Stress reduzieren in Startup-Unternehmen

Stress im Job gehört inzwischen bei vielen Menschen zum Alltag. Doch welche Auswirkungen kann Stress auf die Gesundheit haben und warum ist das besonders bei Gründern von jungen Unternehmen ein häufiges Problem? Mit welchen Möglichkeiten kann Stress in Startups vermieden werden?

Warum leiden immer mehr Menschen im Arbeitsalltag unter Stress und welche Auswirkungen kann das auf die Gesundheit haben?



Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahren das Arbeitsleben deutlich hektischer gemacht. Smartphones führen zu einer ständigen Erreichbarkeit, E-Mails können innerhalb weniger Sekunden abgerufen und beantwortet werden und zahlreiche Computerprogramme sind in der Lage, verschiedene Prozesse gleichzeitig durchzuführen. Der Mensch ist im Vergleich dazu in seiner Entwicklung erheblich langsamer. Die erhöhten Anforderungen an die Arbeitnehmer haben natürlich auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Im schlimmsten Fall kann Stress am Arbeitsplatz zu ernsthaften psychischen und physischen Erkrankungen führen. Die Folge davon ist ein hoher Personalausfall, was wiederum zu hohen Kosten führt. Anspannungen am Arbeitsplatz zu reduzieren lohnt sich also für beide Seiten. Auch im Interesse der Startup-Unternehmen sollte ein gutes Stressmanagement oberste Priorität haben.

Warum ist Stress besonders bei Gründern von Startup-Unternehmen ein Problem?


Jeder hat schon mal Überstunden einlegen müssen. Doch nehmen diese Überhand, ist Stress durch Überarbeitung vorprogrammiert. Hinzu kommen noch die breit gefächerten Arbeitsbereiche, die Startups in der Regel alle gleichzeitig erledigen müssen. Junge Unternehmer müssen besonders am Anfang mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft halten können und dabei einen Großteil der Aufgaben selbst erledigen. Dies ist oft auch dann der Fall, wenn die Aufgabengebiete außerhalb des eigenen Skill-Spektrums liegen oder den jungen Unternehmen die notwendige Erfahrung fehlt. Je nach professionellem Hintergrund können für Startups insbesondere finanzielle Stolperfallen, IT-bezogene Probleme oder auch rechtliche Fallstricke hier zu ernsthaften Problemen führen.

Warum können Mitarbeiter in Startups häufiger von Stress betroffen sein und wie macht sich dies bemerkbar?



Bei Startups herrscht oft gute Laune, alle sind hoch engagiert und motiviert. Trotz 60-Stunden-Wochen fühlt sich niemand überarbeitet, weil jeder Einzelne so sehr für seine Ideen brennt. Für viele sieht so das Idealbild aus, doch auch bei Startups arbeiten nur Menschen, die irgendwann schlichtweg an ihre Grenzen stoßen. Die Gefährdung der eigenen Gesundheit ist dann allgegenwärtig und damit auch der Anstieg der personellen Ausfälle. In Kombination mit der Tatsache, dass viele Startups im Hinblick auf die Mitarbeiteranzahl noch nicht vollständig oder optimal aufgestellt sind, kommt es wiederum zu einer deutlich größeren Belastung von Gründern und Mitarbeiter. Nicht selten mutet sich dabei der Gründer selbst am meisten zu. Besonders junge Unternehmen riskieren in solchen Fällen nicht nur ihre Produktivität und Qualität der Arbeit, sondern auch hohe finanzielle Verluste.

Welche Möglichkeiten gibt es, um Stress in Startups zu vermeiden?



Um Stress am Arbeitsplatz zu verringern, ist eine gesunde Ernährung einer der wichtigsten Faktoren. Zudem kann Sport und Bewegung dazu beitragen, den Stresslevel erheblich zu verringern. Kleine Pausen – auch zwischendurch – versorgen den Körper und Geist wieder mit neuer Energie und erhöhen erheblich das Wohlbefinden. Darüber hinaus ist es wichtig, die Gemeinschaft innerhalb des Teams zu fördern und zu stärken. Hier tragen verschiedene Teambuilding Events hervorragend dazu bei, dass der Teamgeist unter den Mitarbeitern gestärkt wird. Auch ein gemeinsames Wellnesswochenende in einem Hotel mit interessanten Wellnessangeboten trägt maßgeblich dazu bei, dass der Stresspegel innerhalb des Teams immens sinkt.

Warum ist es wichtig, dass Arbeitgeber Stress in jungen Unternehmen bei sich selbst und den Mitarbeitern zu vermeiden?



So sehr ein Gründer auch für seine eigenen Ideen brennt – alltäglichen Stress bei sich selbst zu verhindern ist ebenso wichtig, wie die Mitarbeiter davor zu bewahren. Denn mit einem zunehmenden Stresslevel steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass schwerwiegende Fehler gemacht werden. Immer wiederkehrender oder langanhaltender Stress übt sich negativ auf das Konzentrations- und Energielevel des Menschen aus, sodass Fehler in den meisten Fällen kaum vermieden werden können. Junge Unternehmen tragen eine große Verantwortung und selbst der kleinste Fauxpas kann fatale Folge mit sich bringen. Deswegen ist es von enormer Bedeutung, dass Arbeitgeber großen Wert auf ein gutes Stressmanagement legen – sowohl bei sich selbst, als auch bei jedem einzelnen Mitarbeiter.

Das Fazit


Ein gutes Stressmanagement spielt für Startups eine enorm wichtige Rolle. Damit es nicht zu überhöhten personellen Ausfällen und damit zu hohen finanziellen Belastungen kommt, sollten Gründer mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen, übermäßigen Stress und Arbeitsdruck zu vermeiden.

Bild: pixabay.com

Autor: Hotel Sonnenhügel

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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