Einfach machen und raus aus der Komfortzone

SportHacks innovative Produkte und clevere Hacks für Fußballer

Stellen Sie sich und das Startup SportHacks doch kurz unseren Lesern vor!
Ich bin Till Augner und habe im Dezember 2016 SportHacks gegründet. Vorher war ich als Produktmanager bei der Daimler AG tätig. Aber für meinen Traum, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und meiner Leidenschaft Fußball nachzugehen, habe ich SportHacks gegründet. SportHacks widmet sich gezielt den leidenschaftlichen Amateurkickern, die für ihren lokalen Verein Woche für Woche alles auf dem Platz geben und das unter anderen Bedingungen wie sie etwa ein Neymar vorfindet.

Wie ist die Idee zu SportHacks entstanden?
Neben dem Studium habe ich bereits mehrere Ideen verfolgt, aber die richtige war einfach noch nicht dabei. Also habe ich mich an die amerikanischen Bücher gehalten, die immer wieder die Leidenschaft in den Vordergrund stellen. Meine absolute Leidenschaft ist der Fußball. Also habe ich mir konkrete Problemstellungen gesucht, von denen ich selbst als Amateurfußballer genervt war. Das erste Projekt war der Schienbeinschoner. Das Hauptproblem ist, dass der Schienbeinschoner während dem Spiel dauernd rutscht und man sich irgendeine Konstruktion bastelt um diesen zu fixieren.So habe ich die SportHacks Sleeves mit anderen Amateurkickern entwickelt und gleichzeitig das SportLab gegründet, in welchem wir in Zusammenarbeit mit 100 Spielern aus ganz Deutschland Produkte von Fußballern für Fußballer entwickeln.

Welche Vision steckt hinter SportHacks?
Wir glauben an eine Welt, in der jeder Fußballer sein komplettes Potenzial ausschöpfen kann. Deshalb machen wir es uns zur Aufgabe, die Probleme der lokalen Helden auf und neben dem Platz zu lösen, um sie noch besser zu machen. Das wollen wir mit innovativen Produkten und cleveren Hacks von Profis und Experten erreichen!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung ist es immer wieder eine intelligente, aber einfache und unkomplizierte Lösung für die Probleme der Amateurfußballer zu finden. Genau diese Aufgabe macht auch am meisten Spaß. Hier ist oftmals der Lieferant oder der Entwicklungspartner entscheidend. Die Lieferantensuche ist dann meist schwerer als gedacht. Zudem darf man die Kommunikation mit ausländischen Lieferanten nicht unterschätzen. Hier kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen, wenn man seine Vorstellungen und Erwartungen nicht detailliert und deutlich beschreibt.

Wer ist die Zielgruppe von SportHacks?
Sie spielen nicht für Geld. Spielen nicht auf perfekten Sportplätzen. Sie spielen kein TikiTaka. Sie spielen nicht vor tausenden von Zuschauern. Aber sie spielen mit Leidenschaft.
Die leidenschaftlichsten Fußballer kicken in den unteren Ligen. Sonntag für Sonntag geben sie alles für den lokalen Verein. Und zwar unter anderen, schwierigeren Bedingungen im Vergleich zu den luxuriösen Bedingungen im Profibereich. Genau diese Menschen wollen wir mit SportHacks erreichen.

Welche Produkte findet man auf SportHacks? Was ist das Besondere an den Produkten?
SportHacks bietet zum einen die SportHacks Sleeves für einen ultimativen Halt für Schienbeinschoner und Stutzen. Zum anderen findet man die SportHacks Sock, die High-Performance Stutzen für mehr Leistung und eine schnellere Regeneration dank der angenehmen Kompression. Die verrückteste Idee war bisher der SportHacks Hoodie. Hier haben wir ein super weiches Mikrofaserhandtuch in die Kapuze eingenäht. Der optimale Hoodie für eine angenehme, warme Regeneration nach dem Sport. Alle Produkte wurden von Fußballern in unserem exklusiven SportLab mit viel Liebe zum Detail entwickelt.

Wie ist das Feedback?
Von Beginn an haben wir aktiv Feedback eingefordert, um unsere Produkte täglich zu verbessern. Schnelle Iterationen haben es uns ermöglicht, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln. Das Feedback der Fußballer ist überaus positiv und für uns eine riesen Motivation und löst immer wieder eine spontane High-Five-Runde in unserem SportHacker Office aus. Die SportHacker Community wächst und wächst. Wir bekommen jeden Monat eine Vielzahl an Bewerbungen für unser SportLab.

SportHacks, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir entwickeln aktuell sechs weitere Produkte. Der Innovationsgrad der Produkte wird hier immer höher und komplexer. Diese Projekte sind unglaublich spannend und der Austausch in unserem SportLab macht es uns einfach die passende Lösung zu entwickeln. Jeder bringt hier Vorschläge und Ideen ein.
In fünf Jahren sehen wir uns als etablierte Marke im Amateurfußball mit einem breiten und innovativen Produktportfolio. Unser Ziel ist es, mindestens einen SportHacker (Markenbotschafter) in jeder Kabine in Deutschland zu haben und den Spieß umzudrehen. Amateure entwickeln Produkte, die Aufmerksamkeit im Profibereich wecken und von Profis getragen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Einfach machen und raus aus der Komfortzone. So entwickelt man sich schnell weiter und wird zum Macher. Man hat meistens weniger zu verlieren als man glaubt. Ich selbst lebe nach dem Motto: “The more you seek the uncomfortable. The more you’ll become comfortable”
2. Sei so nah an deinem Kunden wie möglich. Telefoniere jede Woche mit einem Kunden und baue dir 100 Kunden auf, die deine Marke abgöttisch lieben, statt 100.000 Follower, die deine Marke ganz ok finden.
3. Wenn dir dein erstes Produkt im Nachhinein nicht peinlich ist, warst du vielleicht zu spät im Markt. Früh in den Markt zu gehen, Feedback zu sammeln und dann Iteration für Iteration zu optimieren war für mich der richtige Ansatz. Die Bibel zu diesem Thema ist das Buch „The Lean Startup“ von Eric Ries.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Till Augner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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