Stackfield End to End Verschlüsselung

Stackfield verschlüsselte Cloud-Plattform zur Kommunikation und Zusammenarbeit

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Stackfield doch kurz vor!
Ich bin Cristian Mudure, Gründer und Geschäftsführer von Stackfield. Mit Stackfield bieten wir eine Plattform zur sicheren Zusammenarbeit und Kommunikation in der Cloud. In einer abgeschlossenen Arbeitsumgebung, Organisation genannt, kann das eigene Team mit externen Mitarbeiter und Gästen die alltägliche Arbeit und Projekte verwalten. Dies geschieht auf Stackfield durch die Nutzung von Datenräumen, welche mit diversen Funktionen, wie z.B. Gruppen-Chat, Aufgabenverwaltung, Dateimanagement und Kalender, ausgestattet sind. Zusätzliche globale Funktionen sorgen dafür, dass sich auf einen Blick bestimmen lässt wer an welcher Aufgabe arbeitet und wie weit ein Prozess ausgeführt wurde. All diese relevanten Daten werden zudem durch eine End-to-End Verschlüsselung geschützt, wodurch nicht einmal Stackfield selbst Zugriff auf die Daten und Inhalte der Nutzer hat, und auf Servern in Deutschland gespeichert.

Wie ist die Idee zu Stackfield entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu Stackfield ist mir während meiner Zeit als Berater bei großen Konzernen gekommen. Ich habe eine Lösung vermisst, die alle wesentlichen Bestandteile, also die Kommunikation, Aufgabenverwaltung, etc., der täglichen Arbeit abdeckt. Es gab nur einzelne Lösungen für jedes Problem, aber keine Plattform, die tatsächlich alle Bereiche abdeckt. Da ich zudem immer schon vorhatte ein eigenes Technologieunternehmen zu gründen, lag es für mich auf der Hand, dass ich diese Idee in die Tat umsetzen muss.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eigentlich stehen wir jeden Tag vor großen Herausforderungen, allerdings gab es vor 1,5 Jahren einen Zeitpunkt, zu dem wir Stackfield komplett umgestalten mussten, da wir unsere Nutzer einfach nicht halten konnten. Zum Glück ist dies allerdings gelungen und wir befinden uns nun auf dem richtigen Weg. Ich hatte direkt zu Beginn des Projektes einen privaten Seed-Investor gefunden, der uns auch immer noch begleitet.

Wer ist die Zielgruppe von Stackfield? Warum sollte man Stackfield nutzen?
Die Zielgruppe von Stackfield sind nahezu alle kleinen und mittleren Unternehmen, die einen unkomplizierten Weg zur Kommunikation und Kollaboration des Teams suchen. Der Vorteil von Stackfield besteht darin, dass wir mehrere Funktionen, wie beispielsweise das Aufgabenmanagement, die Dateiverwaltung und die Kommunikation vereinen. Hierdurch müssen nicht unterschiedliche Tools genutzt werden und alle Daten befinden sich leicht zugänglich auf einer einzigen Plattform. Es stehen zusätzlich diverse Ansichten bereit, durch welche immer ersichtlich ist wer an welcher Aufgabe arbeitet und wie ausgelastet mein Team ist.

Wie funktioniert Stackfield?
Zu Beginn wird einfach eine Organisation erstellt, und alle Team-Mitglieder zu dieser hinzugefügt. Im nächsten Schritt werden diverse Datenräume für jeden Zweck erstellt, beispielsweise für jedes Projekt oder jede Abteilung ein eigener. Anschließend werden die beteiligten Personen zu den Datenräumen hinzugefügt – und schon kann die Arbeit losgehen. In den Datenräumen stehen direkt alle relevanten Module bereit und es muss nichts konfiguriert werden. Die Team-Mitglieder können direkt mit dem kommunizieren, Aufgaben anlegen usw. starten. Bei der Nutzung der verschlüsselten Datenräume werden alle relevanten Daten direkt im Browser verschlüsselt. Auch hier muss sich der Nutzer um nichts kümmern, dies geschieht vollkommen automatisch und im Hintergrund. Von der Verschlüsselung bekommt ein Nutzer eigentlich nicht wirklich viel mit. Zudem wird kein Browser-Plugin oder ähnliches für die Verschlüsselung benötigt.

Wie sicher sind die Daten?
Alle relevanten Daten aus verschlüsselten Räumen werden direkt im Browser durch eine Kombination aus AES- und RSA-Algorithmen verschlüsselt. Die Schlüssellänge der RSA-Keys beträgt 2048 Bit und bei den AES-Keys 256 Bit. Gleichzeitig speichern wir die Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland. All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Daten bei Stackfield deutlich sicherer sind als bei unseren Konkurrenten.

Wie viel kostet der Service von Stackfield?
Wir bieten bei Stackfield zwei unterschiedlich große Pakete an, wobei das kleinere bei € 7,5 zzgl. MwSt. im Monat startet. Hier sind 5 Nutzer und 5 GB Speicherplatz inbegriffen. Das größere Paket kostet bei der jährlichen Zahlung € 32,50 zzgl. MwSt. im Monat, und beinhaltet 100 Nutzer und 50 GB Speicherplatz. Ab 100 Nutzern kommt unser Sales-Team und die Enterprise-Variante ins Spiel.

Stackfield, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Für dieses Jahr stehen bei uns die mobilen Apps für iOS und Android ganz groß auf der Rechnung, zusätzlich werden wir viele neue Funktionen hinzufügen, welche die Arbeit im Team noch weiter vereinfachen werden. Hierbei werden wir allerdings die Übersichtlichkeit und die klare Struktur auf keinen Fall vernachlässigen. Wo wir in 5 Jahren tatsächlich stehen werden lässt sich schwer abschätzen, aber wir haben es uns als Ziel gesetzt die vorherrschende Kollaborations-Lösung in Deutschland und Europa zu werden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
In der heutigen Zeit wird ein Startup stets mit den Unicorns aus den USA verglichen, wogegen man als deutsches Startup selten eine Chance hat. Ich würde angehenden Gründern gerne mit auf den Weg geben, dass sie sich von diesen Vergleichen nicht demotivieren lassen, aber gleichzeitig kritisch mit sich selbst sind. Eine gute Idee bedeutet nicht immer, dass man direkt ein gutes Geschäftsmodell gefunden hat – und dies muss man oftmals eingestehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Mudure für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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