Donnerstag, Juni 30, 2022

Gehen Sie davon aus, dass die Frühphase der Gründung die ein oder andere unerwartete Herausforderung bereithält

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Treffen Sie terrassign auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen terrassign doch kurz unseren Lesern vor.
terrassign ist ein exklusiv auf internationale Mitarbeiterentsendungen und -transfers spezialisiertes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen. Unsere Experten in Berlin und Boston stehen unseren Kunden bei der Planung und Durchführung von Auslandsentsendungen zur Seite. Dies reicht von den arbeits-, steuer-, aufenthalts- und sozialversicherungsrechtlichen Grundlagen einer Entsendung bis hin zur praktischen Durchführung. Das Portfolio umfasst Unterstützung bei der Auswahl entsprechender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, interkulturelle Trainings, aber auch die Erstellung von Entsendungsrichtlinien, Visumsbeschaffung, Wohnungssuche und Haushaltsgütertransport. terrassign verfügt dazu über ein Partnernetzwerk in 206 Ländern und Territorien. Zudem bieten wir unseren Kunden mit „tenso“ ein exklusives Portal, über das sich Auslandsentsendungen elektronisch managen lassen.Wir machen Mitarbeiterentsendungen. Einfach.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Zu allererst der Spaß an der Materie. Die internationale Mobilität von Mitarbeitern und die Arbeit die „hinter den Kulissen“ stattfindet, die Komplexität und Vielseitigkeit der Prozesse, faszinieren uns. Darüber hinaus sind wir der erste Full Service Provider in Punkto Mitarbeiterentsendungen, der sich auf dem deutschen Markt etabliert. Wir wollen insbesondere mittelständische Unternehmen in ihrer Internationalisierungsstrategie beraten. Nicht zuletzt wollen wir ein Unternehmen aufbauen, in dem Internationalität und Globalität gelebt wird. Und das für alle wirtschaftlichen Erfolgt bringt.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Die Finanzierung lief über Eigenmittel der beiden Gründer und einen über ein Bürgschaftsprogramm abgesicherten Unternehmensgründerkredit. Eine große Herausforderung waren dabei Verzögerungen im bankinternen Prüfungsprozess, insbesondere da wir ein deutsch-amerikanisches Unternehmen sind. Am Ende dauerte es sechs Monate länger als ursprünglich anvisiert. Dies erschwerte die Planungen insbesondere hinsichtlich des Markteintritts.

Wer ist die Zielgruppe von terrassign ?
Im Grundsatz alle Unternehmen, die ihre Mitarbeiter international einsetzen. Wir konzentrieren uns in der gegenwärtigen Phase der Kundenakquisition auf den deutschen Mittelstand. Aber wir haben keine Berührungsängste und können weltweit Kunden aller Größe aus allen Ländern mit Auslandsentsendungen von und in jedenStaat betreuen. Egal ob ein Transfer pro Jahr oder 50, ob von Deutschland nach China oder von Australien nach Mexiko.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Wir haben nach Möglichkeiten gesucht mit anderen Startups ins Gespräch zu kommen, vor allen Dingen zum Erfahrungsaustausch, um Synergien auszuloten oder einfach nur um Geschichten der Gründung zu erzählen. Hin und wieder wähnt man sich mit den Aufgaben, die in Gründung, Etablierung und Wachstum sich stellen, allein auf weiter Flur und von Institutionen alleingelassen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Es war für uns eine Auszeichnung für die Lange Nacht der Startups ausgewählt zu werden. Dies zeigte uns, dass wir eine interessante Geschäftsidee haben, die nicht alltäglich ist, die ihre Perspektive und ihre Vision hat. Das gibt Ansporn, ist aber auch für das Team und die Gründer genau die positive Rückmeldung, die oft im Alltagsgeschäft untergeht.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Es ist für uns ein weiterer, wesentlicher Baustein unser Unternehmen bekannt zu machen und es zu etablieren. Bei der Vielzahl von Marketingmöglichkeiten, bei dem Ansturm von Wirtschaftsverbänden und bei den ungezählten Anrufen von Anzeigenverkäufern sehen wir in der Langen Nacht der Startups eine Plattform, auf der wir unsere Dienstleistungen wie auch unser Unternehmen mit „Leib und Seele“ präsentieren können.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
Profitabel und fest im Markt etabliert, mit insgesamt etwa 20 Mitarbeitern die um die 500 Transfers im Jahr managen und einem weiteren Büro in Fernost.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Suchen Sie sich ein Betätigungsfeld, das persönlich fasziniert und begeistert, das Herzblut verlangt und mit Erfolgen belohnt. Gehen Sie davon aus, dass die Frühphase der Gründung die ein oder andere unerwartete Herausforderung bereithält, die Weitsicht, unternehmerisches Handeln, Engagement und Gelassenheit verlangen.

Wir bedanken uns bei Anton Lissner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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