Samstag, Januar 23, 2021

Nicklas Spelmeyer: 3 Tipps, wie dein Unternehmen jetzt perfekt vom Black Friday profitieren kann

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Der Black Friday rückt näher und Onlinehändler erwarten Großes – besonders in diesem speziellen Jahr, in dem die Corona-Krise dafür sorgt, dass Menschen noch mehr online kaufen. Doch wer als Onlinehändler davon ausgeht, für den Freitag alles optimal vorbereitet zu haben, sollte sich noch mal vergewissern, ob das ganze Potenzial ausgeschöpft ist. Nicklas Spelmeyer weiß, dass immer mehr geht und dass der Teufel im Detail steckt. Deshalb teilt er heute mit uns drei wichtige Tipps, damit der Black Friday ein voller Erfolg wird.

Drei Tipps vom Amazon FBA Experten Nicklas Spelmeyer

Tipp 1: Das Produkt als Weihnachtsgeschenk ausweisen 

Egal, welches Produkt du verkaufst, du solltest es als potentielles Weihnachtsgeschenk kennzeichnen. Das geht beispielsweise, indem du ein Bild einer Geschenkverpackung zu den Produktbildern hinzufügst. Oder aber du erstellst ein kleines Banner mit der Aufschrift “Ideal auch als Weihnachtsgeschenk” oder “Auch als Weihnachtsgeschenk erhältlich”. 

Denn viele sind besonders am Black Friday in einer großen Shoppinglaune. Da passiert es nicht selten, dass sie sogar Produkte kaufen, die sie ursprünglich gar nicht erwerben wollten. Um diese Tendenz noch zu verstärken, kannst du mit deinem Produkt wie folgt werben: “Auch wenn du das Produkt selbst nicht benötigst – es ist keine Verschwendung, sondern ein tolles Weihnachtsgeschenk für deine Liebsten”. Um das Ganze abzurunden, solltest du zusätzlich auf die durch Corona verzögerten Lieferzeiten hinweisen. Dazu rät der Experte Nicklas Spelmeyer: “Da es wegen Corona zu Lieferschwierigkeiten kommen kann, kannst du damit werben, dass Menschen dein Produkt besser jetzt kaufen sollten, damit es rechtzeitig vor Weihnachten ankommt!” Schließlich möchte niemand ohne Weihnachtsgeschenke unter dem Baum sitzen. 

Tipp 2: Starke Rabatte anbieten

Für den Black Friday ist es unerlässlich, starke Rabatte anzubieten. Sind die Margen nicht so hoch, lohnt es sich laut Nicklas Spelmeyer, den Preis etwas zu erhöhen und gleichzeitig den Rabatt zu vergrößern. “Den Rabatt solltest du dabei als ‘gesonderten Black-Friday-Rabatt’ kennzeichnen, damit klar wird: Dieses Angebot gibt es nicht dauerhaft, sondern wirklich nur an dem Tag”, so Spelmeyer. Das helfe dabei, dass Kunden noch mehr kaufen. Denn würde es sich um ein allgemeines, immer gültiges Angebot handeln, wäre die Dringlichkeit, das Produkt zu kaufen, sehr gering. Zur Frage, wie viel Rabatt sinnvoll sei, empfiehlt Spelmeyer mindestens 20 Prozent. “Nur dann ist es ein auffällig guter Rabatt und die Kunden haben wirklich Lust, zu kaufen”, erklärt der Experte. 

Tipp 3: Die Sichtbarkeit des Produkts erhöhen 

Ganz wichtig ist zuletzt, – und das machen viele Onlinehändler nicht – die Sichtbarkeit des Produkts zu erhöhen. Egal, ob du einen eigenen Shop besitzt, auf Amazon oder anderen Plattformen verkaufst, erhöhe dein Werbebudget. Denn an diesem Tag shoppen sehr viele Menschen online und demnach gibt es viel mehr frei verfügbare Werbeplätze. “Die Konkurrenten, die ihre Werbebudgets nicht erhöht haben, werden schon um 12 oder 13 Uhr mittags kein Budget mehr haben. Das bedeutet für dich: Du bekommst mehr oder weniger Werbung for free und kannst überall sichtbar sein”, so Nicklas Spelmeyer. Dabei empfiehlt er am Black Friday die Erhöhung um das Dreifache des Werbebudgets im Vergleich zu einem normalen Tag. 

Über den Autor:

Nicklas Spelmeyer ist seit drei Jahren auf der Plattform Amazon erfolgreich als Verkäufer und berät inzwischen über 300 Kunden dabei, ihre Amazon-Präsenz zu optimieren. Sein Fokus liegt auf Marketing und Verkaufspsychologie. Spelmeyer ist außerdem Autor eines vielgelobten Fachbuches über Amazon-Shops und seit kurzer Zeit auch bei YouTube aktiv. Er sitzt mit seinem rund 10-köpfigen Team in Berlin.

https://www.fbaunstoppable.de/coaching

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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