Bleibt euch immer zu 100% treu bei all dem was ihr tut und verbiegt euch nicht

SUCKIT : Alkohol zum lutschen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen SUCKIT doch kurz unseren Lesern vor!
SUCKIT ist das EIS DAS KNALLT; Ein Wassereis zum Selbsteinfrieren. Wir revolutionieren das Lutscherlebnis und bieten eine völlig neue Art Alkohol zu sich zu nehmen. Mit Stil statt Stiel.

Wie ist die Idee zu SUCKIT entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Ich selbst bin großer Fan von Eis und trinke auch gerne mal einen Longdrink. Irgendwann habe ich mir nach dem Zweiten die Frage gestellt: Warum macht das keiner? Geht das überhaupt? Das war zunächst aber nur eine Idee. Aber wie es der Zufall wollte, kam Elvir (Omerbegovic, CEO von Selfmade Records) auf mich zu und hat mich um den Kontakt zu Marco (Knauf, CEO von true fruits) gebeten, da er selbst was in der Lebensmittelbranche starten wollte. Bei dem Treffen habe ich von der Idee erzählt und beide fanden sie sofort gut. The rest is history – das Bauchgefühl hat gestimmt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben uns zu dritt komplett eigenfinanziert. Herausforderungen gab es viele, da wir alle drei extrem hohe Ansprüche an Marke, Produkt und Qualität haben. Kompromisse sind wir nie eingegangen und werden das auch in Zukunft nicht tun.

Wer ist die Zielgruppe von SUCKIT?
Jeder der gerne Eis mag und gleichzeitig Bock auf Alkohol hat, ist bei uns richtig. Allerdings erst ab 18. Insofern sind wir nach unten begrenzt aber nach oben offen. Aber natürlich ist SUCKIT auch ein Lifestyle-Artikel – wir machen ein cooles Produkt und kommunizieren auf Augenhöhe. Das differenziert uns massiv; Große Marken können das in dieser Form oft nicht. Und der Produktname tut sein Übriges um aktuell eher junge Menschen anzusprechen. Wobei wir aber sicher sind, dass auch Leute jenseits der 25 nix gegen einen guten Lutsch haben. Egal, ob das auf einem Festival, im Club, einer Hochzeit oder einfach nur zu Hause mit Freunden ist.

Welche Geschmacksrichtungen bieten Sie an?
Aktuell Melon Sour, Vodka Energy, Rum Orange, Mojito und Strawberry Daiquiri

Wie ist das bisherige Feedback?
Wir haben alleine in 2016 über eine Millionen Eis verkauft. Das spricht für uns. Unsere Kunden lieben uns und wir haben eine sehr hohe Quote an wiederkehrenden Kunden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Wir feiern die Sendung von Tag 1, da Sie Menschen motiviert was Eigenes zu machen. Jeder von uns dreien ist selbst seit über 10 Jahren selbstständig und ermutigt gerne jeden gründungsinteressierten Menschen was auf die Beine zu stellen. Über ein paar Ecken wurde uns dann die Teilnahme an DHDL vorgeschlagen – da konnten wir einfach nicht ablehnen.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Um ehrlich zu sein so gut wie gar nicht. Es ist ja unsere Geschichte. Und die leben und erzählen wir jeden Tag. Klar haben wir den Pitch vorbereitet und uns unsere Gedanken zu Fragen der Löwen gemacht. Aber das war’s dann auch. Alles andere haben wir auf uns zukommen lassen und in uns als Gründer und SUCKIT als Produkt vertraut.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „ die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Es ist natürlich eine Ehre zu wissen, dass sich dort tausende bewerben aber nur ein paar wenige es wirklich ins TV schaffen. Wir erwarten natürlich eine höhere Bekanntheit aber lassen uns nicht von der Sendung verunsichern oder von unserem Weg abbringen. Wir ziehen Tag für Tag mit Vollgas durch. Die Sendung ist ein Bonus über den wir uns natürlich sehr freuen.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf SUCKIT aufmerksam werden?
Um ehrlich zu sein sehen wir uns gar nicht mehr als kleines Startup. Nochmal: wir haben 2016 über 1.00.000 Eis verkauft. Wir sind in weit über 1000 Supermärkten erhältlich, waren allein 2016 ca. 170 Tage auf Festivals unterwegs und sind in zahlreichen Clubs und Kiosks in ganz Deutschland vertreten – alles vor der Ausstrahlung. Wir sind eine Marke die sich am Markt erfolgreich durchgesetzt hat und sich behauptet. Aber klar: der mediale Boost wird krass. So viel geballte Aufmerksamkeit bekommst du sonst nicht. Ein Meilenstein in unserer jungen Firmengeschichte und sicher auch richtungsweisend für die Firma. Es wird unseren Weg nach vorne brutal beschleunigen. Der Weg selbst aber wird der gleiche bleiben.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Alle 5 Löwen sind gestandene Geschäftsleute mit Kapital, Know How und einer Menge an Kontakten. Im Fokus hatten wir demnach alle 5 und kein spezielles Raubtier.

Wie geht es mit SUCKIT nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Wirtschaftlich stehen wir gut da. Mit oder ohne Deal werden wir unseren Weg weitergehen, wie bisher und die frohe Botschaft des Sucksismus in die Lande tragen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir werden weiter kontinuierlich gute Arbeit ableisten und uns national wie auch international verbreiten und festigen. Wo wir dann in fünf Jahren stehen, werden wir sehen. Der Weg bleibt das Ziel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
• Bleibt euch immer zu 100% treu bei all dem was ihr tut und verbiegt euch nicht.
• Sprecht viel mit Menschen die ihr für fähig und intelligent haltet und bittet diese um Rat und Einschätzungen zu Strategien und Ideen.
• Behaltet euch immer die Freude an dem was ihr tut bei allem was ihr tut. Ihr widmet der Idee das wertvollste was ihr zur Verfügung habt – eure Zeit – setzt diese behutsam und überlegt ein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild © VOX

Sehen Sie SUCKIT am 11.Oktober in #DHDL

Wir bedanken uns bei Elvir Omerbegovic und Max Scharpenack  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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