Lebt jeden einzelnen Tag mit vollem Bewusstsein

TerreUnity nachhaltige Blumenerden, Dünger, Seedbombs und Saatgut

Stellen Sie sich und das Startup Terreunity kurz unseren Lesern vor!

Hi liebe Leser, mein Name ist Simon und ich bin der Gründer von TerreUnity. Gemeinsam mit meiner Frau und Freunden versuche ich, nachhaltige Blumenerden, Dünger, Seedbombs und Saatgut zu etablieren. Uns ist es wichtig, einen sozialen Beitrag zu leisten, weshalb ein Teil des Erlöses immer in soziale Projekte fließt. Zudem sind unsere Produkte sehr ressourcenschonend und langlebig, biologisch, plastikfrei und vegan!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Grunde war ich seit dem Studienabschluss 2014 ein völlig unzufriedener Angestellter. Ständig auf der Suche nach mehr räumlicher und zeitlicher Freiheit und überall aneckend in den Unternehmen, für die ich arbeitete beschloss ich, an dieser Situation etwas zu ändern und machte mich nach zahlreichen Diskussionen mit meiner Frau selbstständig. Mit drei kleinen Kindern ein riskanter Schritt, aber der Richtige!

Welche Vision steckt hinter Terreunity?

Wir möchten mit alltäglichen Konsumgütern die Welt in unserem kleinen Wirkungskreis verbessern. Wir kennen uns mit Böden und Bodenfruchtbarkeit aus und streben an, mit dem Erlösüberschuss, soziale Projekte in von Wüstenausbreitung, verursacht durch den Klimawandel, bedrohten Regionen zu realisieren. Das ist unsere Vision!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es ist die reinste Achterbahnfahrt. Jeder Tag sollte seit der Gründung wesentlich mehr Stunden haben. Die größte bisherige Herausforderung war es, eine große Biomarktkette innerhalb von 10 Tagen mit 3.000 Einheiten zu beliefern, ohne am Tag des Auftrages zu wissen, wie das überhaupt gehen könnte – bis dahin wusste ich NICHTS über den Listingprozess bei einer Supermarktkette. Man lernt sehr schnell, wenn man etwas mit Leidenschaft betreibt. Finanziert ist das Ganze über einen Kredit.

Wer ist die Zielgruppe von Terreunity?

Alle Hobbygärtner, Urban Gardener, biologisch und ökologisch Bewusste mit ein wenig Grün zuhause.

Wie funktioniert Terreunity? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? Wie ist das Feedback?

TerreUnity stellt 2 verschiedene Blumenerden her. Die Blumenerden sind aber nicht einfach Erden, wie man es gewohnt ist, sondern sie sind sehr kompakt, also ohne jegliches Wasser und ohne Luft, denn beides hat der Endkunde zuhause. Dadurch ist die Erde enorm kompakt, der Aufquellvorgang geschieht zuhause. Aus 1L werden 10L. Kein schweres Schleppen mehr. In der Erde sind zahlreiche Nährstoffe, Aktivatoren und Hilfsstoffe, rein biologisch und vegan. Die Verpackung ist komplett plastikfrei.

Der Dünger in unserem Portfolio ist mit einem Startbooster ausgestattet und besitzt aber auch langlebige Nährstoffe, die über Jahre hinweg wirken und den Boden in einem natürlichen System fruchtbar halten.

Sowohl in den Blumenerden als auch im Dünger ist zudem ein natürliches Netzmittel enthalten, sodass die Erde und der Boden immer gut Wasser aufnehmen und speichern können. Gerade in Hitzeperioden ein unschlagbarer Vorteil. Selbst wenn Sie mal 2 Wochen bei Trockenheit nicht gießen würde die Erde anschließend wieder Wasser aufnehmen, wohingegen normalerweise der Boden dann „versieget“ ist.

Terreunity, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich hoffe, dass wir mit TerreUnity wachsen können. Genaueres weiß ich nicht. Wir geben in jedem Falle Vollgas.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Das Gründen kann einen unheimlich tollen Effekt auf die eigene Persönlichkeit haben. Wenn das eigene Ding verfolgt wird, dann wird man fokussiert. Und dieser Fokus setzt völlig ungeahnte Kräfte frei.
  2. Aus meiner Sicht sollten Gründungsinteressierte völlig aufhören zu planen und zu konzipieren, sondern ganz klein und einfach starten. Es spielt auch keine Rolle, mit welchen Produkten oder Dienstleistungen. Hauptsache starten. Den Chef fragen, ob er ein Sidebusiness erlaubt oder als Student einfach loslegen. Ich finde, das Amazon FBA-Business bietet sich sehr gut ein. Man bekommt von der Produktrecherche über modernes Online-Marketing bis hin zu Logistik, Buchhaltung und Verkauf einen guten Rundumblick. Wenn man diese Skills beiläufig lernt und eine größere Vision verfolgt, dann hat man aus meiner Sicht gute Erfolgschancen.
  3. Lebt jeden einzelnen Tag mit vollem Bewusstsein. Wenn der Gründer (oder die Gründerin natürlich) aus jedem Tag alles herausholt, dann wird er zwangsläufig auch Erfolg haben. Wenn er zu weit in die Zukunft schaut, vergibt er aus meiner Sicht großes Potenzial.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Simon Grießer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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