startupaffairs: Public Affairs und Public Relations für Startups und Venture Capital Unternehmen

startupaffairs für alle die einen strategischen Partner bei ihrer Kommunikation brauchen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen startupaffairs doch kurz vor!
Tijen: Durch unsere Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen, die zum Teil stark reguliert sind, haben wir uns mit startupaffairs dazu entschlossen, einen thematischen Schwerpunkt auf Startups und Venture Capital Unternehmen zu legen. Damit sind wir an der Schnittstelle zwischen Public Affairs (Politik- und Behördenkommunikation) sowie Public Relations aktiv.
Marco, Co-Founder und Managing Director Public Affairs, bringt Knowhow aus dem politischen Bereich mit. Mit Tätigkeiten in der Tabakindustrie, bei Fernbusunternehmen und in der IT-Branche konnte er viel über Regulierung und Deregulierung lernen, insbesondere wie Regulierung einem Business-Modell schaden kann.
Ich bin Co-Founder und Managing Director Public Relations und habe darüber hinaus den Verein Women in Digital e.V. gegründet.Vor startupaffairs hatte ich die Möglichkeit, viele wertvolle Erfahrungen im Bereich e-Commere zu sammeln.
Ergänzt wird das Team durch Anna, die als Senior Consultant Kunden an der Schnittstelle von Politik und Medien berät.

Wie ist die Idee zu startupaffairs entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Marco: Es gibt so viele Gründungen im Bereich Fintech und Insurtech, aber auch im Mobilitätsbereich. Wir stellen fest: Gründer und Investoren glauben an die Idee. Behörden, Regulierung, aber auch die „Old Economy“ können mittels neuer Vorschriften, mit politischer Kommunikation oder neuen Regeln den Markt prägen und einschränken – eine Gefahr für das Businessmodell und die Investition. Regulation Risk Management hilft hierbei, frühzeitig Hemmnisse zu erkennen und von Anfang an eine sinnvolle Marktkommunikation aufzubauen.
Im PR Bereich geht es uns darum,Kunden, sei es institutionaliserte Unternehmen oder Unternehmer an sich, über unsere Kommunikationsstrategie von Mitbewerbern abzugrenzen. Ist ihnen Öffentlichkeit in der Phase der Gründung noch gewiss, gilt es langfristig, neue Geschichten zu finden.So bleiben sie nachhaltig in den Medien präsent. Genau hier sehen wir uns als Ansprechpartner.
Dabei verstehen wir uns nicht als klassische Agentur, sondern als strategische Beratung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Marco: Die größte Herausforderung ist immer die Kundenakquise. Wie kann ich mein Produkt auf dem Markt platzieren? Welche Kunden spreche ich an? Wie erkläre ich meine Dienstleistung. Aber als Kommunikationsprofis stellen wir uns der Herausforderung natürlich sehr gerne.

Wer ist die Zielgruppe von startupaffairs?
Tijen: Wie schon erwähnt, richten wir uns an einen ganz unterschiedlichen Kundenkreis. Im Bereich der Politik- und Behördenkommunikation sprechen wir Venture Capitals und Startups an. Im PR-Bereich reicht die Palette von Startups über e-Commerce Anbieter bis hin zu Verbänden. Alle, die einen strategischen Partner bei ihrer Kommunikation brauchen, sind bei uns richtig!

Wie werden die Startups von Ihnen unterstützt?
Marco: Da gibt es verschiedene Ansätze. Bei der PR-Arbeit setzen wir darauf, gemeinsam in einem Workshop die Botschaften und Zielrichtungen der Öffentlichkeitsarbeit festzulegen. Wichtig für uns ist, eine enge Verzahnung zwischen startupaffairs und dem Potential im Startup selbst zu erschließen. Viele Informationen, Daten und auch Kommunikationsansätze sind schon da. Wir verstehen uns deshalb nicht unbedingt als verlängerte Werkbank, sondern als strategischer Partner, der eine langfristige Kommunikation aufbaut. Bei dem starken Wettbewerb auf dem Informationsmarkt, ist es für unsere Kunden oftmals wichtig, jenseits der Startup News wahrgenommen zu werden, z.B. in Wirtschaftsmedien. Dabei unterstützen wir! Tijen hat insbesondere jahrelange Expertise im Bereich E-Commerce erworben – sicherlich ein Schwerpunkt unserer Beratungsleistung.
Im Bereich Public Affairs oder auch Politik- und Behördenkommunikation helfen wir Startups von Anfang an, mit Behörden und Politik zu kommunizieren. Gerade in regulierten Branchen oder Branchen mit starken Wettbewerbern aus der „Old Economy“ ist es wichtig, die Hoheit über sein Geschäftsmodell, aber auch seine Zahlen zu haben. Ein Beispiel: Ein großes Wirtschaftsmagazin bringt einen Artikel über ein Segment des E-Commerce-Marktes. Dort kommt ein Verband zu Wort, der im Gegensatz zu den tätigen Unternehmen, eine viel niedrige Bewertung des Gesamtmarktes abgibt. Schlecht für das Unternehmen, schlecht für die Investorenkommunikation. Ein anderes Beispiel ist sicherlich die Auseinandersetzung zwischen Knip, Clark, GetSafe vs. DVAG. Hier wird mittels Verbraucherschutzpolitik versucht, den neuen Unternehmen, Steine in den Weg zu legen. Deswegen sind wir überzeugt: Rechtzeitige, proaktive Kommunikation seitens der „New Economy“ ist dringend notwenig!
Tijen: All unsere Dienstleistungen zielen darauf ab, einen Mehrwert zu schaffen. Entweder weil sie durch eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit auf Reputation und Sales einzahlen oder weil wir dabei helfen, mittels cleverer Politik- und Behördenkommunikation, den Markt zu vergrößern oder zu erhalten.

Wie viel kostet der Service?
Marco: Als Berater schauen wir uns immer das Projekt an und finden mit den Startups gemeinsam eine Lösung. Wir wollen mit unserer Dienstleistung zum Erfolg des Unternehmens beitragen und Hand in Hand wachsen.

Wie ist das Feedback?
Tijen: Uns gibt es erst seit Anfang Februar. Dennoch konnten wir schon einige Kunden gewinnen. Wir sehen, dass es einen Bedarf gibt die Dienstleisung PR und PA gebündelt von einer Stelle zu bekommen, weshalb wir uns freuen die Startup-Welt noch erfolgreicher zu machen!

startupaffairs ,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Marco: Wir wollen weiterhin wachsen. Hierbei haben wir insbesondere Gründer und Investoren aus dem Ausland im Fokus, die in Deutschland investieren wollen bzw. ihr Geschäftsfeld nach Deutschland ausweiten. Die Zeichen stehen ganz klar auf Expansion.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tijen: Wir kommen beide aus festen Arbeitsverhältnissen und konnten jahrelang in großen Verbänden oder Konzernen Berufserfahrung sammeln. Ein großes Unternehmen schafft Sicherheit, aber die wirklichen Ideen zu entwickeln und seine Fähigkeiten optimal einzusetzen – dafür lohnt sich der Schritt hinaus, auf jeden Fall!

Wir bedanken uns bei Tijen und Marco für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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