Tech Startup School Alb-Bodensee – Nach der ersten Runde werden nun wieder Teilnehmer gesucht

Im Frühjahr konnte ein studentisches Projektteam in der Tech Startup School aus einer Unternehmensidee ein Geschäftsmodell entwickeln. Es folgen noch in diesem Jahr die Gründung und ab August Runde zwei.

Auf dem Final Pitch der ersten Tech Startup School im Mai in Balingen stellten die Projektteams vor Interessierten und Investoren ihre Arbeitsergebnisse vor

Eine Gruppe präsentierte ein Geschäftsmodell im Bereich Wirtschaftsdatenanalyse und Prozessoptimierung im mittelständischen Textilhandel, welches in Kooperation mit der CECEBA Bodywear GmbH entstanden war und welches noch dieses Jahr als eigenständiges Unternehmen gegründet werden soll.

Der Final Pitch stellte den Höhepunkt eines circa zweimonatigen Arbeitsprozesses der Teilnehmer dar. Sie wurden in der Zeit durch das erfahrene Gründerberaterunternehmen Gründerschiff begleitet und entwickelten aus den Innovationsideen kleiner und mittelständischer Betriebe tragfähige Geschäftsmodelle. Sie erlernten wichtiges Hintergrundwissen u.a. in den Bereichen Marktanalyse, Prototypenentwicklung, Kundennutzen, Marketing, Kostenstrukturen und Einnahmengenerierung an und wendeten es sofort im Umgang mit Ansprechpartnern aus der Wirtschaft an. Annahmen über die Zielmärkte konnten somit überprüft und ein besseres Verständnis der Nachfrageseite entwickelt werden. Dies beeinflusste wiederum direkt die Arbeit an den Projektideen.

„Bei der Tech Startup School steht der Kunde im Mittelpunkt. Die Arbeitsweise in den Projektteams ist sehr dynamisch – Ideen werden aufgeworfen, kritisch hinterfragt, überprüft und mit kleinstmöglicher Verzögerung den angehenden Kunden vorgestellt. Die signalisieren dann, ob der eingeschlagene Weg richtig war oder eben nicht und die Projektteams lernen quasi sofort ob ihre theoretischen Vorstellungen der Praxis auch standhalten“, sagt Rita Tiemann, Projektleiterin der Tech Startup School.

Die Arbeitsprozesse leben von einer offenen Diskussionskultur, kritischem Denken und hoher Entscheidungsfreude. Dabei ist ein gut ausgebildetes und interdisziplinär ausgebildetes Team Grundvoraussetzung. Die Studienschwerpunkte reichten im ersten Team von Wirtschaftsinformatik über Psychologie und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Textil- und Bekleidungstechnologie.

Doch nicht nur für ihr Studium konnten die Teilnehmenden einiges mitnehmen. „Man tritt direkt an die Unternehmen heran und wenn man sich auf die Dynamik der Tech Startup School einlässt und kontinuierlich arbeitet, bekommt man die Gelegenheit, selbst ein Unternehmen zu gründen“, sagt Jigar Vithani.

Jörg Rommel fügt hinzu: „Man kommt in direkten Kontakt mit den Ideengebern und anderen Geschäftsführern und sieht mal, wie diese Personen auf der einen Seite denken, wie auf der anderen Seite das Startup denkt und wie die Kunden denken und bekommt on top ständig Input und Unterstützung durch ein erfahrenes Team.“

Nach dem Erfolg er ersten Runde wurden nun auch weitere Unternehmen auf die Tech Startup School aufmerksam und brachten Ideen völlig unterschiedlicher Bereiche für die zweite Runde ab August in Balingen ein: Blockchain in der Textilindustrie, Customer Relationship Management in der Steuerberatung sowie systematisierte Kunden- und Geschäftspartnerakquise im Bereich Maschinenbau.

Für die kommende Runde kann man sich auf www.tech-startup-school.de informieren und seine Bewerbung einreichen.

Quelle Gründerschiff

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