Digitale Geschäftsideen umsetzen: Herausforderungen – und wie das Stellwerk 18 bei deren Überwindung unterstützt

Seit April 2017 ist in Rosenheim ein digitales Gründerzentrum in Betrieb: das Stellwerk 18. Mittlerweile ist es in einen Neubau eingezogen, und beherbergt bereits sehr interessante Startups.

Die Digitalisierung bietet Raum für neue Geschäftsideen. Doch auf Startups warten zahlreiche Hürden. Als größte Herausforderungen für Neugründer werden immer wieder genannt: Finanzierung, gutes Netzwerk oder auch die Begegnung des teils akuten Fachkräftemangels. Von Standortnachteilen gegenüber den USA ist ebenfalls die Rede. Man denke nur an den großen rechtlichen Dschungel im europäischen Raum. Die noch recht junge Datenschutzgrundverordnung ist hierfür ein Beispiel. Und enormen Durchhaltewillen muss man mitbringen, bestätigen die meisten Gründer.

Das sind nur Beispiele an Problemstellungen für Unternehmensgründungen mit digitalem Geschäftsmodell. Deren Bewältigung kann ein digitales Gründerzentrum dem neuen Firmenchef zwar nicht abnehmen. Aber es kann ein optimales Umfeld schaffen, damit dieser erfolgreicher durchstartet – und mit ihm die Digitalisierung in der Region. Der finanzielle Kraftakt etwa wird im Stellwerk 18 für die dort ansässigen Neugründer unterstützt: mit einer Miete von nur 7 Euro pro Quadratmeter. Es finden zudem regelmäßig Netzwerkveranstaltungen mit Sponsoren und anderen Startups statt. Ein weiterer Standortvorteil für dortige digitale Jungunternehmer ist die verkehrsgünstige Anbindung des Gründerzentrums, nur wenige hundert Meter vom Bahnhof Rosenheim entfernt. Die Technik im jetzigen Neubau kann sich sehen lassen: Die zur Verfügung gestellten Breitbandnetze gehören zu den leistungsstärksten in Deutschland. Ein wöchentlich kostenfreier Coachingtag für Startups hilft sicherlich bei Ideen, um die zahlreichen weiteren Herausforderungen anzugehen.

Auf jedem Fall haben sich in diesem südostbayerischen Gründerzentrum schon eine ganze Reihe zukunftsträchtiger Startups eingemietet, wie die nachfolgenden drei Beispiele zeigen.

Startups im Stellwerk 18:

digital, jedoch branchenübergreifend

„Antenna meets Design“ ist das Motto der Antretter und Huber GmbH. Das Unternehmen baut innovative Antennen, zu einem großen Teil auch als Wohnaccessoires. Die Firma setzt damit einen Akzent auf Funktionstüchtigkeit und Optik ihrer Produkte. Bemerkenswert ist hierbei eine Corporate Social Responsibility, die auf der Website wie folgt nachzulesen ist:

„Neben Funktionstüchtigkeit und Optik sind uns aber ein paar andere Dinge mindestens ebenso wichtig: Nachhaltigkeit, Umweltschutz und die Unterstützung der heimischen Wertschöpfungskette zum Beispiel.“ Mehr unter: https://www.antretter-huber.com/

Auch Martin Angermeier hatte wohl Visionen von Zukunftstechnik – im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist Gründer der FutureTec Systems. Auf YouTube findet man ein Video, in welchem er das Unternehmen als einen „Weg in die Digitalisierung“ präsentiert. In dieser Präsentation stellt er „digitalen Nachholbedarf“ für den Mittelstand fest. Auch hieran anknüpfend versteht sich FutureTec Systems als der starke, umfassende Lösungsanbieter für IT in Rosenheim und Umland. Es geht hier um Lösungen, die alle IT-Bereiche betreffen: Hardware, Netzwerk, Telefonie, Cloud, Software. Wer hieran interessiert ist, erfährt Näheres auf folgender Website: https://futuretec-systems.de/

Doch die digitale Startup-Landschaft im Stellwerk 18 ist nicht nur auf die Technik an sich fokussiert. Vielmehr ist sie branchenübergreifend, wie das Beispiel 8sense GmbH zeigt: Hier ist die Geschäftsidee ein persönlicher Gesundheitscoach, der Körperhaltung, Bewegungen und Verhalten erfasst: Man steckt sich den „8Clip“, quasi eine „digitale Wäscheklammer“, an den Kragen. Auf Basis der über eine längere Zeit eingenommenen Körperhaltung erfolgt dann ein zielgerichtetes Coaching. Beispielsweise in Form von Übungen gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen.

Wie geht 8sense zum Beispiel mit dem oben erwähnten Fachkräftemangel um? Sehr professionell, wie die Homepage zeigt. Dort heißt es: „Achieve a better me. In your career.“ Das Selbstverwirklichungs-Streben potenzieller Bewerber wird also angesprochen, sowie die leidenschaftliche Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, „better ones“ genannt. Immer neu hinzulernend, mit Hands-on-Mentalität, kreativ. Damit verbunden: Flache Hierarchien, gemeinsame Events mit der Firma, Alpennähe. Was wir draus lernen: Mit einer Harte-Arbeit-viel-Spass-Kultur zu werben ist sicher ein Ansatz, um gute Leute zu kriegen. Weitere Informationen, unter anderem zum Gesundheitscoach, finden Sie unter: https://8sense.com/

Soweit die Erfolgsstorys dreier Firmen. Doch wie muss nun eigentlich mein Geschäftsmodell aussehen, wenn ich als Neugründer ins Stellwerk 18 einziehen möchte?

Voraussetzungen: innovativ, digital, skalierbar

„Innovativ“ meint eine hohe Innovationstiefe. Also das Gegenteil von „Copycat“ im Sinne von reiner Nachahmung eines bereits bestehenden Geschäftsmodells.
„Digital“ bedeutet, dass digitale Technik beim Geschäftsmodell eine maßgebende Rolle spielt.
Bei der Skalierbarkeit geht es um die Frage: Kann mein digitales Startup mit dem bestehenden Geschäftsmodell wachsen? Das Stellwerk 18 fordert ein skalierbares Geschäftsmodell innerhalb der ersten 5 Jahre.

Wer Fragen, Anregungen oder Wünsche hat, oder Rat benötigt, kann sich per E-Mail an das Stellwerk 18 wenden:
zentrum@stellwerk18.de
Selbstverständlich ist auch ein telefonischer Anruf möglich: 08031 27 18-0. Das Office im Stellwerk 18 ist an normalen Werktagen montags bis donnerstags von 8 bis 17 sowie freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Gerne können Sie sich als Leser zusätzlichen Input zum Thema Digitalisierung holen. Besuchen Sie einfach mal:www.digi-news24.de

Mit Blogs & News aus Wirtschaft und Technik unterstützt Sie diese Website zusätzlich als Ideen-Generator dabei, eine messbar höhere Rendite durch Digitalisierung zu erzielen.

Bildquelle Stellenwerk 18

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Anselm Dönhoff

Anselm Dönhoff, Dipl.-Betriebswirt (FH), ist Client Manager bei einem weltweit tätigen Dateninformationsdienstleister. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen bei der Neukundengewinnung. Während seines nebenberuflichen Fernstudiums sammelte er umfangreiche Akquise-Erfahrung bei der Direktvertriebstochter einer bayerischen Großbank. Dönhoff betreibt folgenden Blog zum Thema Digitalisierung: https://digi-news24.de/

Schreibe einen Kommentar

X