Erfolg kommt nur vom TUN!

Survivor Challenge: Das strategische Fitness-Kartenspiel

Stellen Sie sich und das Startup Survivor Challenge kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Dario (33, Politikwissenschaftler und Texter) und Kian Mohtachem (29, Wirtschaftsingenieur und Unternehmensberater) – die Gründer von „Survivor Challenge“, dem ersten strategischen Fitness-Kartenspiel, das die Teilnehmer spielerisch an ihre körperlichen Grenzen bringt. Mit Trainingsübungen, sogenannten „Challenges“ und taktischen Karten, sogenannten Actions, fordern sich die Spieler in der Gruppe gegenseitig heraus.

Am Ende gewinnt derjenige, der am längsten durchhält: der Survivor!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Es ging uns eher darum, Menschen dabei zu unterstützen, ihren inneren Schweinehund zu überwinden, als bloß etwas zu gründen. Ein Unternehmen zu gründen sollte unserer Ansicht nach nicht das Ziel einer Gründung sein. Ziel sollte sein, einen Mehrwert zu schaffen, von dem viele profitieren können. Unsere Kunden und Fans sollen sich nicht mehr zwischen Fitness und Freunden entscheiden.

Deswegen haben wir Survivor Challenge entwickelt, denn das Spiel weckt den Siegeswillen der Teilnehmer und spornt im realen Wettbewerb zu Höchstleistungen an, wie wir immer wieder festgestellt haben.

Welche Vision steckt hinter Survivor Challenge?
Mit der Survivor Challenge wollen wir die Welt im wahrsten Sinne des Wortes „bewegen“. Ob am Strand, im Park, im Büros nach der Arbeit oder zuhause mit Freunden und Familie – überall auf der Welt sollen Menschen sich zusammenfinden, gemeinsam trainieren, ihre Grenzen austesten und Spaß haben.

Survivor Challenge soll sich neben UNO, Skipbo, Monopoly, aber auch neben dem klassischen Fitnessstudio, CrossFit und Freeletics als erfolgreiches Gesellschaftsspiel mit sportlichem Mehrwert etablieren. Somit wird endlich auch Fitness zu einem Gruppenspiel und Wettbewerb – als perfekte Ergänzung und zusätzliche Motivation zum klassischen Training.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte aller Herausforderungen war ehrlich gesagt ein Spielprinzip zu entwickeln, das die Teilnehmer unterhält, sportlich herausfordert und einfach zu verstehen ist. Es hat viele Monate und zahlreiche Testspiele gedauert, bis wir soweit waren.

Besonders wichtig war uns hierbei ein Spiel zu kreieren, das so gestaltet und ausbalanciert ist, dass unterschiedliche Fitness-Levels berücksichtigt werden und jeder gegen jeden spielen kann.

Finanziert haben wir uns bisher durch unsere eigenen Ersparnisse, wobei der größte Kostenpunkt die Produktion der Kartenspiele war, da man gewisse Mindestmengen herstellen muss. Das Wachstum wollen wir aus unserem eigenen Umsatz erwirtschaften – ich denke, dass dies auch eine große Herausforderung für viele junge Unternehmer ist:
zeitlich alles so zu koordinieren, dass es mit dem Job und dem neuen Unternehmen funktioniert, denn die meisten eben doch eine Erwerbstätigkeit, um ihr Leben und das Startup anfangs zu finanzieren.

Wer ist die Zielgruppe von Survivor Challenge?
Die Zielgruppe lässt sich nur schwer an Kriterien wie Alter, Körperbau oder Geschlecht festmachen. Wir kennen das bereits aus den Fitnessstudios: Dort treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Sie alle verbindet der Drang, an ihrem Körper und ihrer Fitness zu arbeiten. Wer sich also für Sport begeistern kann, wer offen für Neues ist und auch gerne Gesellschafts- oder Kartenspiele ausprobiert, passt perfekt zu unserem Spiel. Also z.B. alle Personen, die jetzt schon Outdoor im Park trainieren, Sport-Apps nutzen oder ins Fitness-Studio gehen. Aber auch blutige Anfänger können mit Hilfe von Survivor Challenge die Begeisterung am Sport für sich entdecken.

Durch unser Handicap-System kann nämlich jeder teilnehmen und je nach Fitnessgrad zu Beginn des Spiels zwischen Level 1 bis 4 wählen.

Aber für uns geht es auch um mehr als nur das Spiel. Es geht um eine Geisteshaltung, denn jeder soll unserer Meinung nach ein „Survivor“ sein oder werden, also jemand, der für seine Ziele kämpft, nicht aufgibt und sich bewusst Herausforderungen stellt, um zu wachsen: im Beruf, beim Sport, beim eigenen Startup, im Spiel und im Leben!

Wie funktioniert Survivor Challenge? Wo liegen die Vorteile?
Survivor Challenge kann man überall und jederzeit spielen. Man benötigt keine Mitgliedschaft, ist nicht an feste Zeiten oder Orte gebunden. Alles was man braucht sind die Karten und Mitspieler. Es sitzt nicht jeder an seinem Smartphone und führt Übungen aus, sondern die Mitspieler treten real gegeneinander an und entscheiden, was der jeweils andere trainiert.

Da bleibt der ein oder andere Lacher nicht aus!

Das Spiel funktioniert ganz einfach: Die Karten werden gemischt, jeder erhält 6 eigene Handkarten mit Challenges und Actions, die er dazu nutzt, um seine Gegenspieler anzugreifen und aus dem Spiel zu werfen. Das Spiel verläuft im Uhrzeigersinn und bei jedem Zug werden die Karten wieder auf 6 aufgefüllt. Am Ende gewinnt nicht derjenige, der keine Karten mehr hat, sondern derjenige, der alle anderen mit Trainingsübungen besiegt hat.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist bisher sehr positiv. Vor allem sportbegeisterte Menschen sind meist von unserem Spiel angetan. Als wir erst kürzlich einen einstündigen Startup-Workshop zu unserem Produkt und unseren Erfahrungen gegeben haben, haben 9 von 11 Personen das Spiel direkt gekauft. Am spannendsten fand ich persönlich die Menschen, die vor dem Spiel besorgt waren, ob sie nicht gleich ausscheiden. Am Ende hielten sie zu ihrer eigenen Überraschung lange durch oder gewannen sogar manchmal das Spiel.

Dieses positive Feedback hat uns beide immer motiviert weiterzumachen.

Survivor Challenge, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Erst kürzlich waren wir bei RTL in einer neuen Gründershow zu sehen. Wir hoffen natürlich, dass wir durch Auftritte wie diese sowie durch Messen und aktiven Vertrieb Händler und Influencer gewinnen, die unser Produkt in Sport-, Spielwaren und Outdoor-Geschäften platzieren, um bundesweit noch mehr Menschen zu erreichen. Ziel ist natürlich, das Spiel in den nächsten Jahren auch international anzubieten. Dafür suchen wir auch schon nach Vertriebsunterstützung und Geschäftspartnern.

Wie ein Sprichwort sagt: „Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe zusammen.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Erstens: Lasst euch nicht von eurem Weg abbringen! Wenn Ihr von eurem Produkt überzeugt seid, sucht nach Menschen, die einen ähnlichen Weg beschreiten und euch zeigen, wie es funktionieren kann. Auch die Gründer von WhatsApp, Facebook, PayPal und Apple haben anfangs nicht nur positives Feedback geerntet.

Zweitens: Merkt euch vor allem eins: Erfolg kommt nur vom TUN! Vergeudet keine Zeit mit großen Reden, Konzepten, Plänen und Wünschen, sondern setzt es um: Testet euer Produkt am Kunden, bittet andere um Hilfe, sucht Kooperationspartner und bewegt euch!

Drittens: Versucht nicht den gestressten Alleskönner zu spielen, sondern delegiert Aufgaben, die Ihr weniger gut beherrscht an Profis, beispielsweise Vertrieb, Logistik, Marketing oder Buchhaltung. Der Unternehmer, der 24 Stunden am Tag herumrennt, ist ein überholtes Bild und absolut ineffizient. Verschafft euch einen Überblick über die zahlreichen Dienstleister, Website- und Service-Angebote im Internet und spart nicht an Professionalität.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dario für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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