Keine Angst vor Misserfolg!

Studybees Nachhilfe und Crashkurse für Studenten und Abiturienten

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Studybees doch kurz vor!
Studybees bereitet Studenten und Abiturienten optimal auf ihre Prüfungen vor. Dafür bieten wir deutschlandweit strukturierte Crashkurse an und vermitteln Nachhilfetutoren. Das Besondere dabei ist, dass sowohl die Crashkurse als auch die Nachhilfe speziell auf die jeweilige Prüfung zugeschnitten sind. Es ist also egal, ob man zum Beispiel einen Crashkurs für Statistik I in Mainz sucht, einen Mathe-Abi-Vorbereitungskurs in München, oder einfach einen Mitstudenten, der VWL erklären kann – Bei Studybees findet man ein passendes Angebot.

Wie ist die Idee zu Studybees entstanden?
Als wir Studybees gründeten, waren wir alle selber noch Studenten. Deswegen wussten wir aus eigener Erfahrung, wie frustrierend und stressig der Uni-Alltag sein kann. Überfüllte Studiensäle, enormer Leistungsdruck und die Angst zu versagen prägen heutzutage den Alltag vieler Studenten. Und oft fühlt man sich mit der enormen Menge an Stoff, den man in kurzer Zeit lernen und verstehen muss, alleine gelassen. Deswegen haben wir Studybees mit der Vision gegründet, Studenten ab dem ersten bis zum letzten Semester dabei zu unterstützen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und ihre Prüfungen mit wehenden Fahnen zu bestehen. Kurse für Abiturienten haben wir wegen der hohen Nachfrage erst kürzlich ins Portfolio aufgenommen. Hier sollen Schüler auf das Abitur vorbereitet werden, damit dem Einstieg ins Studium keine schlechten Noten im Wege stehen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?
Vor Studybees gab es in Deutschland noch keine zentrale Plattform, auf der man als Student Nachhilfe oder prüfungsvorbereitende Kurse speziell für die Kurse seiner Uni finden konnte. Das wollten wir unbedingt ändern. Deswegen haben wir unsere sprichwörtlichen Ärmel hochgekrempelt und Studybees ins Leben gerufen. Dass wir Gründer bereits Erfahrungen in anderen Start-ups gemacht haben, war natürlich sehr hilfreich und hat uns das Selbstvertrauen gegeben, das man für eine Gründung braucht.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Da wir Studybees bereits als Studenten gegründet haben, fehlte uns natürlich das nötige „Kleingeld“, um unsere Vision zu verwirklichen. Wir haben zwar quasi vom ersten Tag an Umsatz generiert, aber damit alleine hätte sich Studybees noch nicht tragen können. Zum Glück fanden wir ziemlich schnell einen Investor, der an das Team und unsere Idee glaubte und bereit war, uns finanziell zu unterstützen. Eine weitere Herausforderung war, Studybees neben dem Studium voranzutreiben. Wenn man aber an seine Idee und das Team dahinter glaubt und deswegen gerne zur Arbeit geht, ist auch das absolut zu schaffen. Mittlerweile hat Studybees schon mächtig expandiert und hat Mitarbeiter in verschiedenen Städten in Deutschland. Das bringt natürlich neue Herausforderungen mit sich. Wir haben aber mittlerweile Mechanismen implementiert, die dafür sorgen, dass wir alle immer gut abgestimmt sind und an einem Strang ziehen.

Wer ist die Zielgruppe von Studybees?
Die Zielgruppe von Studybees sind alle Schüler und Studenten, die entspannter durch ihre Prüfungen kommen wollen.

Wie funktioniert Studybees genau?
Auf unserer Website kann man als Student seine Uni und seinen Studiengang auswählen und erhält eine Übersicht aller Crashkurse und aller Tutoren, die speziell auf die entsprechenden Prüfungen vorbereiten. Die Crashkurse sind vor Ort, dauern meistens 1 – 2 Tage und werden zu sehr studentenfreundlichen Preisen angeboten. Die Tutorenvermittlung ist unser Service an die Studenten und ist deswegen kostenlos. Als Schüler wählt man bei Studybees seine Stadt aus und kann dann einen Crashkurs für ein Abiturfach buchen. Diese finden in der gewählten Stadt statt und dauern meistens 5 Tage.

An welchen Hochschulen kann der Service von Studybees genutzt werden?
Im Moment bietet Studybees Crashkurse an ca. 40 verschiedenen Hochschul-Standorten an. Wir erweitern unser Angebot jedoch kontinuierlich mit dem Ziel, bald ganz Deutschland abzudecken. Studentische Tutoren können über unsere Seite bereits in ganz Deutschland gefunden werden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Das Team hinter der „Höhle der Löwen“ ist auf uns zugekommen. Danach ging alles sehr schnell und schon ein paar Wochen später waren wir dabei.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Da zwischen unserem Casting und dem Dreh nur sehr wenig Zeit lag, mussten wir bei der Vorbereitung priorisieren. Das wichtigste für uns war der Pitch, bei dem wir den Löwen und den Fernsehzuschauern nahebringen wollten, welchem Druck Studenten heutzutage tagtäglich ausgesetzt sind und wie wir helfen möchten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Show „die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Unser Start-up im Fernsehen vor Millionen von Zuschauern vorstellen zu dürfen, ist natürlich eine Riesenchance für uns. Wir hoffen, dass wir mit unserem Auftritt Studenten, Abiturienten und ihren Eltern zeigen können, dass Studybees eine Alternative zum Dauerstress in der Schule und im Studium bietet. Außerdem wollen wir Studenten, die gerne ihr Wissen mit anderen teilen, auch auf die Möglichkeit aufmerksam machen, sich als Studybees-Tutoren neben dem Studium etwas dazuzuverdienen.

Wie geht es mit Studybees nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Wenn wir es schaffen, einen Löwen von uns zu überzeugen, können wir richtig durchstarten und Studybees-Standorte in allen deutschen Hochschulstädten und demnächst möglicherweise auch im Ausland aufzubauen. Ohne Löwen-Investment machen wir das gleiche – nur etwas langsamer.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Teste deinen Markt und kenne deine Kunden! Es macht keinen Sinn, jahrelang auf etwas zuzuarbeiten, dass keiner braucht oder nutzen wird. Deswegen: Arbeite dich in kleinen Schritten vor und hole dir so viel Feedback, wie du nur kannst.
1) Keine Angst vor Misserfolg! Natürlich können Start-ups auch scheitern. Das ist ein Risiko, das man als Gründer immer eingeht. Wenn man sich aber traut, aus seiner Komfortzone herauszukommen und etwas zu riskieren, kann das der Anfang von etwas Fantastischem sein!
2) Ein starkes Team ist alles! Ein Einzelkämpfer kommt im Start-up Business nicht weit. Aber wenn die Gründer alle Kernkompetenzen mitbringen, als Team gut harmonieren und eine Vision teilen, ist schon einmal das Fundament für ein nachhaltiges Unternehmen gelegt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild © VOX /Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Studybees am 01 November in #DHDL

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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