Die Vorstellungen, wo die Reise hingehen soll, und die Chemie müssen stimmen

TIMIFY – der kostenlose Terminkalender, der Dienstleister mit Kunden verbindet

Stellen Sie sich und das Startup TIMIFY doch kurz unseren Lesern vor!
TIMIFY ist ein kostenloser Terminkalender (online und mobile) für alle Dienstleister aller Branchen und deren Kunden. Kunden können in 3 Klicks (per App oder online) bequem Termine buchen und die Dienstleister haben ihre Termine immer voll im Griff. Die Zeiten von Papier und Telefonaten sind vorbei. Zur einfacheren Erklärung: wir haben ein ähnliches Business-Modell wie UBER: Leute, die von A nach B wollen, werden mit Leuten, die ein Auto haben, zusammengebracht. Bei TIMIFY ist es ähnlich: Leute, die eine Dienstleistung suchen, werden mit entsprechenden Dienstleistern verbunden und können dort direkt online Termine buchen. Unser Markt ist riesengroß: jeder hat Termine! Das Team rund um TIMIFY besteht aus: Andreas Knürr, CEO (Co-Founder von Webmedia7), Boyan Tanchev, CIO (Co-Founder von Webmedia7), Markus Olivier, CFO (Co-Founder von Green Gecko GmbH) und Thomas Lang, CMO (Ex-Vice President Walt Disney Co. und Serienunternehmer / Investor).

Wie ist die Idee zu TIMIFY entstanden?
Wir haben eine Online-Terminbuchungs-Software für eine andere Firma von uns gesucht, nichts gefunden und dann entschieden, selbst etwas zu programmieren. Dann haben wir festgestellt, dass so gut wie jeder Dienstleister eine Online-Terminbuchungs-Software braucht und haben weitergemacht, verbessert, Leute eingestellt und vermarktet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war die Suche nach dem geeigneten Investor. Prinzipiell ist genug Geld im Markt verfügbar, aber das wichtigste ist, den passenden Investor zu finden, der unternehmerisch denkt und die gleichen Ziele hat wie wir. Neben dem Fakt, dass alle Co-Founder den Großteil ihrer Ersparnisse zur Entwicklung von TIMIFY eingesetzt haben, waren wir in der glücklichen Lage, extrem gute und verlässliche Investoren als Partner gewinnen zu können, die uns immer unterstützen. Momentan sind wir auf der Suche nach einem weiteren Investor – vermutlich der letzte, denn in absehbarer Zeit werden wir profitabel sein.

Wer ist die Zielgruppe von TIMIFY?
Es gibt grundsätzlich zwei Hauptzielgruppen für TIMIFY: auf der einen Seite die Kleinbetriebe wie Frisöre, Beautystudios, Ärzte, Personal Trainer, die TIMIFY nutzen, um ihr Geschäft besser zu managen, ihre Termine zeitgemäß verwalten und neue Kunden bekommen. Auf der anderen Seite sind das die Endverbraucher (die Terminbucher), die mit Hilfe der TIMIFY-Smartphone-App oder online, ganz bequem in 3 Klicks, Termine bei dem Dienstleister ihrer Wahl buchen können.

Wie funktioniert TIMIFY?
Der Kleinbetrieb meldet sich online bei TIMIFY an und erhält sofort Zugang zu unserem Online-Terminkalender. Er trägt dann in ein paar Schritten die notwendigen Daten ein (z.B. Mitarbeiter, Art der Dienstleistungen, Preise und Arbeitszeiten) und schon ist er buchbar. Wir haben alles so einfach wie möglich gemacht. Dann kommen die Terminbucher: die laden sich die TIMIFY-App aus dem Appstore oder dem Google Play Store auf ihr Mobile Phone runter, suchen nach dem gewünschten Dienstleister in der jeweiligen Stadt und buchen bequem Termine. Man kann natürlich auch Termine über die Webseite der Dienstleister buchen.

Welche Vorteile bietet TIMIFY?
Für den Dienstleister: mehr Kunden, mehr Umsatz, er ist 24/7 buchbar, keine lästigen Telefonate zur Terminvereinbarung mehr, kein Papier mehr, einen besseren Kundenservice, weniger Absagen, alle Daten sind von überall aus abrufbar, höhere Kundenzufriedenheit, Image als moderner Dienstleister, ManagementSystem inklusive und ein klarer Wettbewerbsvorteil gegenüber seiner Konkurrenz, die kein Online-Buchungssystem hat.
Für den Terminbucher: nur eine App für alle seine Termine, Termine buchen beim Dienstleister auch außerhalb der Öffnungszeiten, volle Transparenz über freie Termine, keine Telefonwarteschlangen mehr oder besetzte Leitungen, große Auswahl an Dienstleistern, man kann bei Dienstleistungen direkt nach freien Terminen suchen, Termine sind in 3 Klicks gebucht – bequemer geht´s nicht.

TIMIFY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir haben weltweit Partnerschaften mit den Gelbe Seiten Verlagen und sogenannten Local Search Organisationen geschlossen. In diesen Partnerschaften werden unsere Partner und TIMIFY zusammen die erste Suchmaschine mit sofortiger Terminbuchungsmöglichkeit sein. Ein unglaublich großer USP. Das unterscheidet uns dann deutlich von Google. Wir sind jetzt bereits in 22 Ländern verfügbar – in 5 Jahren, so unser Plan, werden wir in mehr als 70 Ländern und hoffentlich eindeutiger Marktführer in diesem Segment sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1.) Auch wenn die Idee noch nicht ganz ausgereift ist: einfach starten – und dann weiter justieren.
2.) Nicht den erstbesten Investor oder VC nehmen – sich gut überlegen, wen man in die „Family“ reinlässt – schließlich bleibt dieser Partner bis zum Schluss dabei. Die Vorstellungen, wo die Reise hingehen soll, und die Chemie müssen stimmen.
3.) Dranbleiben – nichts läuft rund und es geht immer was schief, einfach aufstehen und weitermachen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Andreas Knürr für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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