tift intelligente Dienstplanung

tift Dienstpläne effektiver und rechtssicher verwalten

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen tift doch kurz vor!
Ich bin Julian, ein Viertel des Gründerteams von tift. Schon während unseres Studiums, Communication and Multimedia Design an der FH Aachen, haben wir – teilweise selbst – erlebt, dass Dienstplanung ein unangenehmes Thema ist. Es dauert lange, keiner möchte sich darum kümmern, die rechtlichen Anforderungen sind unübersichtlich… Deswegen haben wir tift gegründet.
tift ist ein Webservice, der durch einen intelligenten Algorithmus Dienstpläne automatisch generiert. Damit können Personalverantwortliche aus Hotels und Gastronomien Geld und Zeit durch effektivere und rechtssichere Einsatzpläne einsparen und Stress durch faire Dienstverteilung vermeiden.

Wie ist die Idee zu tift entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Ich habe vor meinem Studium selbst in der Gastronomie und im Event-Bereich gearbeitet und kannte daher das leidige Thema der Schichtplanung. Als dann die Lebensgefährtin eines Mitgründers erzählte, wie im Jahr 2014 jemand seine 100 Mitarbeiter noch mit Zettel und Stift plant, waren wir etwas erschrocken.
Wir haben uns dann zusammen gesetzt, um diesen zeitaufwändigen und nervigen Prozess zu vereinfachen und die Planung zu automatisieren.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eine der größten Herausforderungen war für uns zu erkennen, wie das Produkt aussehen muss, damit es den größten Mehrwert für den Kunden liefert. Welche Funktionen sind notwendig, welche kann oder muss man weglassen, was können wir am Prozess verbessern… Dann kommen natürlich viele Angebote, die mit Dienstplanung in Verbindung stehen, aber nicht zum Produkt passen. Da mussten wir lernen auch Nein zu sagen.
Die Finanzierung war wahrscheinlich die größte Herausforderung. Nach unserem Studium haben wir uns über das EXIST-Gründerstipendium finanziert, was ich jedem Gründer aus dem Hochschul-Umfeld an Herz legen kann. Jetzt gerade schließen wir unsere Anschlussfinanzierung ab, um das Produkt weiterzuentwickeln und den Kundenstamm zu erweitern.

Wer ist die Zielgruppe von tift?
Dienstplanung ist ja in vielen Bereichen ein großes Thema: u.a. Krankenhäuser, Pflegedienste, Call Center, Hotels und Gastronomie. Wir arbeiten intensiv mit Gastronomen zusammen, da es dort durch die rechtlichen Einschränkungen mit Mindestlohngesetz, Ruhezeiten und Pausenzeiten immer wieder zu Schwierigkeiten kommt. Genau dort können wir helfen!

Wie funktioniert tift?
tift ist eine Online-Software, über die Schichtplaner und Mitarbeiter in der Gastronomie ihre Einsätze planen können. Der Schichtplaner legt zunächst einen Plan an und sobald die Mitarbeiter ihre Verfügbarkeiten eingetragen haben, berechnet unser intelligenter Algorithmus die ideale Zuteilung nach Arbeitszeiten, Fähigkeiten und gleichmäßiger Auslastung.

Was kann über tift verwaltet werden?
Zurzeit bieten wir mit tift die Verwaltung von Mitarbeitern, deren Verträge und Verfügbarkeiten und eben die Dienstplanung an. Dadurch können wir schon jetzt mehrere Stunden in der Woche für die Einsatzplanung einsparen. Bald können unsere Kunden auch ihre Arbeitszeiten dokumentieren, Dienstpläne sowie Auslastungen analysieren und Mitarbeiter unsere Smartphone-Apps nutzen.

tift, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren ist den Gastronomen egal, welche neuen gesetzlichen Richtlinien es gibt, weil diese von tift automatisch beachtet werden. Sie haben dann einen freien Kopf und können sich dann einfach um ihr Geschäft kümmern. tift hilft den Gastronomen bei allem, was mit Personalplanung und Einsatzplanung zu tun hat.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Warte nicht auf die sexy Milliarden-Euro Idee, sondern fange einfach an einer Stelle an. Du weißt oder kannst etwas, was anderen Menschen weiterhilft. Damit kannst du Mehrwert schaffen, den andere suchen.
Wenn du weißt, was das ist, baue Prototypen oder vereinfache deine Dienstleistung, damit du schnell mit möglichen Kunden in Kontakt kommst. Durch deren Feedback kannst du dich und das Produkt weiterentwickeln und hast schon das erste Netzwerk geknüpft.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Julian Peters für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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