnenten und Abonnenten zu Fans zu machen, indem sie immer wieder mit ihnen in Kontakt bleiben. Regelmäßige Video-Uploads helfen ihnen dabei eine starke Bindung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. Auch ihr als GründerInnen wollt potentielle Kontakte zu Kunden und Kunden zu Brand-Ambassadors machen. Wie in jeder Beziehung passiert das nicht mit einem One-Time-Stand, sondern durch regelmäßigen Kontakt. Erstmal geht es dabei um die Bedürfnisse der potentiellen Kunden und nicht um euren Wunsch (viel zu verkaufen).

Ob Instagram, TikTok, über Pressearbeit oder eure Pinterest-Seite – oder vielleicht in eurem eigenen YouTube-Kanal:

Es geht nicht (nur) darum regelmäßig von euch hören zu lassen, sondern einen Grund zu liefern euch zuzuhören. Bestimmt das öffentliche Gespräch, indem ihr in den Dialog mit euren Kunden geht und verbringt Zeit mit ihnen. Egal ob Offline- oder Online-Zeit. Je länger die Zeitspanne ist, die Kunden mit euch verbringen, desto stärker ihre Beziehung zu euch und umso größer euer Erfolg.

Schafft Vertrauen in eure Marke

Kein Click-baiting, keine Hype-Produkte die nicht halten was sie versprechen. Vertrauen ist der wichtigste Aspekt in der Markenkommunikation. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall eine Marke bilden, der man auch vertrauen kann. Das geht am besten, indem ihr – und das ist fast schon ZU logisch – nichts versprecht, was ihr nicht halten könnt. Ob Gewinnspiel, Angebotswoche oder die Ankündigung für ein neues Produkt: Verschiebt es auf keinen Fall ohne eine gut kommunizierte Entschuldigung. Die Beziehung zu euren Kunden funktioniert eigentlich ganz ähnlich wie private Beziehungen: Wenn ihr sie langfristig aufbauen wollt, dann heißt das, dass ihr mehr investieren müsst als sie einfach nur auf den Buy-Button zu locken. Ich verzichte hier auf die Analogie zur privaten Beziehung, ich glaube, es ist klar, worauf es hinausläuft: Ob als YouTuber oder als GründerIn – seid ein verlässlicher Partner, an den man sich gerne auch langfristig bindet.

Spielt keine Rolle, seid einfach ihr selbst

In den letzten Jahren haben wir auf Marketing-Konferenzen kaum etwas häufiger gehört als das Wort „Authentizität”. Auch wenn man vielleicht schon fast den Drang hat, die Augen zu verdrehen, ist dieser Rat noch immer einer der wichtigsten. Nicht jeder YouTuber ist automatisch authentisch, aber wer eigene Werte vertritt und ehrlich mit den eigenen Zuschauern umgeht, hat langfristig mehr Erfolg. Genauso als GründerInnen: Eure KundInnen und MitarbeiterInnen werden es zu schätzen wissen, wenn ihr einfach ihr selbst seid. Auch im Business brauchen wir keine Rolle zu spielen – sondern einfach die Werte transportieren, die uns besonders wichtig sind. YouTuber, die selbst für nichts stehen, aber die jede Kooperation annehmen und nicht auf den Werte-Fit achten, bilden keine Personal Brand für sich. Und die ist in beiden Businesses – Gründertum und YouTube – extrem wichtig. Nicht jede(r) GründerIn muss total extrovertiert und hip sein, sondern einfach sie oder er selbst. 

Autor: Simon Kaiser

Simon Kaiser, Geschäftsführer und Gründer von Klein aber, Deutschlands Nr. 1 YouTube-Agentur und Vollzeit-YouTuber für Markenkanäle. Er berät Unternehmen zu ihren Videostrategien und dabei, wie man seinen YouTube-Kanal erfolgreich aufsetzt, bespielt und vermarktet. Man sagt, er hätte mehr Begeisterung für YouTube als ein Pausenhof voller Achtklässler. www.kleinaber.de

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