Start-ups against Coronavirus

27pilots vernetzt rund 300 Start-ups und Corporates zur Bekämpfung der Krise

Auf der Plattform startupsagainstcorona.com haben sich rund 40 Organisationen (ca. 2 Millionen Arbeitsplätze) mit ihren Herausforderungen und Problemen angemeldet, die im Zuge der COVID-19-Pandemie entstanden sind. Gleichzeitig bieten rund 300 Top-Start-ups aus 29 Ländern ihre Lösungsansätze zur Bekämpfung der Auswirkungen der Krise an. Diese Start-ups verfügen in Summe über Venture Capital von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar, das durch die Einbindung der Start-ups zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie eingesetzt wird. Dadurch wird die Plattform zu einem wichtigen Instrument in der Corona-Krise.

Die vor rund 14 Tagen gestartete Plattform startupsagainstcorona.com des Venture-Client-Service-Unternehmens 27pilots verzeichnet eine enorme Nachfrage bei Corporates und Start-ups:

Binnen kurzer Zeit meldeten sich rund 40 Unternehmen und Konzerne auf der Plattform an und teilten ihre dringendsten Herausforderungen und Probleme mit. Im selben Zeitraum posteten rund 300 Start-ups ihre Lösungsansätze, die sie entweder als Antwort auf konkrete Problemstellungen oder allgemein als Hilfsangebot einreichen können.

“Die riesige Bereitschaft, mit Problemen offen umzugehen und proaktiv Unterstützung von Start-ups anzufragen, hat uns selbst ein wenig überrascht”, so Gregor Gimmy, Co-Founder und Managing Director bei 27pilots. “Es zeigt deutlich, dass Start-ups von Unternehmen nicht als experimentelle Labore, sondern als belastbare Problemlöser angesehen werden. Dass qualitativ hochwertige und extrem schnell verfügbare Lösungen von Start-ups darüber hinaus zum Gamechanger in der Krise werden können, zeigt das Potenzial, das hinter den Start-ups steht. Das dort schon investierte Risikokapital kann durch die strategische Vernetzung gezielt eingesetzt werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzuschwächen.”

Das in den teilnehmenden Start-ups akkumulierte Venture Capital beträgt nach Berechnungen von 27pilots rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Rechnung: Setzen die Start-ups ihr Know-how, ihre Entwicklungskapazitäten und finanziellen Ressourcen dank der Plattform nun gezielt für die Bekämpfung von Problemen in der Corona-Krise ein, entsteht ein Effekt, der für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt sehr positiv sein kann.

Das Potenzial haben Unternehmen schnell erkannt.

Insgesamt meldete sich eine Vielzahl bekannter Unternehmen mit in Summe mehr als zwei Millionen Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Industrien, darunter Airbus, Bayer, die BMW Gruppe, BSH Hausgeräte, Bosch, ZF, Dräxlmaier, Infineon, LafargeHolcim und Signal Iduna. Die Problembereiche erstrecken sich von der Personaleinsatzplanung über das Lieferkettenmanagement bis hin zur digitalen Vernetzung von Mitarbeitern, Partnern und Kunden.

Erste Ergebnisse der Initiative sind bereits im Einsatz. Ein konkretes Beispiel ist die Kooperation von LafargeHolcim mit dem KI-Start-up Leena AI. Nach der Vernetzung über die Plattform setzt der Schweizer Baustoffhersteller den von Leena AI entwickelten COVID-19-Chatbot ein. Dieser nutzt linguistische Datenverarbeitung, um Mitarbeiter globaler Unternehmen mit Antworten rund um den Coronavirus zu versorgen. Der Chatbot greift dabei auf Veröffentlichungen der WHO und UNICEF zurück. Das Start-up stellte diese Lösungen innerhalb von Tagen zur Verfügung. Eine Neuentwicklung würde mehrere Monate dauern.

27pilots hatte die Plattform startupsagainstcorona.com vor gut zwei Wochen gestartet, um Unternehmen eine Möglichkeit zu bieten, ihre durch die COVID-19-Pandemie verursachten wirtschaftlichen Probleme auch mit der Hilfe von Start-ups in den Griff zu bekommen. Anfragen und Lösungsansätze werden von einer Taskforce von 27pilots geprüft, die Start-ups und Unternehmen miteinander vernetzt.

27pilots hat jahrelange Erfahrung damit, Corporates bei der Lösung komplexer Probleme mittels Start-up-Technologien zu unterstützen. Das Unternehmen koordiniert den Transfer wettbewerbsrelevanter Start-up-Technologien, unter anderem für die BMW Group, die BSH Hausgeräte GmbH, die Bosch Group, Signal Iduna und LafargeHolcim.

Quelle PIABO PR GmbH

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