sportln – wir verbinden Freizeitsportler

sportln: Organisiere Sportteams und Locations ganz einfach per App

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen sportln doch kurz vor!
Servus, wir – 4 Studenten aus München – sind sportln. Jeder Sportler kennt die Situation, dass er Lust auf Sport hätte, aber man sich entweder nicht auf den Termin einigen kann oder sich einfach nicht genug Mitspieler finden lassen. Ein weiteres Problem ist, dass sich immer weniger Leute finden, die die Rolle des Organisators übernehmen wollen – verständlich, denn dieser Job ist oft zeitaufwändig, frustrierend und nervenaufreibend.
Hier kommt unsere Plattform ins Spiel: Wir haben uns für jedes Problem eine Lösung überlegt, damit der Fokus wieder ganz auf das Wesentliche gerichtet werden kann: nämlich auf den Sport.
Das Konzept haben wir im letzten Jahr intensiv in München getestet und dazu parallel eine Plattform konzipiert, die auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe abgestimmt ist und den Prozess des Freizeitsports in Zukunft vollständig automatisiert übernehmen soll.

Wie ist die Idee zu sportln entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammen gefunden?
Alles begann, als Vincent Hommel an einem sonnigen Nachmittag durch München streifte. Er war verzweifelt auf der Suche nach einem Partner für eine Partie Tischtennis. Da kam ihm die Idee: Wieso gibt es noch keine App, die mich automatisch mit anderen Freizeitsportlern verbindet? Damit war der Grundstein gelegt.
Antonio Maiolo als langjähriger Studienkollege ließ sich dann recht einfach überzeugen, da er das Problem vom Fußball her ebenfalls kennt und Erfahrung mit APIs & Backend Entwicklung mitbringt.
Wie der Zufall es wollte, hatte zur selben Zeit Software-Entwickler Rudolf Mathey eine sehr ähnliche Idee und versuchte bereits über Facebook ein Team aufzubauen.
Nach mehreren Treffen wurde letztendlich noch Manuel Gerlach wegen seiner Social Media & Marketing Erfahrung mit ins Boot geholt – und das Team war komplett!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung bisher war das tägliche Up and Down. Es gibt Tage an denen es einfach super läuft und die Motivation riesig ist. An anderen Tagen gibt es Rückschläge, zum Beispiel wenn andere negatives Feedback geben oder ein Sportevent wegen Mangel an Sportlern ausfällt. Das weckt natürlich Zweifel und Unsicherheit im gesamten Team. Man darf sich aber nicht beirren lassen und muss sein Ziel mit noch mehr Motivation und Enthusiasmus verfolgen als bisher.
Wir haben uns komplett selbst finanziert. Wir decken vom Know-How her von der Programmierung bis zum Marketing alles selbst ab. Wenn es um Sportausrüstung geht, werden wir unter anderem vom Online Shop anstoss24.de unterstützt und für Arbeitsräume & Coachings steht uns seit Juli 2015 der Inkubator der Technische Universität München zur Seite.

Wer ist die Zielgruppe von sportln?
Unser Angebot richtet sich generell an alle, die Lust auf Sport haben, aber sich nicht um die Organisation von Platz und Mitspieler kümmern wollen. Ob männlich oder weiblich, jung oder alt, das Interesse zum Sport ist die Hauptsache!

Wie funktioniert sportln?
Je größer die Community, desto besser funktioniert sportln. Unsere Plattform lernt mit der Zeit dazu und kann erst dann selbstständig Sportevents erstellen, wenn sich genug User auf der Plattform befinden.
Der User lädt sich die sportln-App auf sein Smartphone herunter, gibt seine bevorzugten Sportarten an und kann sich direkt aktiv auf der Plattform beteiligen oder lässt sich zu gegebener Zeit automatisch zum Sport animieren. Als zusätzliches Feature steht ihm ein zentrales Informationsportal zu allen Sportevents in seiner Umgebung zur Verfügung. Er kann sich natürlich auch dazu entschließen selbst ein Event zu starten – die Mitspieler werden dann automatisch hinzugefügt.

sportln, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In 5 Jahren ist sportln die ideale Schnittstelle zwischen dem Sportangebot und dem Freizeitsportler. Das Sportangebot wird an Hand von verschiedenen Parametern automatisch generiert, um so eine flexible und digitale Alternative zur starren Vereinswelt in Deutschland darzustellen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einfach fragen, wenn man etwas braucht. Egal was. Im schlimmsten Fall ist die Antwort negativ, aber man hat dadurch nichts verloren. Damit erspart man sich Gedanken wie “hätte ich” oder “wenn ich”. Oder frei nach einem bayerischen Sprichwort: “Hääd i, wenn i, war i.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Vincent Hommel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X