Freitag, September 17, 2021

Sich selber kennen und die richtigen Arbeitsumstände schaffen

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Unter dem Motto Grafik mit Sinn entwickelt studio noëm visuelle Erscheinungsbilder

Stellen Sie sich und das Startup studio noëm doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, mein Name ist Franca Thomas und ich bin die Gründerin von studio noëm – ein Bremer Grafikbüro mit Spezialisierung auf den Bereich Markenentwicklung. Unter dem Motto „Grafik mit Sinn“ entwickelt studio noëm visuelle Erscheinungsbilder und begleitet seine Kunden bei der Entwicklung ihrer individuellen Marke im Bereich Grafikdesign. 

„noëm“ kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie Sinn oder Bedeutung. Gestaltung bei studio noëm ist nämlich nicht willkürlich, sondern die logische Konsequenz aus Analyse und Konzept. Jede Form, Farbe oder Schrift wird aus einem ganz bestimmten Grund ausgewählt und dient einem Zweck. Unsere Gestaltung lässt sich somit stets begründen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nach einigen Jahren als angestellte Grafikerin in Agenturen wollte ich meinen eigenen Weg gehen. Dort erlebte ich fehlende Konzeptarbeit, nur selten zum Kunden passende Grafik oder lückenhafte Beratung. Diese Bereiche wollte ich gerne in meinem eigenen Unternehmen ausbauen, um für den Kunden das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Welche Vision steckt hinter studio noëm?

Ich wünsche mir irgendwann nicht mehr an Logos, Flyern oder Plakaten vorbeizulaufen, bei denen ich mich frage, wofür sie überhaupt werben. Kommunikationsdesign sollte nämlich vor allem eins: mit dem Betrachter kommunizieren und das vorzugsweise auf eine Art und Weise, die der Betrachter auch versteht. Daher arbeitet studio noëm immer daran, für seine Kunden Grafik mit Sinn und Inhalten aufzuladen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Trotz aller Hindernisse und Widerstände nie zu vergessen, warum man einmal angefangen hat und dass die eigene Idee auch nicht jedem gefallen muss. Finanziert habe ich studio noëm aus Ersparnissen, sowie den Fördergeldern des Bremer Starthaus Coachingprogramms für Gründer.

Wer ist die Zielgruppe von studio noëm?

studio noëm richtet sich insbesondere an Unternehmen, denen eine präzise, authentische und inhaltlich wertvolle Außendarstellung wichtig ist. Mit dem Schwerpunkt der Neuentwicklung von Logos und Corporate Designs sind selbstverständlich auch Gründer bestens bei uns aufgehoben, studio noëm berät aber auch gerne etablierte Unternehmen zur langfristigen Markenpflege.

Was ist das Besondere? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die starke konzeptuelle Herangehensweise kombiniert glasklare Analyse und Logik mit ausgeprägter Empathie für die Bedürfnisse des Kunden zu kreativen Ideen und absolut passgenauen grafischen Lösungen. Bei studio noëm sieht Grafik nicht nur hübsch aus, sondern hat auch Köpfchen. So entsteht authentische Gestaltung für unsere Kunden, die Glaubwürdigkeit ausstrahlt, zielführend ist und im Kontext des Kunden rundum Sinn ergibt. Und natürlich sieht das Design dabei ansprechend aus. 

studio noëm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In einem Office mit Ladenlokal in einem lebendigen Bremer Stadtteil mit unserer eigenen Papeterieserie im Schaufenster, gemeinsam mit einem wachsenden Team. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Sich bei allem Unterstützung suchen. Ob in Form eines Coachings oder durch Beratung von Fachleuten. Zu Beginn hat man so viele Fragen, dass es wahnsinnig hilfreich ist feste und vor allem kompetente Ansprechpartner zu haben. 

2. Hauptsache machen und keine Angst vor Fehlern haben. Fehler macht man sowieso und in der Praxis ist Fortschritt definitiv wichtiger als Perfektionismus. Nachbessern und weiterentwickeln kann man später immer noch. 

3. Sich selber kennen und die richtigen Arbeitsumstände schaffen. Zu welcher Tageszeit arbeitet man am besten? Will man den Austausch mit anderen oder braucht man Ruhe? Klappt das Gründen vom Wohnzimmertisch aus oder braucht man Geschäftsräume? Unter den richtigen Bedingungen arbeitet man mindestens doppelt so gut. 

Wir bedanken uns bei Franca Thomas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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