Schraubt euren Perfektionismus zurück

TennisTraveller Portal für Tennishotels und Tenniscamps

Stellen Sie sich und das Startup TennisTraveller doch kurz unseren Lesern vor!

Der TennisTraveller ist ein Informations- Empfehlungs- und Bewertungs-Portal für Tennishotels und Tenniscamps. Tennisspieler sollen über den TennisTraveller die für sie und ihre individuellen Anforderungen passende Tennisdestination finden. Dabei ist uns zum einer der Community-Gedanke sehr wichtig. So sind unsere Hotels und Camps von Tennisspielern empfohlen worden und können bewertet werden. Zum anderen werden die Hotels und Camps ehrlich und authentisch präsentiert – ohne Werbebotschaften. 

Als wir vor einem Jahr mit unserem Portal gestartet sind, waren wir fest davon überzeugt, mit dem TennisTraveller die bis dato existierende Lücke zwischen Tennisreisen-Suchenden einerseits und Tennishotels und Tenniscamp-Anbietern andererseits schließen zu können. Und das letzte Jahr hat uns mehr als recht gegeben: so konnten wir bereits viele, viele Anfragen von Tennisspielern an unsere TennisTraveller-Hotels und Tenniscamps weiterleiten. Ein schöner Erfolg!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin bereits seit 2002 selbständig. Vor meiner Selbständigkeit war ich als Unternehmensberaterin fünf Tage die Woche unterwegs, was für mich auf Dauer keine Option war. So kam ein sehr attraktives Angebot eines Systemhauses, die mich als Freelancer haben wollte, als Startschuss in die Selbständigkeit gerade recht. Und den Schritt habe ich bisher nie bereut. Insbesondere als Mutter von drei Kindern habe ich die für mich notwendige Freiheit, Job und Familie (meistens) gut unter einen Hut zu bekommen. 

Mit dem TennisTraveller mir ein weiteres Standbein aufzubauen, lag daher für mich sehr nahe. Insbesondere da er meine Leidenschaft, das Tennis nun auch im Beruf verwirklichen lässt. Und das ist einfach wunderschön.

Was war bei der Gründung von TennisTraveller die größte Herausforderung?

Die lag und liegt nach wie vor in der zeitlichen Mehrbelastung. Mein bisheriges Geschäft läuft weiter und es kommen auch hier immer neue Aufträge, die ich annehmen muss. Der TennisTraveller ist aber allein schon ein Fulltime-Job. Daher bringt mich das in Summe schon an und manchmal auch über meine Belastungsgrenze. 

Die nächste ganz große Herausforderung wird für mich sein, den TennisTraveller weiter und noch stärker wachsen zu lassen. Das wird mit der vorhandenen Manpower nur schwer gehen. Hier gilt es Partner und Mitarbeiter an Bord zu holen und letztlich dafür die finanziellen Mittel aufzutreiben. Das wird sicher noch sehr spannend werden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Na klar, denn perfekt ist doch eine Idee nie wirklich. Wichtig ist es, an seine Idee zu glauben, anzufangen und dann die Idee sukzessive rund zu schleifen und an die Gegebenheiten und Umstände anzupassen. Eine Idee entwickelt sich doch auch stetig weiter – hier muss ich offen für Kursänderungen sein, auch wenn sie manchmal nicht so ganz in das eigene Idealbild passen.

Welche Vision steckt hinter TennisTraveller?

Ein passendes Tennishotel oder Tenniscamp für sich, seine Familie, Freunde oder sein Team zu finden, ist wirklich alles andere als einfach. Tennisurlaub ist so individuell wie jede andere Art von Urlaub, nur dass ein Tennisspieler auf bestimmte Dinge großen Wert legt, die in den gängigen Hotelverzeichnissen gar nicht berücksichtigt werden. Aus dieser Situation heraus entstand auch die Idee des TennisTravellers, der die Tennisreisenden mit Tennishotels und Tenniscamp-Anbietern verbinden soll. Und das auf eine intuitive, ehrliche und authentische Art und Weise. Wir beschreiben unsere Hotels und Camps ausführlich und lassen diese auch unter tennisspezifischen Kriterien von der Tennis-Community bewerten. Wir wollen hier eine offene Plattform sein, der man vertraut, die interessant und überraschend ist. Letzteres versuchen wir durch unseren TennisTraveller-Blog mit Themen aus den Bereichen Reisen, Fitness, Wellness, Ernährung und Hintergrundberichten zu erreichen.  

Wer ist die Zielgruppe von TennisTraveller?

Mit dem TennisTraveller werden in erster Linie Tennisspieler jeden Alters und jeder Spielstärke angesprochen, die in ihrem Urlaub Tennis spielen wollen. Das kann der ambitionierte Tennisspieler mit einem intensiven Saisonvorbereitungscamps genauso sein wie der Hobbyspieler, der einfach im Sommerurlaub eine Stunde gemütlich Tennis spielen will. Die andere Zielgruppe sind Tennishotels und Tenniscampanbieter, die ihre tennisspezifischen Angebote auf unserem Portal der zugespitzten Zielgruppe der Tennisspieler unterbreiten können.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Über den TennisTraveller kann kein Hotel und kein Tenniscamp direkt gebucht werden. Wir verstehen uns als Informations-, Empfehlungs- und Bewertungsportal, das Tennisreisen-Suchende mit Anbietern und Hotels zusammenbringt. Hier sind wir unabhängig und legen großen Wert auf Authentizität. So wurden alle TennisTraveller-Hotels von Tennisspielern empfohlen, bevor sie gelistet wurden. Das ist einzigartig. Ebenso sind unsere tennis-spezifischen Search Enginges und Bewertungsformulare ein Alleinstellungsmerkmal. 

TennisTraveller, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Eine gute Frage! Der TennisTraveller soll natürlich noch wachsen. Wachsen in Bezug auf die Anzahl der Hotels und Camps, damit die Tennisreisenden noch mehr Auswahl haben und unsere tennis-spezifischen Search Engines noch besser zum Tragen kommen. Wachsen soll der TennisTraveller auch im Bereich Kooperationen sowohl im Sport- als auch im Touristikbereich, da wir hier interessante Mehrwerte schaffen können. Wir haben viele, viele Ideen, die Mehrsprachigkeit gehört natürlich auch dazu. Dazu muss der TennisTraveller aber auch in Sachen Mitarbeiter wachsen und dazu bedarf es weiterer Investitionen.

Der TennisTraveller soll die Plattform werden, die jeder Tennisspieler besucht, sofern er einen Tennisurlaub oder ein Tenniscamp sucht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Schraubt euren Perfektionismus zurück. Vor allem Frauen neigen meiner Meinung nach zu einem oft übertriebenen Perfektionismus – ich gehöre da leider auch dazu. Davon einfach eine Portion bringt deutlich weniger Frust. Mut haben – einfach Machen, nicht aktionistisch, aber mit einem Plan, der notwendigen Zielstrebigkeit und Disziplin. Und als Letztes: lasst euch gerade als Mutter nicht von außen sagen, was angeblich machbar und richtig ist. Vertraut auf euch selbst und eure Stärken!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Susanne Köpf  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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