taisty: individuelle Rezpete machen Lust aufs kochen

Was koche ich heute ? Diese Frage stellt sich mit taisty nicht mehr!

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen taisty doch kurz unseren Lesern vor?
Mein Name ist Dennis Kirpensteijn, ich habe in den letzten Jahren bereits mehrere Unternehmen gegründet. Manche mehr, andere weniger erfolgreich. Gemeinsam mit Matthias Lieb haben wir in den letzten Monaten taisty entwickelt.
Das Besondere an taisty ist der jeweils individuell präsentierte tägliche Rezeptvorschlag, der auf den Vorlieben des Users beruht. Alle benötigten Zutaten lassen sich auf eine Einkaufsliste setzen und sogar bei mehreren Online-Supermärkten bestellen, so dass die Lebensmittel dann meistens noch am gleichen Tag vor der Haustür stehen.

Wie ist die Idee zu taisty entstanden?
Vor circa einem Jahr stand ich vor der Entscheidung was ich machen soll. Ich hatte eines meiner Unternehmen verkauft und somit wieder Zeit für etwas Neues. Da eine meiner großen Leidenschaften Kochen ist, stellte ich mir die Frage was mich am meisten stört wenn es um genau dieses Thema geht. Nach langem Brainstorming stand dann die Frage „Was soll ich heute kochen?“ auf meinem Zettel. So entstand das Konzept und ab da entwickelten wir die Features hin zur heutigen App.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Als BWLer ist eine der größten Herausforderungen jemanden zu finden der die App programmiert. Glücklicherweise kannten Matthias und ich uns schon. Ich erzählte ihm von der Idee und ohne groß zu überlegen war er dabei.
Im konkreten Fall von taisty gab es dann noch die Herausforderung gute Rezepte zu bekommen und die Abwicklung der Bestellungen zu organisieren.
Hinsichtlich der Rezepte bin ich über private Kontakte sehr schnell mit den richtigen Personen in Verbindung gekommen. Der GU Kochbuchverlag war sofort von der Idee begeistert und stimmte zu die Rezepte zur Verfügung zu stellen.
Was die Bestellung angeht, sind wir eine Kooperation mit Simplora eingegangen. Die Gründer sind alte Bekannte von mir und betreiben einen Online-Supermarktvergleich. So können wir die Zutaten direkt in den Lieblings-Online-Supermarkt des Nutzers weiterleiten.

Wer ist die Zielgruppe von taisty?
Die Zielgruppe von taisty ist sehr breit gestreut. Eigentlich ist es jeder der gerne kocht. Nichtsdestotrotz haben wir die App für young professionals zwischen 20 und 39 gemacht. Es stellt sich allerdings immer stärker heraus, dass auch Familien großes Interesse haben. Wir befinden uns hier noch in der Findungsphase, bzw. testen wir hier noch unterschiedliche Ansätze.

Wie funktioniert taisty?
Die Nutzung ist kinderleicht. Ich lade mir die kostenfreie App herunter und gebe kurz an wie ich mich ernähre (vegan, lowcarb, normal) bzw. ob ich irgendwelche Unverträglichkeiten (laktose, etc.) habe. Danach geht es direkt los und ich bekomme ein Rezept vorgeschlagen.
Das Rezept kann ich dann speichern oder auch nicht und mir die Zutaten auf eine Einkaufsliste legen. Von dort aus ist es dann ein leichtes entweder die Zutaten im Supermarkt selbst zu kaufen und abzuhaken oder mit wenigen Schritten im Online-Supermarkt zu bestellen.
Wem ein Rezept nicht zusagt, kann uns mitteilen welche Zutat es war und wir schließen diese dann in Zukunft aus. Natürlich kann man seine Präferenzen im Nachhinein auch ändern.
Sobald man dann alle Zutaten zusammen hat muss man nur noch kochen.

Welchen Service kann man noch zubuchen?
Die App ist kostenfrei und momentan kann man noch keine weiteren Services hinzubuchen. Was kostenpflichtig ist, ist die Bestellung der Zutaten im Online-Supermarkt. Die Abwicklung übernehmen aber nicht wir sondern der jeweilige Anbieter.
Das soll aber nicht heißen, dass wir gerade nicht an spannenden Services arbeiten die wir in Zukunft anbieten werden. Dazu möchte ich momentan aber noch nichts sagen.

taisty, wo geht der Weg hin?Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst einmal geht es darum die Menschen auf uns aufmerksam zu machen. Das ist das kurzfristige Ziel.
Uns geht es aber vor allem darum, unsere Nutzer an den Esstisch zu bekommen. Kochen ist etwas sehr schönes und bringt Freunde und Familien zusammen. Wenn wir etwas dazu beitragen können und unseren Nutzern den lästigen Weg in den Supermarkt sparen können damit sie mehr Zeit für schönere Dinge haben, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Bezüglich der weiteren Schritte und wo taisty in 5 Jahren stehen kann und soll muss ich noch etwas schweigen. Das hängt schwer davon ab wie wir uns in den kommenden Monaten entwickeln.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Eine Sache die ich gelernt habe ist, dass es zwar nicht absolut notwendig aber von unfassbarem Vorteil ist wenn man für sein Unternehmen und sein Produkt brennt. Umso mehr Leidenschaft man für das hat was man macht, desto eher kann man Andere begeistern. Und genau darum geht es wenn man etwas erfolgreich machen will, man muss andere von seinem Produkt begeistern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dennis Kirpensteijn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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