Samstag, November 27, 2021

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Annett von PimpMyStartup
Annett Oeding gründete 2013 nach Pressesprecherjobs und Konzernkommunikation ihre eigene Strategieberatung für Kommunikation und berät, trainiert, coacht und begleitet seither viele Startups in allen Fragen der Kommunikation. Pimp My Startup ist ein Angebot für Startups, um durch strukturierte Kommunikation mehr Erfolg, Sichtbarkeit, Produktivität, Liquidität und Ertrag zu erzielen. Mehr Infos auch zur Förderberatung auf: www.pimpmystartup.de 

In der Kommunikation für Tech-Startups geht es nicht immer darum zu zeigen, wie viel man über ein Thema weiß und wie viel man an Wissen angehäuft hat, um andere zu beeindrucken. Es ist kein Wettkampf, sondern Dein Startup-Business, mit dem Du langfristig überzeugend erfolgreich sind willst. D.h. damit Du den nächsten größeren Schritt in einer Produktentwicklung machen kannst, brauchst Du vermutlich Geld, um Programmierer oder Partner für die Produktion Deiner Idee zu gewinnen. Wenn Du keine Millionen auf dem Konto hast, brauchst Du Menschen oder Unternehmen, die dieses Geld geben oder leihen oder sich beteiligen.

Hürde Nummer 1: Was macht Dein Startup? Und was kann Dein Produkt?

Wenn Du das beides in jeweils einem Satz ausdrücken kannst, dann gehörst Du zu den 5% Kommunikationstalenten unter den Tech-Startup-Gründern. Für die 95% hier nun 3 Erkenntnisse, die Dir helfen werden:

Tipp Nr. 1: Versetze Dich in Dein Gegenüber.

Auch wenn es Dein Tech-Startup ist, bist Du mit der Gründung Deines eigenen Unternehmens auch die erste Person in der Organisation, die gleichzeitig Sprecher des Unternehmens und Kommunikator Deiner Idee ist. All Deine Leidenschaft zusammen mit Deinem Wissen wird Dir helfen. 

Damit aber die anderen Dich besser verstehen, geht es jetzt darum, ihre Sprache zu sprechen. Warum? Damit sie Dir folgen können, Dein Produkt oder Dienstleistung lieben und Fans Deiner Marke werden. Auf der Basis kannst Du verkaufen. 

Also frage Dich ab jetzt vor jedem Termin: Wonach sucht mein Gegenüber? Warum braucht er/sie meine Leistung? Was könnte die Person davon abhalten, mein Produkt zu kaufen oder einzusetzen? Welches Angebot ist für die Person relevant und wirklich interessant? Auf Basis der Antworten, wirst Du ein ganz anderes Gespräch führen.

Tipp Nr. 2: Zeigen ist besser als schreiben.

Gerade Kompliziertes und Komplexes nur mit Worten zu erklären, ist ein wenig hilfreiches Vorgehen. Vor allem wenn Du wenig Zeit hast oder Dein Gegenüber eigentlich noch keine Ahnung von Deinem Unternehmen oder Technologiethema hat. Nutze jede für Dich mögliche Form der Visualisierung, um Deinem Gegenüber schnell und unkompliziert den Zugang zu Deinem Thema zu ermöglichen. Ergänze am besten die Nutzenargumentation, um die Vorteile für Dein/e Gesprächspartner/in sofort parat zu haben. So werden viele naheliegenden Fragen direkt von Dir beantwortet. Das zeigt auch, wie viele Gedanken Du Dir über die Kommunikation und Deine Kunden gemacht hast.

Tipp Nr. 3: Liebe Deine Zahlen.

Auch wenn Du kein BWLer bist, hast Du mit der Gründung Deines Tech-Startups entscheiden, dass Du mit Deinem Geschäftsmodell basierend auf einer Technologie-Idee oder Anwendung einer Technologie Geld verdienen willst. Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Führen eines Startups ist, dass Du Deine Zahlen lernen solltest und Deine Zahlen lesen können solltest. Frag also Deine/e Steuerberater/in um Hilfe, um alle wichtigen Zahlen einmal zu besprechen. Jeden Monat kommen aktualisierte Werte dazu, die Du kennen und verstehen solltest. Auf der Basis kannst Du fundierte Entscheidungen treffen aber auch dein Startup-Business anders vorstellen, um mit Selbstbewusstsein Partner und Mitarbeiter zu gewinnen.

Nimm für Dich mit:

Abstraktes und gänzlich Neues erklärt man mit Bildern oder Analogien und vor allem durch das Aufzeigen eines Anwendungsnutzens. Niemand wird offen zugeben, dass er etwas nicht versteht oder nicht weiß, aber versuche Deinem/r Gesprächspartner/in offen und reflektiert zu begegnen. Räume Ängste aus und beantworte naheliegende Fragen, bevor sie Dir gestellt werden.

Weitere Beiträge von Annett Oeding finden Sie hier

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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