Einfach machen und umsetzten

Die Gründer von STRAFFR, das intelligente Sportband für effektives und personalisiertes Training, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup STRAFFR doch kurz vor!

Hi, ich bin Stefan und mit STRAFFR haben wir eine Fitness Plattform entwickelt, die personalisiertes und effektives Training zu jeder Zeit und an jedem Ort ermöglicht. Unsere Plattform integriert unterschiedliche digitale und portable Fitnessgeräte, um ein intelligentes Training zu ermöglichen. STRAFFR ist ein Gym und Personal Trainer to Go.

Wie ist die Idee zu STRAFFR entstanden?

Ich war beruflich viel unterwegs und oft im Hotel. Obwohl ich sportbegeistert bin, habe ich mich in dieser Zeit viel zu wenig bewegt. Aus diesem Grund habe ich mir ein elastisches Trainingsband gekauft, um mich fit zu halten. Der Funktionsumfang dieser klassischen Bänder hat mich direkt begeistert. Mit Übungen, die man aus dem Fitnessstudio kennt, kann der komplette Körper effektiv trainiert werden. Jedoch blieb bei mir auch bei diesem Trainingsgerät die Motivation auf der Strecke, da man seinen Fortschritt nicht sieht: Wie viel Gewicht habe ich gezogen? Ziehe ich zu schnell oder zu langsam? Führe ich die Übung richtig aus? Dann kam die Idee: Warum kann man dieses Trainingsgerät, dass es bereits über 100 Jahre gibt nicht digitalisieren, um das Training intelligent zu machen – STRAFFR ist daraus entstanden.

Welche Vision steckt hinter STRAFFR?

STRAFFR lebt die Vision jedem Menschen zu jeder Zeit ein personalisiertes und effektives Training zu ermöglichen. Durch die Messung der Qualität des Trainings wollen wir dazu beitragen, dass die Menschen richtig und effektiv trainieren. Mit STRAFFR hast Du ein Fitnessstudio egal wo Du bist und der digitale Coach unterstützt Dich bei Deinem Training.

Wer ist die Zielgruppe von STRAFFR?

Unsere Zielgruppe umfasst Menschen, die sportlich affin sind und nach einem smarten Fitness Gerät suchen. Sie wollen eine Fitnesslösung, die sich ihrem Lebensstil anpasst. Da klassische Fitnessbänder sowohl in der Physiotherapie und Rehabilitation als auch im Leistungssport verwendet werden, sprechen wir eine große potentielle Nutzerzahl an.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Höhle der Löwen gibt es in Deutschland seit 2014, wenn ich auf Wikipedia richtig nachgelesen habe. Noch bevor DHDL nach Deutschland kam war ich ein großer Fan der amerikanischen Version „Shark Tank“. Ich war von dem Format direkt begeistert: Durch diese Show bekommt man als Gründer*in die einmalige Chance vor erfolgreichen und bekannten Unternehmern*innen das eigene Unternehmen zu präsentieren. Als wir STRAFFR gegründet haben, wussten wir direkt, dass wir bei DHDL pitchen wollen und waren überzeugt, dass unser Produkt auch für dieses Format geeignet ist.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Zunächst haben wir uns einige Folgen von DHDL zusammen angeschaut. Dabei haben wir uns vor allem auf die Folgen der Start-ups konzentriert, die auch im Fitness-/ Lifestyle- und Gesundheitsbereich liegen. Bei Fragen der einzelnen Investoren haben wir das Video gestoppt und uns überlegt, wie wir die Frage beantwortet hätten. Danach haben wir uns auch nochmal die Lebensläufe der Investoren angeschaut und überlegt welcher Investor uns den größten Mehrwert bieten kann. Am Ende wurde der Pitch geprobt bis wir ihn vorwärts und rückwärts aufsagen konnten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Chance vor so gestandenen Unternehmern*innen pitchen zu dürfen hat uns tatsächlich sehr motiviert. Das Gesamterlebnis war wirklich eine außergewöhnliche Erfahrung und wir können jedem Start-up empfehlen sich auf diese Reise einzulassen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf STRAFFR aufmerksam werden?

Die Aufmerksamkeit, die diese Show erzeugt ist aus unserer Sicht einmalig und ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Unternehmensentwicklung. Aus diesem Grund war die Teilnahme an DHDL ein wichtiger Meilenstein für uns. Letztlich ist DHDL auch aus Kunden- und Mediensicht ein perfekter Katalysator, um als Start-up mit wenig Budget schnell Bekanntheit zu erreichen. Wir haben aber auch Respekt vor den Effekten dieser Show, da unser Startup noch sehr jung ist.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben vorab gesehen, dass wir mit vielen Löwen aus unterschiedlichen Gründen Synergien erzielen könnten. Aus diesem Grund sind wir sehr offen gegenüber den Löwen in den Pitch gegangen. Wir hatten aber unter anderem Nico Rosberg im Fokus, da wir wussten, dass auch er mit klassischen Trainingsbändern in seiner Formel-1 Karriere trainiert hat. Da wir ein digitales Geschäftsmodell aufgebaut haben, hatten wir auch auf Carsten Maschmeyer gehofft, der allerdings leider nicht beim Pitch dabei war. Somit bleibt uns zumindest zukünftig noch das Ziel auch vor Ihm unser Unternehmen vorstellen zu dürfen.

STRAFFR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir verfolgen weiter unsere Vision, Menschen ein effektives und personalisiertes Training zur ermöglichen. In den nächsten Jahren wollen wir die Menschen in und außerhalb Deutschlands zu mehr Bewegung und Sport motivieren und STRAFFR als internationales FitTech Unternehmen platzieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich finde Tipps an angehende Gründer*innen immer ein sehr spannendes, aber auch schwieriges Thema, da die Ausgangslage und die Erfahrung jeder/s Gründers/in sehr unterschiedlich ist. Aus diesem Grund gibt es am Ende sicherlich viele Erfolgsrezepte. Aus unserer Sicht ist die Bereitschaft zu Lernen, hohe Eigenmotivation und ein gutes Durchhaltevermögen sicherlich ein guter Start, um ein Unternehmen zu gründen. Einfach machen und umsetzten– der Rest wird schon schiefgehen.

Bild: V.l.: Torben Hellmuth, Stefan Weiß und Hanno Storz aus Kassel präsentieren das intelligente Sportband „STRAFFR“. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie STRAFFR am 12. Oktober in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Stefan Weiß für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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