stubid innovative Jobbörse

Absolventen starten auf stubid Auktionen

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen stubid doch kurz vor!
Mein Name ist Felix Eckerle, ich bin 24 Jahre alt und wohne in Radolfzell am Bodensee. Seit meinem 11. Lebensjahr konzipiere und vermarkte ich Webseiten sowie Geschäftsmodelle im Internet und habe aus diesem Grund den Studiengang Medienkonzeption B.A. von 2011-2014 absolviert. Medienkonzeption steht, allgemein gesagt, für die Entwicklung von Konzepten für digitale Medien wie z. B. Webseiten, Apps, Softwares usw. Derzeit studiere ich neben meiner Selbständigkeit den Studiengang Design interaktiver Medien M.A. im 3. Semester an der Hochschule Furtwangen.

stubid (stu für Student und bid für Angebot) ist eine innovative Jobbörse, die Studenten/Absolventen und Unternehmen zusammenführt. Studenten sowie Absolventen bieten auf stubid Vorstellungsgespräche (Sofortkauf-Auktionen) an, die von Unternehmen gegen Entgelt gebucht werden können.

Wie ist die Idee zu stubid entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?
Ende 2014 kam mir die Idee, den Bewerbungsprozess umzudrehen. Wieso lange Zeit nach Unternehmen recherchieren, wenn man sich auch ganz einfach finden lassen kann? Die zusätzliche Idee mit der Einführung von Auktionen kam mir durch eine Auktionsplattform für Motorroller-Teile in den Kopf, die ich bis vor wenigen Monaten noch geleitet habe.

Unser Team besteht aktuell aus einem Designer, einem Programmierer und mir als Medienkonzeptioner. Wir ergänzen uns durch unsere unterschiedlichen Kompetenzen bestens und haben uns vor ca. 10 Jahren in einem Forum für Webmaster kennengelernt. Im Juli dieses Jahres haben wir mit der Umsetzung von stubid begonnen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Planung und Umsetzung von stubid verlief problemlos. Die größte Herausforderung war direkt beim Start gegeben. Wir haben zwar einige Absolventen und Studentenüber soziale Netzwerke erreicht, allerdings wollte zu diesem Zeitpunkt noch fast niemand eine Auktion starten. Wir wurden oft gefragt, wo der Haken an stubid liegt und ob die Unternehmen wirklich Auktionen buchen würden. Dies konnten sich viele einfach noch nicht vorstellen.
Ich habe das Glück, dass ich meinen Designer und Programmierer bereits lange kenne und dementsprechend faire Preise erhalten habe. Dadurch konnte ich stubid komplett privat finanzieren.

Wer ist die Zielgruppe von stubid?
stubid spricht in erster Linie Absolventen und mittelständische Unternehmen an. Absolventen möchten nach ihrem Studium möglichst schnell sowie unkompliziert ihren Traumjob finden und bestenfalls auf eine zeitaufwändige Recherche nach Unternehmen und auf die herkömmliche Bewerbung verzichten. Mittelständische Unternehmen besitzen oftmals eine geringe oder gar keine Reichweite zu Absolventen und sind deshalb froh, über stubid ihre Reichweite zu fairen Preisen erhöhen zu können.
Es hat sich in den letzten Wochen auch gezeigt, dass neben Absolventen auch einige Studenten Auktionen starten, die auf der Suche nach einer Praktikumsstelle oder einem Betreuer für ihre Abschlussarbeit sind.

Wie funktioniert stubid?
Absolventen starten auf stubid Auktionen, die alle wichtigen Infos zu ihrer Person, wie z. B. Skills, Talente, Referenzen, Abschlüsse usw. beinhalten. Die Unternehmen recherchieren auf stubid.de nach Absolventen bzw. deren Auktionen und können diese direkt für ein Vorstellungsgespräch buchen. Den Auktionspreis legen die Absolventen dabei selbst fest. Sie lassen sich über ihre Auktion von den Unternehmen finden und wissen dann bei eingehender Bestellung ihrer Auktion mit welchem Unternehmen sie ein Vorstellungsgespräch haben werden.

Wer kann eine Auktion starten?
Absolventen sowie Studenten, die in Deutschland, der Schweiz oder in Österreich auf der Suche nach einem Job, einer Praktikumsstelle oder einem Betreuer für die Abschlussarbeit sind, können eine Auktion starten. Das Alter oder der Studiengang der Absolventen/Studenten spielt hierbei keine Rolle.

Wie viel kostet stubid?
Die komplette Benutzung von stubid ist für Absolventen und Studenten kostenfrei. Unternehmen hingegen zahlen bei Bestellung einer Auktion den festgelegten Auktionspreis sowie die anfallenden Reisekosten zum Vorstellungsgespräch. Des Weiteren fällt eine Servicegebühr von 25,-EUR für die Unternehmen an. Wir führen vor Bestellungen oft Telefonate mit den Unternehmen durch oder leiten entsprechende Fragen an die Absolventen weiter und deren Antworten an die Unternehmen zurück.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wenn stubid noch einen größeren Bekanntheitsgrad bei Absolventen, Studenten und Unternehmen erlangt, sieht es für stubid in der Zukunft sehr gut aus. In fünf Jahren könnte stubid dann bereits schon eine populäre Jobbörse sein. Ich persönlich möchte die Plattform mit dem Feedback der Nutzer stetig weiter entwickeln und für alle Parteien verbessern. Um noch mehr Reichweite zu Absolventen/Studentengenerieren zu können, kann ich mir eine Zusammenarbeit mit einem Investor gut vorstellen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Angehenden Gründern würde ich generell raten, ihre Geschäftsidee bzw. ihr Vorhaben vor der Umsetzung in Form von einer Marktanalyse und Umfrage bei den Zielgruppen auf Nachfrage zu testen. Das Ergebnis lässt meistens schon erahnen, ob die Geschäftsidee Erfolg haben wird und in welchen Bereichen eventuell Probleme auftreten. Des Weiteren sollte man sich auch über kleine Erfolgsschritte freuen, denn sie motivieren ungemein. Ein Startup benötigt ein langes Durchhaltevermögen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Felix Eckerle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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