Freitag, August 12, 2022

Setzt Prioritäten, nicht alle Ziele lassen sich auf einmal erreichen

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Stackfilm zielgerichtete Werbefilme für Social Media und Webseiten

Stellen Sie sich und stackfilm kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Constantin Müller. Ich bin Regisseur und Gründer des Startups stackfilm. Wir sind eine innovative Filmproduktion, spezialisiert auf die Konzeption und Produktion hochwertiger, zielgerichteter Werbefilme. Im Gegensatz zur klassischen Werbefilmproduktion gehen wir neue Wege und nutzen die Möglichkeiten von Bewegtbild auf innovative Art und Weise. Unser Team besteht aus jungen, kreativen Köpfen, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Jeder von uns hat über Jahre hinweg Expertise auf seinem Gebiet gesammelt – im Inland sowie weltweit. So erstreckt sich unsere Kompetenz über die Bereiche Marketing, Konzeptarbeit, Regie, Kamera und Postproduktion.

Welche Vision steckt hinter stackfilm?

„We tell short stories“. Wir revolutionieren den klassischen Imagefilm, indem wir kurze, zielgerichtete Videoclips erstellen. Mit unseren Ideen entstehen prägnante Filme, die Geschichten erzählen und somit Aufmerksamkeit erreichen. Das Neue daran: die Clips werden exakt an die Plattform angepasst, die für deren Ziel am relevantesten ist. Spezialisiert sind wir auf Social Media Plattformen, Webseiten, E-Mail-Marketing, Messen und Events. Wir befinden uns also vorrangig dort, wo Bewegtbild am effizientesten ist: online. Ziele und Plattformen werden an die Zielgruppe angepasst. Damit gelingt es uns, die Zielgruppe des Kunden zu unterhalten und ihn von uns zu begeistern.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Kennen Sie einen Imagefilm von Apple oder Audi? Vermutlich nicht, aber Sie kennen sicher das innovative Image von Apple oder das sportliche von Audi.

Viele Firmen investieren trotzdem in den „klassischen Imagefilm“. Diese Filme sind häufig über drei Minuten lang und verfolgen meistens kein klares Ziel: Neben dem Imageaufbau geht es darin zusätzlich um das Unternehmen als Arbeitgebermarke, um Recruiting, um Kundenaufbau, um die Erklärung komplexer Produkte und die Unternehmensgeschichte.

Ich bin der Meinung: Die Zeit der langweiligen Imagefilme ist vorbei. Und das ist auch dringend notwendig. Denn die Sehgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die meisten schalten bereits nach Sekunden oder wenigen Minuten ab. Dadurch entsteht ein neuer Anspruch an Bewegtbild: Inhalte müssen kürzer, aber dennoch hochwertiger und attraktiver rübergebracht werden, um bei der Zielgruppe Aufmerksamkeit zu erzeugen – egal ob im B2B oder B2C Bereich.

Genau hier sehen wir Bedarf, nicht nur von Startups und Mittelständlern, sondern auch von großen Unternehmen: Mit kurzen, hochwertig produzierten Clips im Mediendschungel aufzufallen.

Wie funktioniert stackfilm? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir gehen strukturiert in vier Schritten vor: Zuerst nennt uns der Kunde das Ziel, das er mit dem Clip erreichen möchte. Das kann zum Beispiel die Gewinnung neuer Mitarbeiter sein oder einfach einen höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen. Im zweiten Schritt stellt sich der Kunde die Frage, wer auf welchen Kanälen erreicht werden soll. Die ersten beiden Schritten können von uns mit begleitet werden, insofern die Informationen nicht vom Kunden geliefert werden können. Schritt drei und vier sind unsere Hauptarbeit: Die Konzeption, also die Frage wie Aufmerksamkeit erzeugt werden kann, und schließlich die Produktion hochwertiger Inhalte inklusive Postproduktion.

stackfilm bietet eine Menge Vorteile: Die Zielgruppe wird auf den Plattformen abgeholt, auf denen sie sich befindet. Die Clips passen sich der Aufmerksamkeitsspanne ihrer Zuschauer an, indem sie in Kürze Informationen rüberbringen und somit mehr hängen bleibt als beim klassischen mehrminütigen Imagefilm. Kürzere Clips bedeutet in der Regel weniger Budgetaufwand für das Unternehmen, da weniger Material gedreht werden muss. Außerdem können wir uns an unseren großen Technikpool aus Kamera-, Licht- und Tontechnik bedienen. Wir sind sehr gut vernetzt, um auf die unterschiedlichen Expertisen, z.B. auf Food-Stylisten oder Drohnen-Teams zurückgreifen zu können. Unser junges Team ist sehr weit weg von festgefahrenem Denken. Wir nutzen gerne unsere Kreativität, um Bewegtbild innovativ einzusetzen. Und genau darin liegt der Unterschied zu anderen: Wir bieten die einzigartige Mischung aus fundiertem Wissen und innovativem Denken.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da Filme Vertrauensgüter sind, ist die größte Herausforderung, Kunden vom Nutzen und der hohen Qualität unserer Werbefilme zu überzeugen. Als Freelancer haben wir bereits international Preise gewonnen, zum Beispiel als Regisseur, Kameramann oder Autor. Trotzdem mussten wir am Anfang viel Zeit und Geld in fiktive Werbefilme investieren, um unsere Kunden durch Referenzen von unserem Können zu überzeugen.

Mit 6-stelligen Investitionen haben wir Stück für Stück unseren großen Technikpool aufgebaut. Das war finanziell ein ziemlicher Kraftakt. Die Arbeit hat sich aber gelohnt, den nun können wir aus diesem Pool schöpfen, wenn es produktionell zur Sache geht.

Wer ist die Zielgruppe von stackfilm?

Unsere Leistungen richten sich an Marketing-Abteilungen großer Firmen, mittelständische Unternehmen, Startups und Werbeagenturen, die wir als feste Partner gewinnen möchten.

Wie ist das Feedback?

Unsere Kunden zeigen sich begeistert. Wir erhalten Anfragen von Kunden, die ihr vorhandenes Bewegtbild kürzer und prägnanter möchten und Agenturen, die wir auf unsere Vision aufmerksam gemacht haben.

stackfilm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir uns sowohl deutschlandweit als auch international zur etablierten Werbefilmproduktion für Web und Social Media entwickelt haben. Die Planung weiterer Standorte sowie das stetige Wachstum unseres Teams werden uns stets ein Anliegen sein. Wir sehen uns zukünftig in langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden, die sich durch einen gegenseitigen Respekt und freundschaftlichen Umgang charakterisieren lassen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Beschäftigt euch mit eurer Zielgruppe und den nächsten, wichtigen Zielen. Geht dabei Schritt für Schritt vor. Setzt Prioritäten, nicht alle Ziele lassen sich auf einmal erreichen.

2. Eine gute Risikoeinschätzung der Geschäftsidee, insbesondere bei hohen Investitionen, ist wichtig. Wenn möglich startet klein und wachst mit euren Kunden.

3. Sucht euch Teammitglieder, die professionell sind, mit denen ihr euch aber auch privat gut versteht. Wenn die Stimmung im Team gut ist, macht alles gleich doppelt so viel Freude.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lukas und Constantin Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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