Tipps für den erfolgreichen Start in den Traumjob

Nach dem Abschluss direkt auf die Karriereleiter: Tipps für den erfolgreichen Start in den Traumjob

Nach dem Studienabschluss heißt es erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Eine sehr bedeutende Lebensphase ist vorbei und das nächste spannende Kapitel wartet. Doch sich durch den Bewerbungsdschungel zu schlagen, ist nicht immer einfach, vor allem wenn man es als Einzelkämpfer meist mit einer großen Konkurrenz zu tun hat. Deshalb ist es sinnvoll, gut vorbereitet zu sein, die eigenen Ressourcen geschickt einzusetzen und Profi-Tipps zu beachten, bevor es an die Bewerbungsschreiben und Job-Interviews geht.

Offen für neue Möglichkeiten sein
Jeder kennt die Grundregel: Eine gute Vorbereitung ist alles. Konkret heißt das aber, die gewählte Branche und das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, genauestens unter die Lupe zu nehmen. Die Kür: So viel wie möglich über die Personen herauszufinden, die man im persönlichen Gespräch kennen lernt. Die firmeneigene Teamseite, Business-Netzwerke, wie LinkedIn oder XING, aber auch eine einfache Google-Suche liefern die besten Informationen. Wenn es an die Recherche der ausgeschriebenen Stellen geht, sollte man auch für andere Möglichkeiten offen sein, die sich ergeben. Vielleicht hat sich bisher ein bestimmter Karriereplan wie ein roter Faden durch die gesamte Uni-Laufbahn gezogen. Diesem Karriere-Traum sollte man nach Möglichkeit auch folgen. Doch mit der Schnelllebigkeit in mittlerweile allen Arbeitsbereichen steht man nach dem Abschluss unter Umständen vor ganz anderen Optionen. Und wenn darunter etwas Interessantes ist – einfach versuchen! Jetzt nach dem Abschluss ist die perfekte Zeit, nach neuen Möglichkeiten zu recherchieren. Jedes Jahr sind Tausende von Unternehmen auf der Suche nach High-Potential-Absolventen und zu keiner anderen Phase der eigenen Karriere bestehen so viele Möglichkeiten, einen Blick in die jeweiligen Unternehmen zu werfen.

Für jede CV-Frage vorbereitet sein
Bei den vielversprechendsten Stellen suchen Arbeitgeber meist ganz gezielt nach den passenden „High-Potentials“. Diese Recruitment-Prozesse sind oftmals so streng, da Unternehmen viel Zeit, Geld und Energie in ihre zukünftigen Mitarbeiter stecken wollen. Sie wollen einfach sicher sein, dass sie die richtige Wahl treffen. Um die Auswahl-Chancen zu steigern, müssen Bewerber deshalb sehr gut vorbereitet sein, wenn es um die Informationen zum eigenen Lebenslauf geht.

Eigentlich startet die Karriere schon während der Schulzeit: Außerschulische Aktivitäten, Hobbys und Erfolge außerhalb des akademischen Lebens sagen viel über den Charakter und die eigenen Soft-Skills aus. Beim CV kommt es also darauf an, dass dieser ein vollständiges Bild der eigenen Fähigkeiten und Potentiale zeichnet. Wenn die Traum-Karriere im Bereich Mitarbeiterführung liegt, darf zum Beispiel eine Information darüber, dass man zum Beispiel Team-Kapitän der Hockey-Mannschaft war, nicht fehlen. Gleichzeitig werden Interviewer den Bewerber auch häufig genau zu diesen Aktivitäten befragen: Wie wurden beispielsweise die Herausforderungen in der Vergangenheit im Verein gemeistert und was hat man daraus gelernt? Fachliche Qualifikationen können im Unternehmen erlernt werden, Potential muss der Bewerber aber selbst mitbringen.

Ungewöhnliche Fragen erwarten
Bewerbungsgespräche in kleiner wie auch großer Runde können manchmal einschüchternd sein. Bei wenig Interview-Erfahrung können deshalb manche Fragen sehr sonderbar wirken. Diese außergewöhnlichen Fragen sind es aber, die besondere Persönlichkeitsmerkmale aufdecken, zum Beispiel Verhalten in Konfliktsituationen oder eine schnelle Auffassungsgabe. Bei der Beantwortung ist Authentizität der Schlüsselfaktor, denn niemand ist perfekt. HR-Manager merken sehr schnell, ob Fehler oder Schwächen nur vertuscht werden. Deshalb geht es eher darum, den Fokus auf Learnings und Lösungen zu legen, wie mit Problemen und Herausforderungen umgegangen wird. Dies zeigt, wie anpassungsfähig und lernfähig man als Bewerber ist. Seine Schwächen zu kennen, spricht für eine gute Eigenwahrnehmung und Reife.

Verantwortungsbewusstsein zeigen
Den Traumjob in der Tasche zu haben ist nur der erste Schritt. Die zweite Herausforderung besteht darin, eine hervorragende Ergänzung im Team zu sein. Wie das geht: Verantwortung für die eigene Arbeit sowohl bei Erfolgen wie auch bei Fehlern zu zeigen. Schnitzer zu verheimlichen, von sich zu schieben und die Verantwortung nicht zu übernehmen, zeigt nicht nur mangelnde Kompetenz, Integrität und Selbstreflektion, sondern schafft auch umso mehr Arbeit für das restliche Team.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Selbstständigkeit und eigenes Weiterbilden durch aktive Eigenrecherche und Suche nach Hilfe. Werden alle Aufgaben zur Deadline erledigt und neue Verantwortungsbereiche bereitwillig übernommen, zeigt dies dem Unternehmen, dass man sich selbst um seine eigene Weiterentwicklung kümmert – und dieser Einsatz bleibt nicht unbemerkt!

Zukunft im Bereich Ad Tech
Eine Karriere im Bereich Ad Tech ist besonders spannend, da es sich um einen noch sehr jungen Wirtschaftszweig handelt, bei dem Unternehmen nach Wachstum und Expansion streben. Genauso aufstrebend sind auch die Karriere-Chancen. Passend dazu hat die Glispa Global Group das Graduate Entry Programme ins Leben gerufen, das einen idealen Einstiegspunkt in die Ad Tech-Welt bietet. Mehr dazu im Glispa Karriere-Portal.

Über den Autor
Katherine Rummery ist Vice President Human Resources bei der Glispa Global Group. Rummery bringt über 15 Jahre Personal-Erfahrung mit, in denen sie sowohl operativ als auch strategisch HR-Disziplinen entwickelte und umsetzte. Nach verschiedenen Stationen in vielfältigen Unternehmensbranchen, wie eBay, Bombardier und Tangoe, ist Rummery seit Juni 2015 bei der Glispa Global Group tätig.

Quelle Mashup Communications

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