Es ist wichtig, die Kommunikation mit der potenziellen Zielgruppe so früh wie möglich zu führen

Treffen Sie SURWAYNE auf der Langen Nacht der Startups in Berlin

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz unseren Lesern vor.
Wir, also das Gründer-Team Lars Linnekogel und Artur Heinze, kommen aus der Hansestadt Hamburg und haben das Startup SURWAYNE gegründet. SURWAYNE ist ein einzigartiges Umfrage-Tool, das Schwachstellen und Verbesserungspotenzial in Projekten und Teams automatisch erkennt und aufzeigt. Das Tool wirft dem Nutzer praxiserprobte Lösungen aus, wie Team-und Projektmanager eigene Schwachstellen abstellen und mehr mit ihren Teams und Projekten erreichen können. Im Dashboard ist es ab sofort möglich, Prioritäten zu erstellen und somit besonders wichtige Projekte beispielsweise mit hohen Ausgaben stets im Blick zu haben. Kurzum ist SURWAYNE eine intelligente, digitale Lösungsmaschine für Teams und Projekte weltweit.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Wir haben beobachtet, dass der Bedarf zur Verbesserung von Team-und Projektarbeit weltweit existiert. Da jedoch Coaching und Beratung vor Ort für Unternehmen schnell sehr teuer werden kann, wollten wir mit SURWAYNE einen nützlichen und bezahlbaren Helfer kreieren, der standort-und zeitunabhängig agieren kann. SURWAYNE kostet pro Tag ab vier Euro. SURWAYNE bietet konkrete Projektmanagement-Lösungen, die auch Unternehmensberatungen verwenden. Wir als die Gründer und Entwickler von SURWAYNE stammen auch aus der Beratungsbranche.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie Ihr Startup finanziert?
Unser Startup wird derzeit mit Eigenkapital finanziert. Die größte Herausforderung war es, die Idee in die Tat umzusetzen. Da wir an das Konzept von SURWAYNE von der ersten Stunde an geglaubt haben, haben wir den Berg an Arbeit und auch das finanzielle Ris iko in Kauf genommen. Das Feedback unserer Kunden gab uns die Bestätigung, dass der Bedarf da ist und das Tool funktioniert und Erfolge verzeichnet.

Wer ist die Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe ist breit und global aufgestellt. Wir richten uns dabei an Untern ehmen, darunter Startups bis hin zum etablierten DAX-Unternehmen, sowie Freiberufler. Wir sind also ein klares B2B-Produkt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Lange Nacht der Startups zu bewerben?
Wir sind in der Startup-Szene mittlerweile sehr gut vernetzt und erhalten daher zeitige Informationen und Einladungen zu Messen und Veranstaltungen, bei denen sich die Möglichkeit bietet, sich dem Publikum vorzustellen. Wir erhalten in den persönlichen Begegnungen sehr wertvolles Feedback und können unser Netzwerk stetig ausbauen. Sichtbarkeit und Präsenz sind die Schlüsselwerkzeuge für den Erfolg eines neuen Startups. Dem Credo folgen wir und investieren hier viel Zeit und Interesse.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, die es auf die Lange Nacht der Startups geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von dem Event?
Wir freuen uns über jede Möglichkeit, Präsenz zu zeigen und einem interessanten Publikum zu begegnen. Grundsätzlich erwarten wir nichts Konkretes von einem Event, wir wollen uns offen zeigen und das Produkt SURWAYNE vorstellen und offene Fragen beantworten. Berlin ist ein spannender Ort, an dem viel Bewegung ist und sich Kreative treffen. Wir lassen uns davon inspirieren und geben unseren Input hinzu.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Jungunternehmer? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch das Event viele Interessenten und auch Medien auf Sie aufmerksam werden?
Jede Außendarstellung in der Öffentlichkeit ist für uns enorm wichtig. Wir stellen uns den Fragen der Besucher und erhalten ein Feedback, welches wir im geschlossenen Büro nicht erhalten würden. Es geht um den Austausch und die Möglichkeit, sein Produkt stets zu optimieren. Die Präsenz in den Medien sehen wir als wichtigen Baustein, um unser Startup bekannt zu machen. Wir gehen hier sehr partnerschaftlich und kooperativ in jedes Gespräch.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?
In den nächsten Monaten und Jahren wollen wir stetig wachsen und unser Produkt verbessern. Der Kundenstamm soll sich nachhaltig vergrößern, wir sind hierbei sehr stolz auf unsere bereits bestehenden Kunden wie Lufthansa Technik. Wir erhalten Feedbacks aus den Teams, wie erfolgreich SURWAYNE angewendet werden kann und wo wir uns weiterentwickeln können. Wir wollen mit unserem Produkt klar gesagt die einfachste und günstigste Lösung im weltweiten Markt anbieten, um Team-und Projektarbeit zu verbessern.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Es ist wichtig, die Kommunikation mit der potenziellen Zielgruppe so früh wie möglich zu führen und somit die Bedürfnisse zu ermitteln. Wir haben uns nicht zu lange in theoretischen Plänen festgehalten, sondern uns vorgenommen, in einem vorgegebenen Zeitrahmen in der Praxis loszulegen und rauszugehen.

Wir bedanken uns bei Lars Linnekogel und Artur Heinze für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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