Sich trauen und einfach machen

Tales&Tails 100% natürliche, getreide- und zuckerfreie Leckerli, Snacks sowie Nassfutter und Öl für Hunde

Stellen Sie sich und das Startup Tales&Tails kurz unseren Lesern vor!
Bei uns gibt es „Ich dreh Dorsch“, „Lachs doch mal“ und „Wunderbarsch“ – wir sind Cathrin, Stella und Kaja und bieten unseren Kunden 100% natürliche, getreide- und zuckerfreie Leckerli, Snacks sowie Nassfutter und Öl für Hunde. Das besondere an unseren Produkten sind aber nicht nur die lustigen Namen, sondern auch ihre Herkunft sowie das Herstellungsverfahren.

Es werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet, die in Island bezogen werden und mit 100% erneuerbarer Energie produziert werden.

Mit jeder verkauften Tüte geht außerdem eine Spende an Tierschutzprojekte. Der aktuelle Partner ist der Förderverein Animal Hope and Wellness e.V.. Der Verein setzt sich dafür ein misshandelte und gequälte Hunde aus dem asiatischen Hundefleischhandel zu retten, sie tierärztlich zu versorgen und an Familien zu vermitteln.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Für Stella und Kaja ist es bereits die zweite Unternehmensgründung. In den beiden steckt also ein gewisser Gründergeist und der Wunsch Ideen in die Tat umzusetzen. 
Konkret auf die Idee Tales&Tails zu gründen kam es durch unsere eigenen Hunde.

Wir hatten in unseren Familien schon früher Hunde, aber damals waren wir nicht hauptverantwortlich für die Ernährung des Tieres.

Mit dem ersten eigenen Hund natürlich schon. Schnell haben wir uns mit den Inhaltsstoffen von Futter und Leckerchen beschäftigt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass viele Produkte leider entweder Inhaltsstoffe enthalten, die wir unseren Hunden nicht geben möchten oder aber sehr komplizierte und unverständliche Zutatenlisten haben.

Welche Vision steckt hinter Tales&Tails?
Ehrliche und transparente Produkte, die wir auch mit gutem Gewissen an unsere eigenen Tiere verfüttern und gleichzeitig mit jeder verkauften Tüte die Welt ein ganz kleines Stückchen besser machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eine große Herausforderung war und ist wie so oft die Finanzierung. Mittlerweile haben wir aber einen Weg gefunden unser Unternehmen und das Wachstum zu finanzieren. Hierfür nehmen wir grade einen Förderkredit der KfW Bank auf.

Zuvor haben wir das Unternehmen aus unseren eigenen Ersparnissen, aus dem Cash Flow und aus zwei erfolgreichen Crowdfundings finanziert.
Eine weitere Herausforderung war und ist immer noch die Planung der Produktionen insbesondere der Forecast bei einem kleinen wachsenden Unternehmen ohne verlässliches Datenmaterial aus der Vergangenheit. Nichtzuletzt ist es eine Schwierigkeit, dass wir nicht alle am gleichen Ort arbeiten und noch kein festes Büro oder Räumlichkeiten haben.

Wer ist die Zielgruppe von Tales&Tails?
Unsere Zielgruppe interessiert sich für ihre eigene Ernährung und legt viel Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Gleiches beanspruchen unsere Kunden für ihre Haustiere. Sie interessieren sich für die Gesundheit ihrer Tiere und für die Inhaltsstoffe im Hundefutter sowie die Herkunft der einzelnen Komponenten. Unsere Kunden sind interessiert an Nachhaltigkeit, Herkunft und Transparenz von Lebensmitteln und Futter.

Sie achten sehr auf eine getreide- und zuckerfreie Ernährung ihrer Tiere und möchten keine künstlichen Zusatz- oder Aromastoffe im Futter.

Was ist das Besondere an dem Hundefutter?
Das Besondere an unseren Produkten ist ihre Herkunft sowie das einzigartige Herstellungsverfahren. Der Fisch für unsere Leckerli und Snacks wird schonend an der Luft über längere Zeit getrocknet und dabei nicht erhitzt oder gebacken. So bleiben wichtige Nährstoffe erhalten. Diese Verfahren ist deutlich schonender, aber natürlich auch langsamer als andere Verfahren. Die Trocknungszeit beträgt je nach Witterungsbedingungen ca. ein bis zwei Tage.

Zudem tun unsere Kunden „ganz nebenbei“ mit jeder Tüte nicht nur ihrem eigenen Hund etwas Gutes, sondern helfen auch anderen Tieren in Not.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback zu unseren Produkten ist sehr positiv. Wir haben eine Akzeptanzquote bei Hunden von über 90%. Dennoch müssen wir erst einmal Aufklärungsarbeit leisten, denn viele Hundebesitzer verbinden Fisch doch eher mit Katzen als mit Hunden.

Neben dem positiven Feedback zum Produkt selbst, bekommen wir auch zu unserer auffallenden Verpackung, die frischen Wind ins Hundefutterregal bringt und vor allem zu dem Aspekt der Spende an Tierschutzprojekte sehr positive Rückmeldungen.

Tales&Tails, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In Zukunft möchten wir Hundehaltern das komplette Sortiment für Ihre Vierbeiner anbieten. Auch wollen wir unsere Produkte für Katzen auf den Weg bringen. Es geht also viel um Produktentwicklung. Hier haben wir einige neue Projekte bereits angestoßen. Nächstes Jahr wird also wieder ein sehr aufregendes Jahr. Wir sind gespannt wie unsere neuen Produkte bei Hund, Herrchen und Frauchen ankommen.

Mit der Erweiterung der Produktpalette können wir dann auch größere Beträge an den Förderverein Animal Hope and Wellness e.V. spenden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Auf jeden Fall: Sich trauen und einfach machen. Wenn man eine Idee hat, dann loslegen, rausgehen und umsetzen. Dann: immer wieder viel Feedback einholen, das Produkt oder die Idee nicht erst auf den Markt bringen, wenn es 100% fertig ist, sondern schon vorher Feedback einholen, prüfen, verbessern. An sich selbst und die eigene Idee glauben und Kritik natürlich annehmen, aber sich nicht entmutigen lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Cathrin, Stella und Kaja für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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