tamyca ist jetzt SnappCar

„Airbnb für Autos“ jetzt auch in Deutschland

Das niederländische Unternehmen SnappCar, eine der größten Carsharing-Plattformen für private Autobesitzer in Europa, steigt in den deutschen Markt ein. Wie das 2011 gegründete Unternehmen mit Sitz in Utrecht mitteilt, übernimmt SnappCar eine der aktuell größten privaten Carsharing-Plattformen in Deutschland, tamyca, mit sofortiger Wirkung. Die Übernahme wurde am 14. August abgeschlossen, über Kaufpreis und Details der Transaktion vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. In den vergangenen Wochen informierte SnappCar alle deutschen Nutzer von der Veränderung und integrierte sie in das europaweite SnappCar-System. „Auf Snappcar.de können wir ihnen nun noch bessere Konditionen bieten und dem guten Ruf, den tamyca genossen hat, weiter gerecht werden“, sagt Victor van Tol, Gründer und CEO von SnappCar.

SnappCar hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Autos in Europa bis 2022 um fünf Millionen zu reduzieren, um so die Lebensqualität in den Städten zu vergrößern und den CO2-Ausstoß zu verringern. Neben dem Umweltaspekt ist auch die finanzielle Komponente wichtig. Die Gelegenheit, preisgünstig ein Auto anzumieten, bzw. eine Kostenbeteiligung für das eigene Auto zu erhalten, ist für viele Nutzer reizvoll. Das Unternehmen sieht sich laut van Tol als „Airbnb für Autos“. Auf der Peer-to-Peer-Plattform können Autobesitzer ihr Auto vermieten und so aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Tamyca wurde 2010 von Studenten der RWTH Aachen gegründet und entwickelte sich in den vergangenen Jahren zur größten deutschen Carsharing-Plattform für private Autobesitzer. Das Netzwerk umfasst derzeit rund 200.000 Nutzer.

Fast 400.000 Mitglieder in Europa

Mit der Übernahme von tamyca wächst SnappCar deutlich. Das niederländische Unternehmen zählt mit fast 400.000 Mitgliedern und circa 45.000 Autos in den Niederlanden, Dänemark, Schweden und nun auch Deutschland, zu den größten Carsharing-Plattformen Europas. Bereits heute mieten mehrere hundert Mitglieder der SnappCar-Community täglich ein Auto über SnappCar-Webseiten. Hinter dem 2011 gegründeten Start-up stehen prominente Investoren: Ein Konsortium aus Europcar, der Autobinck Group sowie dem dänischen Start-up Fund Founders unterstützt SnappCar.

Allianz als neuer Versicherungspartner

Im Zuge der Übernahme optimiert SnappCar die Konditionen für Mieter und Vermieter. Hierzu holt das Unternehmen mit der Allianz einen internationalen Versicherungspartner an Bord, mit dem es in den Niederlanden bereits seit 2016 erfolgreich zusammenarbeitet. Durch die Ausweitung der Partnerschaft können nun auch die deutschen Nutzer von den guten Vertragskonditionen profitieren und die Versicherungsoptionen maßgeblich erweitert werden. Die Vollkaskoversicherung deckt Schäden und Unfälle an den Privatautos ab. Auch langfristige Versicherungen über 90 Tage hinaus sind nun möglich. Sogar Oldtimer können ab sofort aufgenommen werden. Um die Attraktivität der Plattform zusätzlich zu steigern und auch Neukunden zum Testen zu animieren, erlässt SnappCar seinen Nutzern im September die Servicegebühr, die bei erfolgreicher Vermietung für gewöhnlich anfällt.

Eine weitere Neuerung ist die sogenannte SnappForm, die ab sofort auch deutschen Kunden zur Verfügung steht. Damit können Mietaktionen komplett digital abgewickelt werden: Der Beginn und der Abschluss des Mietzeitraums werden von Mieter und Vermieter ganz einfach über Smartphone, Tablett oder Laptop getätigt. Das spart Zeit und Papier. Um den deutschen Mitgliedern der SnappCar-Community einen bestmöglichen Service zu bieten, hat SnappCar ein eigenes Team in Berlin aufgebaut, das telefonische Hilfestellung bei jeglichen Fragen bietet.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Victor van Tol, Gründer und CEO von SnappCar sieht das Unternehmen als „Airbnb für Autos“ (Copyright: SnappCar)

Quelle Talk of Town. Wächter & Wächter

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