Nicht die Idee zählt, sondern die Exekution

the prosperity company hat es sich zur Aufgabe gemacht den Wohlstand von Bürgern abzusichern

Stellen Sie sich und das Startup the prosperity company doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Christoph Böckle und ich bin Co-Founder von the propserity company, einem Unternehmen, dass es sich seit 2016 zur Aufgabe gemacht hat, den Wohlstand von Bürgern auf einer zentralen Plattform abzusichern. Wir richten uns insbesondere an die desillusionierte Spar- und Lebensversicherungsgeneration, die ihre Wohlstandsabsicherung und -vorsorge bisher ignoriert oder vor sich hergeschoben hat. Mit the prosperity company bieten wir ihnen eine einfache, flexible und digitale Lösung an, damit sie ihr Wohlstandsmanagement, zum Beispiel zur Vorsorge oder für den Ruhestand, selbst in die Hand nehmen können.

Wie ist die Idee zu the prosperity company entstanden?
Wir sind mittlerweile seit 10 Jahren im Fin- und Insurtech-Bereich tätig und haben hier bereits mehrere Startups und Reversed Startup-Projekte umgesetzt. Dabei haben wir immer geschaut was das „Next Big Thing“ in der Banking- und Finanzierungsbranche sein könnte und sind dabei auf den Vorsorgemarkt gestossen. Der Markt hat enormes Potential. So liegen zum Beispiel allein eine Billion Euro in Versicherungen, 100 Milliarden Euro Prämieneinzahlungen in Lebensversicherungen und es gibt rund 100 Millionen Verträge.

Allerdings werden diese bisher ausschließlich von „alten“ und unflexiblen Playern kontrolliert.

Wir dachten uns, es ist an der Zeit eben diesen Markt endlich einmal aufzurütteln und zu revolutionieren. Um das Ganze umzusetzen haben wir kurzer Hand das Startup-Modell auf den Kopf gestellt. Statt ein Startup im Insurtech-Bereich ins Leben zu rufen, um anschließend von einem der großen Versicherungskonzerne aufgekauft zu werden, haben wir selbst ein Unternehmen erworben. Mit der Liechtenstein Life sind wir auf das perfekte Unternehmen für uns gestoßen, da es bereits über Lizenzen und ein bestehendes Team verfügte und wir gute Investoren hatten, die unsere Idee verstanden haben. Zunächst haben wir eigenes Geld investiert, um das Unternehmen nach vorne zu bringen. Mittlerweile sind wir mit einer vollkommen digitalen Plattform am Start. Gleichzeitig haben wir in fünf Ländern schon über 40.000 Kunden, ein Prämienvolumen pro Jahr von 100 Millionen Euro sowie Assets under Management von 300 Millionen Euro.

Welche Vision steckt hinter the prosperity company?
Unsere Vision ist es, dass Menschen in Europa mithilfe unserer Plattform, ihren Wohlstand einfach und flexibel selbst absichern und ausbauen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die grösste Herausforderung in solchen „Reversed Startup-Projekten“, im Gegensatz zu konventionellen Startups, ist, die Verknüpfung von alt und neu. So muss zum Beispiel das vorhandene IT-System aus „der alten Welt“ in die „neue Welt“ gebracht werden. Das Mindset der bereits vorhandenen Mitarbeiter muss sich ändern und an die neuen Bedingungen anpassen. Gleichzeitig sollte man nicht die Erfahrungswerte, die das bestehende Team aus Fachexperten mitbringt ignorieren, da diese unglaublich wichtig und mindestens ebenso interessant sind.

Eine weitere Herausforderungen ist alle Stakeholder abzuholen, weil sich natürlich der Marktauftritt verändert.

Wer ist die Zielgruppe von the prosperity company?
Die Zielgruppe ist die Mittelschicht in Europa, die über die nächsten Jahre und Jahrzehnte bzgl. Vorsorge und Wohlstand nicht mehr auf den Staat setzen kann, sondern sich selbst eingängig mit diesem Thema auseinandersetzen muss.

Wie funktioniert the prosperity company?
Die prosperity company agiert als Plattform und versucht die besten Produkte für den Kunden anzubieten. Wichtig ist Transparenz, Fairness und Flexibilität. Was wir im Markt nicht finden, bauen wir selbst, wie zum Beispiel eine einfache und transparente Vorsorge-Versicherung, die alle steuerlichen Vorteile bringt, aber gleichzeitig auch einfach und flexibel ist.

Welche Vorteile bietet the prosperity company? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Einfach, flexibel und transparent – wir bieten alles in einem!

the prosperity company, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In 5 Jahren wollen wir DIE Plattform für Wohlstands- und Vermögensplanung, sowie Absicherung in Europa sein. Wir wollen Wohlstand für alle ermöglichen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Lernen von Fachexperten – Gerade bei Finanzprodukten ist es wichtig, dass man nicht nur IT Kompetenz hat, sondern auch Fachkompetenz
2. Niemals die Trägheit von Märkten zu unterschätzen – nur weil das Produkt gut ist, heisst es nicht, dass es jeder kauft

3. Abgedroschen aber wichtig: nicht die Idee zählt, sondern die Exekution.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christoph Böckle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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