Takadimi: Musik verbindet

Mit neuem Leipziger Startup Takadimi den passenden Musiklehrer finden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Takadimi doch kurz vor!
“Musik verbindet.” Unter diesem Motto will die neue Leipziger Online-Plattform “Takadimi” Musikschüler mit passenden Lehrern verbinden. Anders als bei dem “klassischen” Modell einer Musikschule entscheiden die Schüler selbst, bei wem und wie oft sie lernen möchten. Die Website bietet mittlerweile über 250 professionelle Privatlehrer in ganz Deutschland für (fast) alle Instrumente und für unterschiedliche Altersgruppen. Interessierte Eltern oder die Schüler selbst wählen ihre Stadt und geben ihr Wunschinstrument an. Sie erhalten eine Auswahl an Lehrern und können anhand von Musikstilen, Unterrichtszeiten und Preisen ihre Vorstellungen konkretisieren. Bei einer kostenlosen Probestunde schaut man schließlich in der realen Welt, ob die Chemie stimmt. Der Service ist für Schüler und Lehrer kostenlos.

Die drei Gründer Fabian Sachsenröder, Ondrej Brinkel und Robert Junge wollen in Zukunft noch Möglichkeiten bieten, den Unterricht besser zu organisieren, die Schüler zu verwalten und abzubuchen und Räume mit anderen Lehrern zu teilen.

Wie ist die Idee zu Takadimi entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Fabian und Robert kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit, sind gute Freunde und haben damals zusammen viel Musik gemacht und gehört. Nach der Schule zog es beide in die weite Welt zum Studieren und Erfahrungen sammeln. Vor 2 Jahren haben sie sich dann wieder getroffen um an diversen Projekten zu arbeiten. Robert spielte noch in einer Band (Terribly Overrated Youngsters) und hat einen großen Freundeskreis von Musikern und Musiklehrern. Es fiel ihm auf, dass dafür gar keine Plattform existierte. Die Idee war geboren. Zufällig ist Fabians Freundin auch Musiklehrerin und so ist er mit den Problemchen der Lehrer auch bestens vertraut. Man schloss sich also zusammen und fing an zu tüfteln. Später kam noch Ondrej als Programmierer dazu und er spielt Saxofon.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir sind Verfechter von Lean Startup Methoden, das heißt in unserem Falle, quick & dirty ein erstes verwendbares Produkt basteln und auf einen kleinen Markt werfen. Wir haben einfach zwei Formulare, eins für Musiklehrer und eins für Schüler gemacht. Beide haben wir per Mail verteilt und es haben sich über 60 Leute allein in Leipzig eingeschrieben. Wir haben sogar 10 miteinander verbunden. Dann war klar, dass eine skalierbare Lösung gebraucht wurde und wir haben mit einem Zuschuss der Leipziger Witschaftsförderung die Website machen können wie sie jetzt existiert. Wir selbst finanzieren uns noch mit anderen Geschäftszweigen: Robert vermietet Ferienwohnungen über sein Startup „Fairschlafen“, Fabian hat eine Webagentur „Studio Bosco“ und Ondrej ist freier Programmierer.

Wer ist die Zielgruppe von Takadimi?
Es sind grundsätzlich Musiklehrer und potenzielle Schüler bzw. deren Eltern. Um das etwas detaillierter zu beleuchten:

EARLY ADOPTER LEHRER: junge Musiker/Musiklehrer an Musikhochschulen
MAIN USERS TEACHER: freie Musiklehrer oder Musiklehrer an Musikschulen

EARLY ADOPTER SCHÜLER:Erwachsene und selbstbestimmte junge Menschen
MAIN USER SCHÜLER: Eltern von Grundschülern (95% aller Musikschüler zw. 5-12 Jahren)

Wie kann man sich als Musiklehrer registrieren?
Es kann sich potenziell erstmal jeder Lehrer online auf der Website registrieren. So soll es auch Lehrern ohne Hochschulabschluss, die nicht an einer Musikschule unterrichten könnten, möglich sein zu unterrichten.
Die Lehrer werden nach ihrer Registrierung noch von uns redaktionell geprüft. In Zukunft soll durch ein Bewertungssystem eine noch bessere Validierung möglich werden.

In welchen Städten ist Takadimi schon verfügbar?
Takadimi hat in allen deutschen Großstädten bereits registrierte Lehrer und in einigen kleineren Städten. Eine Herausforderung für die Zukunft ist es noch auch in den ländlichen Gebieten genügend Lehrer zur Verfügung zu stellen.

Takadimi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sollen Eltern, die ihr Kind beim Musikunterricht anmelden wollen, sich genau zwischen zwei Alternativen entscheiden: Musikschule oder Takadimi.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Kennt eure Nutzer, am besten persönlich.
– Testet schnell ein Produkt am Realmarkt
– Schaut, ob jemand für eure Leistung bereit ist, reales Geld zu bezahlen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Robert Junge für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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