Wie aus einem Stift eine Tomate wird

Wie aus einem Stift eine Tomate wird – ein Startup verdient Millionen mit einer verrückten Idee

Bunt- und Bleistifte, aus denen nach dem Gebrauch Gemüse, Kräuter oder Blumen wachsen? Das gibt es wirklich: das Startup Sprout vertreibt nachhaltige Stifte, die zu Gemüse heranwachsen und Grußkarten, aus denen Blumenbeete werden. Längst ist aus der grünen Geschäftsidee dank Großkunden von Disney bis zur Deutschen Bahn ein Millionenerfolg geworden.

Viele Milliarden Bunt- und Bleistifte werden jährlich produziert. Sind sie runtergeschrieben, landen ihre Stümpfe meist im Müll. Diese ungeheure Abfallmenge will das aus Dänemark stammende Startup Sprout verringern.

Statt eines Radiergummis befinden sich am Ende von Sprout-Stiften kleine, biologisch abbaubare Samenkapseln, aus denen z.B. Tomaten, Basilikum, Chili, Lavendel, Sonnenblumen oder sogar Bäume wachsen, wenn sie in die Erde gesteckt und bewässert werden. Dieses Konzept konnte Stausholm patentieren. Das für die Stifte verwendete Holz stammt dabei aus verantwortungsvoll bewirtschafteten, FSC-zertifizierten Wäldern.

“Das ein sterbendes Produkt am Ende seines Lebens einem neuen Produkt Leben schenkt, ist das perfekte Sinnbild für Nachhaltigkeit. Anstatt mit unseren Stiften zu wachsenden Müllbergen beizutragen, entstehen sogar neue Ressourcen” so Michael Stausholm, Gründer und Geschäftsführer von Sprout.

Ressourcenschonend und wirtschaftlich erfolgreich

Am Beispiel Sprout zeigt sich, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen und wirtschaftlicher Erfolg vereinbar ist. Schon ein Jahr nach Gründung des Unternehmens hatte Sprout die erste Million Stifte in Europa verkauft. Heute setzt Sprout weltweit rund 450.000 Stifte im Monat ab, macht auch dank namhafter Großkunden wie z.B. IKEA oder Disney siebenstellige Umsätze. Gerade deutsche Unternehmen – darunter die Allianz, die Deutsche Bahn, Deutschland Radio, oder Beiersdorf – zählen zu den Abnehmern, die mit den Sprout-Produkten ihren eigenen Nachhaltigkeitsanspruch untermauern können. Dabei sind die Sprout Blei- und Buntstifte mit Logos und Text personalisierbar.

Zur Produktpalette von Sprout zählen neben den mit Samenkapseln bestückten, patentierten Bunt- und Bleistiften, auch nachhaltige Business- und Grußkarten, in die Blumensamen eingearbeitet sind. Auch mit Samen bestückte Flyer oder Konferenzprogramme können bei Sprout geordert werden. So erhalten auch diese klassischen Wegwerf-Erzeugnisse ein zweites Leben als Blumenbeet, anstatt dem Müll zugeführt zu werden.

Eine Welt voller Pflanzen, statt Tonnen an Müll

Gründer Stausholm verfolgt ein klares Ziel: “Wenn ich mir vorstelle, dass nur ein Prozent aller weltweit hergestellten Blei- und Buntstifte, Businesskarten und Flyer von uns stammen würde, wäre das Ergebnis nicht tonnenweise Müll, sondern Millionen Kräuter, Gemüsepflanzen, Bäume und Blumen mehr in der Welt. Wir können nicht mit einem Produkt die Welt retten. Aber wir können einen Beitrag zur Veranschaulichung von Nachhaltigkeit und Begeisterung für wiederverwertbare Materialien und grüne Produktkonzepte zu leisten.” so Stausholm.

Über den  Webshop können Privatpersonen sämtliche Produkte beziehen und Unternehmen für personalisierte Lösungen mit Sprout in Kontakt treten. In Kürze geht eine deutschsprachige Version der Website an den Start.

Über Michael Stausholm – Gründer und Geschäftsführer von Sprout
Stausholm arbeitete und lebte von 1993 bis 2006 in Asien. Seine Karriere begann er als Versand-Trainee beim internationalen Logistik Unternehmen AP Moller / Maersk. Anschließend arbeitete er im Vertrieb und Marketing für verschiedene nachhaltige Produkte und war von 2006 bis 2013 unabhängiger Berater mit dem Fokus auf verantwortungsbewusster Produktion und nachhaltiger Materialbeschaffung.
Stausholm sprach als Gastredner u.a. für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.

Quelle Tonka Performance PR

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