Stellt euer Team mit vielseitigen Stärken auf!

svote Umfrage App aus Stuttgart

Stellen Sie sich und das Startup svote doch kurz unseren Lesern vor!
Hinter dem Stuttgarter Start-up svote stecken vier zielstrebige Lausbuben namens Sven Feliks, Alexander Korus, Dennis Selig und Florian Hahn, welche sich während dem berufsbegleitenden Studium an der FOM in Stuttgart kennengelernt haben. Der Grundstein wurde mit dem gleichen Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ gelegt und durch Gespräche in der Hochschule sowie im Biergarten wurde schnell eine weitere Gemeinsamkeit aller entdeckt – Nein nicht der Alkohol, sondern der Traum, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und mithilfe der IT, Lösungen für Probleme zu schaffen. Und so wurde für das Problem von Sven’s Schwester, unterschiedlichste Entscheidungen zu treffen, eine digitale Lösung namens svote erfunden.

Wie ist die Idee zu svote entstanden?
Die initiale Idee für unsere App hatte Sven, der das Problem seiner Schwester mit einer nativen App für iOS und Android lösen wollte. Denn eines war ihm direkt bewusst – nicht nur seine Schwester steht oftmals vor dem Kleiderschrank und fragt sich, welches Outfit wohl besser aussieht, oder wie sie Ihre Haare tragen soll – diese „Probleme“ haben noch einige mehr. Und auch die Männerwelt ist davon nicht ausgeschlossen. Jeder findet bei svote eine passende Kategorie für seine Entscheidungen. Natürlich ist svote keine reine Entscheidungshilfe, sondern ein soziales Netzwerk um miteinander zu interagieren und zu inspirieren.

Daher wurde die Idee von den Gründern so weiterentwickelt, dass wirklich jeder Spaß daran findet – selbst wenn man einfach nur wissen will welches seiner Urlaubsbilder besser ankommt oder wen die Community bei einer Challenge für den besseren Sportler hält.

Welche Vision steckt hinter svote?
Unsere App svote soll künftig der Entscheidungshelfer schlecht hin sein, aber auch Feedback zu Bildern geben. Hinter svote steckt ein neues soziales Netzwerk, welches sich ausschließlich auf Umfragen fokussiert. Dabei kann jeder User bestimmen, ob er nur Feedback geben möchte oder sich auch selbst Feedback von der Community einholt. Svote bietet dem User die Möglichkeit, öffentliche Umfragen zu erstellen, um unabhängiges Feedback zu bekommen. Alternativ kann man diese aber auch privat an seine Follower versenden, um so die Meinung ganz bestimmter Personen einzuholen. Neben diesen beiden Funktionen gibts es außerdem die Challenge Funktion. Nach 24 Stunden hat die Community entschieden, wer die Challenge gewonnen hat. Ein Szenario hierfür könnte sein: Ich fordere meinen besten Kumpel heraus, wer das schönere Tattoo hat.

Der Einsatz hierfür sind sogenannten svote-coins, welche zukünftig für Turniere genutzt werden können, um bei Gewinnspielen teilzunehmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben sie sich finanziert?
Gestartet sind wir zwar mit IT-Kenntnissen, allerdings ohne jegliche Erfahrungen im Bereich App-Entwicklung und schon gar nicht, wie man diese professionell umsetzt. Einer der ersten Herausforderungen war es daher, sich das nötige Wissen anzueignen und zum Beispiel die richtige Infrastruktur für die App zu finden. Das alles in dem engen Zeitrahmen, den wir zwischen Beruf und dem berufsbegleitenden Studium hatten, zu schaffen, ist natürlich auch nicht zu unterschätzen.
Die größte Herausforderung steht allerdings noch vor uns. Ein soziales Netzwerk steht und fällt natürlich mit der Aktivität und der Userzahl der Community.

Wir haben viele coole Ideen und bereits umgesetzte Funktionen, um eine App für den täglichen Zeitvertreib zu werden.

Wir wollen mit unserem Gaming- und gleichzeitig dem Nutzfaktor zu einem Mehrwert auf jedem Smartphone werden. Aktuell finanzieren wir uns komplett eigenständig, da wir zum Entwickeln unserer App nur unseren PC und unseren Kopf benötigen. Natürlich gibt es da noch die Serverkosten, die wir aus unserer eigenen Tasche und kleineren Aufträgen für Webseiten, die wir noch nebenher angenommen haben, bezahlen. Mit den Einnahmen finanzieren wir außerdem noch weitere Marketingaktionen.

Wer ist die Zielgruppe von svote?
Diese Antwort ist recht simpel: von jung bis alt – Männlein oder Weiblein – einfach JEDER! Das coole an svote sind die vielfältigen angebotenen Kategorien, welche bei Bedarf dynamisch ergänzt werden können. Ob Fashion-, Natur- oder Sportbegeisterte, wir holen jeden User ab und bieten Ihm die freie Möglichkeit an, entweder Bewerter oder Ersteller zu sein.

Wie funktioniert svote?
Das Erstellen und Bewerten von Umfragen in svote ist recht selbsterklärend, sobald man die App in der Hand hält. Ergänzend ist noch zu sagen, dass man für die Entscheidung einer Umfrage lediglich nur wenige Sekunden Zeit hat, da eine initiale Bauchentscheidung getroffen werden soll – die meist die richtige ist. Der Turniermodus wird zeitnah verfügbar sein, bei diesem werden die User im Wettkampfmodus gegeneinander antreten und die Community entscheidet, wer eine Runde weiter kommt und letztendlich im Finale einen Sachpreis gewinnt. Ein Beispiel für ein Turnier könnte beispielsweise sein:

Poste dein schönstes Outfit und gewinne einen 500€ Gutschein in einem Stuttgarter Modehaus.

svote, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen keine Alternative zu den anderen sozialen Netwerken werden, schon gar nicht wollen wir diese ersetzen. Viel mehr möchten wir eine Ergänzung im Social Media Stack eines Smartphones mit dem Fokus auf Umfragen sein. Hierbei allerdings mit einem gewissen Gamingfaktor, um für unsere User der Community auch ein attraktiver Zeitvertreib zu sein. In fünf Jahren wäre es genial, unser svote Logo neben den bereits etablierten sozialen Netzwerken zu sehen und unsere Community mit neuen coolen Features zu versorgen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Es gibt nicht den Grund „zu wenig Zeit“ – sondern nur „zu wenig Einsatz“. Wenn ihr ein Ziel oder eine Idee habt, egal ob ihr wisst wir ihr dahin gelangt – dann fangt an und bleibt dran. Geht den Weg bis zum Ende, auch wenn es heißt, dass ihr eine Zeit lang auf andere Dinge wie feiern oder Freizeitaktivitäten verzichten müsst. Es lohnt sich! Start-ups können viel von anderen Start-ups lernen – auch branchenunabhängig. Wie wir beispielsweise von beeneo und umgekehrt. Stellt euer Team mit vielseitigen Stärken auf – das spart euch viel Zeit und sorgt für deutlich mehr Effizienz.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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