Donnerstag, Februar 25, 2021

Sei mutig und offen

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

StartUp MOM unterstützt gründungsinteressierte Mütter- MOM ACCELERATOR dreimonatiges Programm

Stellen Sie sich und das Startup Start Up MOM doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Ekaterina Arlt-Kalthoff, ich bin Gründerin von StartUp MOM. Meine neue Plattform unterstützt gründungsinteressierte Mütter bei der Entwicklung ihrer neuen Geschäftsidee mit wertvollen Tipps und Informationen. Ich habe selbst vor sechs Jahren, als unser Sohn noch klein war, mein Unternehmen MAMI POPPINS gegründet und bin seitdem Ansprechpartnerin für Familien, wenn es um das Thema „Babyausstattung mieten, testen, kaufen“ geht. Als studierte Marketing-Expertin habe ich mich damals in der Elternzeit innerhalb von drei Monaten selbstständig gemacht.

Warum haben Sie sich entschlossen StartUp MOM zu gründen?

Als im Frühjahr die Welt still stand und alle zuhause bleiben mussten, wurde ich von vielen anderen Müttern kontaktiert, die planten ein eigenes E-Commerce-Business aufzubauen. Sie baten mich um Rat, da zahlreiche von ihnen befürchteten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Kurzerhand habe ich ein eigenes Online-Portal aufgebaut, das meine Erfahrungen aus 15 Jahren Selbstständigkeit bündelt und den Gründerinnen zur Verfügung stellt: Start Up MOM.

Was war bei der Gründung von StartUp MOM die größte Herausforderung?

Bei diesem Projekt gab es zu Beginn kaum Herausforderungen für mich. Ich habe einfach einen Blog gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung an andere Mütter, weiter zu geben. Dann reifte die Idee von dem ersten MOM Business Accelerator. Die von mir angefragten Expertinnen waren sofort begeistert und haben mir zugesagt als Mentorinnen zur Verfügung zu stehen. Wie bei jedem schnell wachsenden Team gab es nun einige organisatorische Herausforderungen. Wir mussten uns auf zuverlässige Tools und passende Methoden für uns und für unsere Teilnehmerinnen verständigen. Dank der voranschreitenden Digitalisierung konnten wir dies aber schnell koordinieren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Meiner Meinung nach sollten Gründer/-innen so früh wie möglich von der eigenen Gründungsidee erzählen. Nur so kann man echtes und ungefiltertes Feedback bekommen, um das eigene Produkt oder die Dienstleitung zu verbessern. Ich selbst gehe recht schnell mit meiner Idee raus in die Welt und hole mir aktiv Feedback ein. So habe ich es sowohl bei Mami Poppins als auch mit StartUp MOM praktiziert. Dadurch entwickle ich meine Geschäftsmodelle stets mit meinen Kunden gemeinsam weiter.

Welche Vision steckt hinter StartUp MOM?

Meine Vision ist es, Mütter, die gerne ihr eigenes Unternehmen gründen möchten, bestmöglich zu unterstützen. Auf diese Weise versuche ich, einen Beitrag gegen Arbeitslosigkeit und Altersarmut in Bezug auf die Zielgruppe „Mütter“, zu leisten. Sie sollen im Rahmen unseres dreimonatigen Programms „MOM ACCELERATOR“ nicht nur gründen, sondern Methoden erlernen, wie sie flexibel auf Marktgeschehnisse reagieren können, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Dafür werden sie durch professionelle Mentorinnen aus verschiedenen Fachbereichen, für ihren Unternehmensstart perfekt vorbereitet. Mit dem MOM ACCELERATOR, einem 12-Wochen-Online-Gründungsprogramm, der zahlreiche Vorträge, Unterlagen und den persönlichen Kontakt zu den Expertinnen beinhaltet, sollen Mütter ihren Traum von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich verwirklichen lernen.

Wer ist die Zielgruppe von StartUp MOM?

Die Zielgruppe von StartUp MOM sind Mütter zwischen 25 und 45, die sich endlich etwas Eigenes aufbauen möchten, fundiert und mit Fokus auf die erfolgreiche Vermarktung.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich finde, dass es unzählig viele und ausgezeichnete Möglichkeiten gibt, sich über das Thema „Unternehmensgründung“ zu informieren. Nach meinen Recherchen habe ich aber bisher keine Plattform gefunden, die sich speziell mit den besonderen Anliegen von Müttern, die sich selbstständig machen möchten, beschäftigt. Hier schließen wir eine Lücke.

StartUp MOM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Mütter gründen anders“ lautet der Slogan von StartUP MOM, und so haben wir auch unser Programm MOM ACCELERATOR konzipiert. Das Programm startet am 1. März 2021. Mütter aus ganz Deutschland können es unkompliziert nutzen. Wir haben den MOM ACCELERATOR so konzipiert, dass die einzelnen Themen jederzeit abrufbar sind. Ein Beispiel: Unsere Kurse dauern nur ein bis zwei Stunden. Wenn eine Mutter nicht live teilnehmen kann, weil sie beispielsweise ein krankes Kind zuhause hat, kann sie die Stunden einfach später und zeitlich unabhängig als Mitschnitt nachholen.

Mit unseren erfahrenen Mentorinnen, bieten wir Coachings für folgende Bereiche an: Marketing-Strategien, Online-Marketing, Fördergelder und Finanzierung, Entwicklung von Corporate Design, rechtliche Fragestellungen, Unternehmenskommunikation und PR, Entwicklung von Video, Podcast u.v.m. Auch rund um die Themen Zeit- und Projektmanagement sowie Berufshaftpflicht haben wir Fachleute in unserem Netzwerk. Wir coachen in Einzelgesprächen und Teams. Durch den Austausch unter Gleichgesinnten in einer eigenen Facebookgruppe, bietet StartUp MOM den Teilnehmerinnen außerdem an, das Wissen der Mehrheit für sich nutzen. Auch nach Abschluss des MOM ACCELERATOR bleiben die Teilnehmerinnen als Alumni im Netzwerk.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren, ist StartUp MOM mit ihrem Accelerator Programm DER Ansprechpartner für selbständige Mütter und die, die es werden möchten. Hier finden Mütter Expertinnen-Wissen, Netzwerk und Unterstützung auf deutschlandweiter Ebene.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Hole dir frühzeitig einen Sparringspartner. Mütter gründen oft im Alleingang und ohne professionelle Begleitung. Das kann manches schwieriger machen.
Tipp 2: Sei mutig und offen auch Geld in die Hand zu nehmen. Eine erfolgreiche Selbstständigkeit muss professionell aufgestellt werden.
Tipp 3: Zum Unternehmertum gehören Erfolg und Misserfolg: Trau dich, weiter zu machen und dein Geschäftsmodell stets weiter zu entwickeln.

Foto : Meike Wirsel

Wir bedanken uns bei Ekaterina Arlt-Kalthoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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