TED: Transparent, einfach, digital

Im Gespräch mit StartupValley berichtet die Gründerin, Kim Thao Nguyen des Online-Portals TED, von ihren Erfahrungen 

Nach jahrelanger Vorbereitungszeit hat das Team sich mit dem persönlichen, papierlosen und intelligenten Online-Versicherungsmanagement auf dem Markt rasant etabliert. Wir durften interessante Gedanken erfahren – Tipps für neue Startups selbstverständlich inklusive:

Stellen Sie sich und Ihr Startup-Unternehmen – TED – doch bitte kurz vor!

Gerne; ich heiße Kim Thao Nguyen, Gründerin und Geschäftsführerin der TED GmbH. Unser Team blickt auf langjährige Erfahrung im Versicherungs- und Finanzbereich zurück. Gemeinsam mit in ihrer jeweiligen Disziplin kompetenten Unterstützern haben wir eine Online-Plattform für das individuelle Versicherungsmanagement entwickelt. TED ersetzt den klassischen Versicherungsbetreuer als digitale Variante.

Wie ist die Idee zu TED entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu TED entwickelte sich eigentlich aus unserem beruflichen Alltag. Immer wieder hatten wir im Gespräch mit unseren Kunden das Gefühl, dass die Tarife der Versicherungen aufgrund der vorhandenen Konkurrenzsituation zwar permanent idealer werden; der Umgang damit allerdings der Zeit meilenweit hinterherhinkt. Und dann dieser ganze Papierwust, der immer wieder den Briefkasten bevölkert. Den zu sortieren, ist eine machbare, aber zeitaufwendige Angelegenheit. Die Übersicht zu behalten, beispielsweise über Kündigungstermine, ist kaum möglich. Also lag die Idee nahe, das zu strukturieren und auf moderne Technologien auszurichten. Entstanden ist TED.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?
Klar, zu den primären Herausforderungen gehörte zunächst die Erstellung des Portals selbst, das interne System, mitsamt verschlüsselter Datenübertragung sowie die Entwicklung der TED-App. Und die Vernetzung mit den Versicherungsunternehmen usw. Mindestens genauso wichtig – und das von Anfang an – war es, das zielgruppenorientierte Image zu schaffen; eine Marke mit sympathischen Wiedererkennungsfaktor. Immens bedeutend war es, dem TED-CI ein vertrauenswürdiges Gesicht zu geben. Die Außendarstellung sollte unbedingt persönlich sein. Und die Person sollten nicht wir, sondern TED himself sein.

Welchen Service bieten Sie an?
Nachdem die vorhandenen Versicherungsverträge einmal im TED-Portal importiert sind, profitiert der User zunächst ganz praktisch von der Übersichtlichkeit seiner zusammengefassten Policen – alles papierlos. Darüber hinaus kann er eine individuelle Bedarfsanalyse durchführen. Erkennbar werden bei diesem Check Versicherungslücken oder eine mögliche Überversicherung; Auch gibt es Tipps zu günstigeren oder leistungsfähigeren Tarifen. Unsere persönliche Beratung erfolgt telefonisch, per E-Mail, im Chat oder im Video-Chat. All unsere Mitarbeiter sind staatlich ausgebildete Versicherungsfachleute und weisen ein entsprechendes Sachkundezertifikat auf.
Wir können für den Faktenvergleich auf die tagesaktuellen Angebote von aktuell mehr als 150 der renommiertesten Assekuranzunternehmen zurückgreifen und für jeden TED-Nutzer die optimalste Ausgestaltung entwerfen. Das – abgesehen von der Zeitersparnis – Besondere ist, dass wir vollkommen unabhängig sind. So gibt es bei TED auch einen intuitiv bedienbaren Vergleichsrechner für sämtliche Versicherungssparten von der Kfz- über die Haftpflicht- bis zur Krankenversicherung und mehr. Kommt es bei unseren Kunden zu einem Schaden, kümmert sich TED um die Schadenabwicklung. Auch hier kann der Schaden direkt über die App mit Foto-Uploads gemeldet werden.

Wo liegt Ihr USP?
Unser Leitspruch lautet „Transparent, einfach, digital“. Und damit entspricht TED absolut dem modernen Lifestyle. Wir kombinieren zeitgemäße Technologie mit kompetenter, persönlicher Betreuung. Dabei möchten wir, dass die Kunden – bzw. die User des Portals – die Dienste vollkommen kostenlos nutzen können. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes ausschließlich nur Vorteile und sparen sich viel Zeit. Schon jetzt gibt die Flut der Anfragen und User uns unbedingt Recht.

Wie viel kostet der Service?
Wie kurz vorher gerade erwähnt: TED kostet für die User nichts. Unser „täglich Brot“ verdienen wir über die Betreuungsprovisionen, die branchenüblich jedem Versicherungsbetreuer in Deutschland vergütet werden. Dabei ist es unser Anspruch, den Kunden einen rundum und auf Dauer kompetenten Service zu bieten.

TED, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Die Digitalisierung und damit auch die Möglichkeit der Informationsvernetzung wird kontinuierlich ansteigen. Das liegt im Trend, nur logisch und folgerichtig, sich darauf einzurichten. Wir haben mit TED nicht nur ein gutes Gefühl, sondern erfahren schon jetzt eine mehr als positive Resonanz. Zumal wir zu den Vorreitern im Online-Versicherungsmanagement gehören und weiterhin im Sinne unserer Kunden Vollgas geben, gehen wir davon aus, uns innerhalb kürzester Zeit etablieren zu können und in fünf Jahren auch in weitere Segmente zu investieren. Welche das sein können, werden wir bei TED zum gegebenen Zeitpunkt diskutieren. Zunächst konzentrieren wir uns voll und ganz auf die aktuellen Aufgaben.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ganz klar: Es ist wichtig sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren. Dann braucht man den unbedingten Willen, der Beste zu sein bzw. zu werden – egal was man tut und welche Idee man hat. Visionäre erkennen Potenziale und erarbeiten sich Marktchancen. Und sie haben auch den Mut, vermeintliche Branchengrößen anzuvisieren und neue Trends zu setzen. Ein empfehlenswerter Kontrollmechanismus ist es, das eigene Produkt permanent aus der Perspektive der Consumer und Kunden zu betrachten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kim Thao Nguyen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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