Montag, April 19, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

TeleMedC Plug-and-Play-Lösung mit integrierter KI-Software zur Erkennung einer Vielzahl von Augenerkrankungen

Bitte stellen Sie sich und das Start-up TeleMedC unseren Lesern kurz vor!

Mein Name ist Para Segaram, Gründer und CEO von TeleMedC. Ich bin ein Ingenieur, in Großbritannien aufgewachsen, aber ich habe mein gesamtes Arbeitsleben in den USA verbracht. Da ich gerne Unternehmer bin, habe ich mehrere Startups im Silicon Valley aufgebaut, und schließlich im Jahr 2014 TeleMedC gegründet. Unsere Forscher und Ingenieure arbeiten derzeit in unseren Standorten in Australien, Singapur und jetzt auch in Hamburg.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe TeleMedC 2014 in Kalifornien gegründet, nachdem ich mehrere Patente für eine tragbare Netzhautkamera erworben hatte, die noch heute von der NASA auf der Internationalen Raumstation eingesetzt wird. Von diesem Moment an war ich wirklich inspiriert und wollte mich an einer globalen Mission beteiligen, um vermeidbare Blindheit zu verhindern. Ich wollte eine KI-Software für Augenuntersuchungen entwickeln und fand eine Regierungsbehörde in Australien, die mir half, meinen Traum zu verwirklichen. 

Was ist die Vision hinter TeleMedC?

In den meisten ländlichen und abgelegenen Gebieten, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen, mangelt es generell an einem effektiven System zur Augenvorsorge bzw. – behandlung. Die Vision ist es, ein automatisches Augenscreening-System zu entwickeln, das intelligent, kostengünstig und einfach zu bedienen ist, um Blindheit durch Früherkennung und rechtzeitiges Eingreifen zu verhindern.

Von der Idee bis zur Markteinführung, was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung gab es zu Beginn, im Jahr 2015. Es gab technische Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Moduls für künstliche Intelligenz (KI), weil wir eines der ersten Unternehmen weltweit waren, das sich damit beschäftigte. 

Nachdem wir die Entwicklung abgeschlossen hatten, war die nächste Schwierigkeit, die Ärzte davon zu überzeugen, ihre bisherige Behandlungsroutine zu ändern. 

Wir finanzieren uns selbst durch die beiden Geschäftsführer, mich und Dr. Jack Tan. Dr. Tan ist ein in Singapur ansässiger Arzt im öffentlichen Gesundheitssystem. Er war von großer Hilfe beim strategischen Ansatz, um die Bedenken der Ärzte bezüglich neuer Methoden zu lindern.

Wer ist die Zielgruppe von TeleMedC?

Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf Diabetiker, die gemäß den Richtlinien ein jährliches Netzhautscreening benötigen. Aber durch die ständige Weiterentwicklung unserer Technologie untersuchen wir jetzt auch weitere ältere Patientengruppen auf langfristige Augenprobleme, die manchmal mit der Ernährung, dem Alter oder systemischen Erkrankungen wie Makuladegeneration und Bluthochdruck zusammenhängen können.

Wie funktioniert TeleMedC? Was sind die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

TeleMedC bietet eine behördlich zugelassene Plug-and-Play-Lösung, die aus automatisierter tragbarer Hardware mit integrierter KI-Software zur Erkennung und Überwachung einer Vielzahl von Augenerkrankungen besteht. Unsere einfach zu bedienende Ausrüstung hilft dabei, die Bevölkerung schnell zu untersuchen und dabei auch Allgemeinärzte, nicht nur Augenspezialisten, einzusetzen. Wir glauben an die Demokratisierung von qualitativ hochwertigen Augenscreenings, sodass jeder, unabhängig vom Einkommensniveau, weltweit Zugang zu unseren erschwinglichen Augenscreening-Lösungen hat.

TeleMedC, wohin geht die Reise? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

TeleMedC steht erst am Anfang seiner Reise. Wir haben noch viel Potenzial auszuschöpfen. Neben der Konsolidierung unserer derzeitigen Märkte in Singapur, Teilen Südostasiens, Australien und Deutschland hoffen wir, unsere neuen Technologien in den nächsten 5 Jahren auch in Märkte außerhalb Asiens und Europas zu bringen und damit ein wirklich globales Unternehmen zu werden.

Zu guter Letzt: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern geben?

Ich würde raten, an deiner Vision festzuhalten, aber auch:

(1) Sei empfänglich für andere Menschen, entwickle und festige deine Ideen zu einer marktfähigen Vision;

(2) Finde gute Geschäftspartner, die eine ähnliche oder ergänzende Vision teilen; und

(3) Bemühe dich um eine ausreichende Finanzierungsgrundlage, um deine Vision zu verwirklichen.

Wir bedanken uns bei Para Segaram für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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