Mittwoch, Mai 19, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Streamdust weltweit verfügbare Streaming- und VoD-Plattform mit einem innovativen Player und Pay-per-view-System

Stellen Sie sich und das Startup Streamdust doch kurz unseren Lesern vor!

Streamdust ist eine hoch skalierbare, weltweit verfügbare Streaming- und VoD-Plattform mit einem innovativen Player und Pay-per-view-System und weiteren hervorragenden interaktiven Funktionen. 

Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Medienbranche und ich fand technische Entwicklungen im Bereich Broadcasting schon immer interessant. 

Als wir unseren ersten Streaming-Prototypen 2015 gebaut haben, mussten wir den Leuten erstmal erklären, was Streaming überhaupt ist, jetzt wissen es die meisten, aber viele wissen noch nicht, wie Sie Streaming-Content richtig vermarkten können und wir bieten hier eine ganze Reihe von hervorragenden Marketingmöglichkeiten an. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Unternehmer versuche ich nach vorne zu schauen und zu beobachten, wie sich die Technologie im Bereich Streaming weiterentwickelt.  

Streaming-Plattform sind nicht einfach in der Programmierung und ich fand die Idee, jedem noch so kleinen Publisher eine Technologie zur Verfügung zu stellen, die eigentlich nur große Produzenten, Veranstalter oder Broadcasting-Unternehmen nutzen können, sehr spannend und genau das machen wir. 

Welche Vision steckt hinter Streamdust?

Die jetzige Plattform ist technologisch schon sehr anspruchsvoll und sie wurde so gebaut, dass wir sehr einfach weitere Währungen, Zahlungsmöglichkeiten und Sprachen hinzufügen können. Die Zukunft von Streamdust wird also international sein und eine Vielzahl an interaktiven Funktionen wird hinzukommen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Bei den Herausforderungen haben wir alles richtig gemacht: die Zahlungsübersichten bzw. die Darstellung der weltweiten Zahlungsein- und ausgänge. Es wird bei Medien-Content die Umsatzsteuer aus dem Land benötigt, in dem der Zuschauer seinen Wohnsitz hat. Diesen Service bieten wir den Veranstaltern mit an. 

Unsere Unternehmen ist durch ein KFW-Kredit und Eigenkapital finanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Streamdust?

Unsere Zielgruppen sind Kongresse, Messen, Unternehmen mit Inhouse Streaming, Musikkonzerte, Sport- und Eventveranstaltungen, aber auch Magazine, Verlage und Zeitschriften. Vor allem bei den Verlagen wird sich viel verändern. Viele Sachverlage werden Medien-Content benötigen, um das junge Publikum zu erreichen. Die Anzahl der Zeitschriftenkäufer wird immer geringer, also muss Content vor allem für das Netz produziert werden und hier bieten Livestreams natürlich sehr hohe interaktive Möglichkeiten an. Ein kleines, einfaches Livestream-Studio einzurichten, ist heute nicht mehr teuer und in vielen amerikanischen Unternehmen absoluter Standard. Wir arbeiten selbst mit einem Unternehmen zusammen, das mittlerweile alle Inhouse Livestreams komplett selbst produziert. 

Letztendlich sind wir eine offene Plattform. Jeder Publisher kann sich bei uns anmelden und Livestreams und Videos streamen oder hochladen. 

Wie funktioniert Streamdust? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das innovative an unserem System ist, dass alles in dem Player integriert ist und ganz einfach in die eigene Webseite eingebettet werden kann. Dafür mussten wir komplizierte Veränderungen an dem Player durchführen, die so bei anderen Anbietern nicht vorhanden sind: das Pay-Fenster im Player, der Chat, die interaktive Weltkarte der aktuellen Zuschauerzahl, interaktive PDF´s, die im Player abrufbar sind und vom Zuschauer vor- und zurückgeklickt werden können und ein Spenden-Button. 

Bei uns kann der Publisher auch ganz einfach selbst Werbeclips oder Preview-Teaser vor jeden Livestream oder Video schalten und dann erscheint erst die Paywall vor dem eigentlichen Content. Es sind aber auch kostenlose Streams und Videos mit allen Funktionen möglich. Teaser, Clips und Banner können auch mit Links versehen werden, so dass der Zuschauer direkt zu den Produkten geleitet wird. 

Das Großartige ist wie gesagt, dass der Player mit den ganzen Funktionen sehr einfach per Iframe in die eigene Webseite integriert werden kann. Für wenig Geld hat jeder Publisher also ein interaktives Streaming-System, das weltweit in Broadcasting-Qualität mit HQ-Audio funktioniert. Der Veranstalter muss sich nur noch um seinen Content kümmern. 

Unsere aktuelles Top-Feature ist sicherlich, dass die Werbebanner-Funktion zusätzlich mit GEO-Targets versehen werden kann. 

Diese Funktion bietet die Möglichkeit der gleichzeitigen Ausspielung von verschiedenen Werbebannern in Streams und Videos, die sich je nach ausgewählten Städten, Ländern oder Regionen unterscheiden. Diese Banner können auch mit Links unterlegt werden. 

So kann man Werbeplätze mehrfach monetarisieren und länder- oder ortsspezifische Werbung schalten. Zum Beispiel können Publisher Zuschauern in Düsseldorf Werbung von Altbier anzeigen, während für Kölner Zuschauer Werbung für Kölsch angezeigt und in Australien Werbung für Fosters ausgespielt wird. Ein anderes Beispiel wäre, dass man für jeden Ort Anzeigen von jeweils örtlichen Biobauern ausstrahlt.      

Das größte Problem von vielen Online-Events ist es auch, dass man sie nicht sieht. Vor jedem Konzert oder Online-Event gibt es ellenlange Anmeldeseiten. Ich habe Online-Events gesehen, da war die Online-Anmeldung so abschreckend, dass ich frustriert abgebrochen habe. So funktioniert Broadcasting und Pay-per-view nicht. Ein anderes Beispiel ist, dass der Zuschauer erst ein Code kaufen und dieser dann eingelöst werden muss, auch das ist viel zu kompliziert. Die Livestreams wurden dann noch nicht einmal gespeichert, so dass sich der Zuschauer die Events nicht mehr im Nachhinein anschauen konnte. Wenn man ein großartiges Event hat, dann müssen die Opportunitätskosten so gering wie möglich gehalten werden und das machen die meisten gerade falsch. 

Das muss wie bei Sky laufen: frei verfügbarer Content, dann Preview-Teaser, Werbetrailer, Paywall im Player, keine Anmeldung und direkter Start des Contents. Der Zuschauer muss das Gefühl haben, den Content sofort sehen zu können. So verkauft man viele Tickets und dieses System bieten wir an. 

Der Vorteil bei uns ist auch, dass der Livestream im gleichen Iframe gespeichert wird, und zwar sofort. Man kann also sehr einfach den Content auch im Nachhinein noch monetarisieren.   

Streamdust, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Streamdust ist international aufgestellt. Unsere Plattform ist aktuell in Englisch und in Deutsch abrufbar und als Publisher können Sie zwischen Euro und Dollar als Bezahlmöglichkeit für Ihren Zuschauer wählen. Des Weiteren können wir auf ein weltweit verfügbares Cloud-Streaming-System zugreifen. Unser Ziel ist also nicht nur international aufgestellt zu sein, sondern auch eine internationale Streaming-Plattform zu werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Einen erfahrenen Unternehmer an der Seite zu haben, bei dem man sich immer einen Ratschlag holen kann. 
  • Es wird sehr wahrscheinlich wesentlich länger dauern als geplant. Die Anzahl der Details, die vielleicht bei der Planung gar nicht so ersichtlich sind, machen am Ende die Qualität des Produktes aus. 
  • Keep calm and carry on.  

Wir bedanken uns bei Lukas Best für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Streamdust.tv

Kontakt:

Streamdust.tv GmbH
Paul-Schallück-Strasse 8
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Ansprechpartner: Lukas Best

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