An sich selbst glauben und groß träumen!

Die Gründer von Soundhorn personalisierte Namenslieder waren in der PULS4 Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Soundhorn doch kurz vor!

Robert: Wir heißen „Soundhorn“, weil wir beide Horn spielen und uns im Zuge dessen in der Mariatroster Kirche in Graz kennen- und liebengelernt haben. Da wir beide leidenschaftliche Musiker und Instrumentensammler sind und darin unsere Berufung liegt, wollten wir diese Kraft der Musik unbedint weitergeben.  Mein Hintergrund liegt auf meinem Musikstudium. Ich kenne mich sich sehr gut aus in der klassischen Musik, habe selbst Horn und Instrumental-Gesangspädagogik studiert und schätze den Orchesterklang mit Streichern und Bläsern sehr.

Zita: Mein Schwerpunkt liegt im Bereich der Musikwissenschaft und Musiktherapie. Meine Spezifikation gilt der Wirkung von Musik auf uns Menschen. Wir haben all unser Wissen zusammen genommen und haben unterschiedliche Lieder komponiert und entwickelt.

Robert: So ist Soundhorn als digitale Plattform entstanden mit unterschiedlichen Themenlieder für Kinder.

Alle Lieder werden persönlich mit dem Wunschnamen des Kindes eingesungen. Darunter haben wir ein personalisiertes Mutlied, ein Trostlied, ein Schlaflied, ein Aufräumlied, ein Willkommenslied und viele Mehr!

Zita: Die Lieder stärken das Selbstvertrauen, geben Halt und kräftigen die täglichen Rituale. Sie sind wertvolle Webbegleiter für das ganze Leben. Ein wertvolles Geschenk, welches nicht im Regal verstaubt!

Robert: Die Lieder können als Download – Link oder eben mit einem Speichermedium (Ahorn – Holz USB –Stick) als USB – Geschenkkarte oder Geschenkbox mit einem schönen Instrument (Daumenklavier) erworben werden.

Wie ist die Idee zu Soundhorn entstanden?

Zita: Warum wir das gestartet haben und womit es begonnen hat, war das „Mutlied“. Ich war ein Kind mit vielen Zweifeln, habe nicht an mich geglaubt und hatte keine besonders guten Noten. Das habe ich im Außen gespiegelt bekommen. Dazu kommt, dass ich meinen Vater sehr früh verloren haben und die Musik mir immer Halt und Kraft gegeben hat. Nach der Suche nach einem eigenen Lied in der Kindheit, wo mein Name Zita vorkommt bin ich nicht fündig geworden. Diese Idee begleitet mich also schon seit der Kindheit und hat mich niemals losgelassen. Nach einer längeren Testphase wusste ich, die Kombination von Musik und dem eigenen Namen ist einfach magisch, wundervoll und Wertschätzung pur für das Kind!

Dann habe ich mir gedacht, ich muss irgendetwas machen, dass jedes Kind an sich glauben darf, nur wie fängt man am besten damit an? Deshalb ist das „Mutlied“ so bestärkend mit den Affirmationen: „Ich kann das, ich schaff das, ich bin gut genug.“ Das kennt man doch, dass Lieder von früher total beruhigen, die man dann wieder hervorholt, wenn man z. B. nicht einschlafen kann. Musik wird mit dem Gehirn und den Emotionen verknüpft, das ist ja schon wissenschaftlich bewiesen. Durch die Namenslieder fühlt man sich aufgehoben und geborgen. Ich war einfach Feuer und Flamme für diese Idee und konnte Robert gleich davon begeistern. Wir haben sehr darauf geachtet, dass wir unser Hintergrundwissen in die Namenslieder miteinbauen, um so die beste Wirkung erzielen zu können!

Robert Denk: Das „Mutlied“ wird besonders gerne verschenkt. Oft hören die Kinder: „Glaubst du, schaffst du das?“ Dabei werden von vornherein Zweifel gesät. Das sind so Muster, die tief ins Bewusstsein gehen und die Realität bilden, die jeder Mensch letztlich lebt und mit den Affirmationen im Namenslied kann ein positiver Wert daraus werden, dass man mehr Selbstvertrauen mitbekommt von klein auf. Dass man an sich selbst glaubt. Das wäre unser Bild, dass man als ältere Person zurückdenkt an das, dass man so ein Lied zur Taufe geschenkt bekommen hat. Beim „Schlaflied“ haben wir speziell darauf geachtet, dass wir musiktherapeutische Instrumente verwenden, wie z. B. das Monochord. 

Beim „Trostlied“ verwenden wir z. B. tibetanische Klangschalen, die machen auf, für das was kommt und spenden Trost.  

Zita Martus: Auch setzen wir gerne das Horn fast in jedem Namenslied ein, weil es einen weichen Klang hat und die Kinder sich somit gut auf die Musik einlassen können. All unsere Instrumente, die wir selbst seit mehreren Jahren sammeln, setzen wir mit viel Freude und Bewusstheit ein.

Welche Vision steckt hinter Soundhorn?

Zita: Unsere Vision ist es, dass wir mit den personalisierten Namensliedern eine Unterstützung geben können. Eine Musik, die einen lebenslang begleiten kann und einen immer wieder daran erinnert, dass wir wertvoll sind und bedingungslos geliebt werden. Denn nur so können wir wachsen und ein Leben voller Vertrauen führen.

Wir sind davon überzeugt, dass wenn wir an uns selbst glauben, jedes Ziel und jeden Traum verwirklichen können. Die persönliche Musik bietet diese Erinnerung und das jeden Tag!

Robert: Unsere Vision ist es, dass die Plattform immer weiter wachsen darf mit unterschiedlichen Themeliedern und Kategorien und jedes Lied soll und darf den Alltag erleichtern. Da die Namenslieder auch bei den Erwachsenen großartig wirken, wird das auch unsere nächste Umsetzung und unser Ziel sein.

Wer weiß, vielleicht wird es die Lieder auch in anderen Sprachen geben.

Wer ist die Zielgruppe von Soundhorn?

Robert: Bis jetzt haben wir wirklich eine unterschiedliche Zielgruppe – von den Eltern selbst, bis Verwandte, Freunde, Großeltern, die den Kindern einfach etwas Guten tun wollen. Darunter gibt es auch schon viele Frauen und Männer, die das Mutlied für sich selbst bestellt haben und das finden wir einfach wunderbar!

Zita: Die Namenslieder sind lebenslange Wegbegleiter und Gefährten.

Wenn wir zum Beispiel als Erwachsene Person sehr schlecht in den Schlaf finden, so kann und sollte das eigene Schlaflied wieder angehört werden. Sofort werden die Erinnerungen an die Kindheit wach, die uns sanft in den Schlaf fallen lassen. Das Mutlied sollte jeden Tag gehört werden, da es durch den starken und bekräftigten Text einfach gut tut und wie wir wissen, kann der eigene Glaube Berge versetzen.

Wir sind sehr dankbar unterschiedliche Lieder anzubieten, da jedes Lied je nach Bedarf gekauft wird. Jedes Lied hat auch eine andere Wirkung und auch ein anderes Thema und Anliegen. So haben wir zum Beispiel auch ein Lernlied mit dabei. Dieses Lied fördert die Konzentration und eignet sich perfekt vor dem Lernen oder vor den Hausaufgaben anzuhören.

Robert: Wir sind auch gerade dabei, neue Themenlieder zu konzipieren, da die Nachfrage sehr groß ist. Vor allem nach einem Geschwisterlied, einem Entspannungslied oder einem Genesungslied. Gerne nehmen wir auch immer Vorschläge von den Eltern selbst an

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Robert: Wir kannten die Sendung 2 Minuten 2 Millionen schon länger und waren immer begeistert von den unterschiedlichen Start – ups und deren Mut, sich dort zu präsentieren.

Zita: Bei einem Workshop, den ich besucht habe, hat mir der Vortragende geraten, mich dort zu bewerben.

Da wir immer wieder positives von der Show und den Start – ups, die bereits dort waren, gehört haben und die Bewerbungsphase zu dieser Zeit noch offen war, wollten wir es einfach selbt wagen. Denn diese Show bietet eine unglaubliche Chance, das eigene Produkt weiterentwickeln zu dürfen und sich selbst und die Idee zu präsentieren. Auch lässt sich vieles ablesen nach der Ausstrahlung, ob das Produkt Erfolg hat oder noch Veränderungen braucht.  

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Robert: Als wir erfahren haben, dass wir dabei sein dürfen, waren wir sehr aufgeregt und haben uns riesig gefreut. Wir hatten eine gute Vorbereitungszeit bis zu unserem Auftritt, wofür wir sehr dankbar sind. Was wir gemacht haben: Wirklich jeden Tag unseren Pitch geübt und trainiert und haben uns natürlich andere Start-ups angesehen. So konnten wir uns auch auf sämtliche Fragen, die gestellt werden könnten, gut vorbereiten.

Zita: Hier ist es wirklich so, dass Vorbereitung und Training alles ist! Unser Tipp: Solange vorbereiten bis der Pitch sitzt. Die Show bietet selbst einen tollen Pitchtrainer an, der einem bei der Vorbereitung freiwillig hilft und wertvolle Tipps gibt.  

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

soundhorn namenslieder

Zita: Es war sehr motivierend und es war eine sehr aufregende Zeit. Es bestärkt einen sehr und ermutigt einen aufjedenfall weiterzumachen und diese einzigartige Chance, die so schnell nicht mehr kommen wird zu nutzen. Wir können es nur jedem Start-up ans Herz legen, sich dort zu bewerben und sich dort zu präsentieren.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Soundhorn aufmerksam werden?

Zita: Es war für uns ein sehr wichtiger Schritt und hat uns wirklich geholfen sichtbarer zu werden und vor allem neue Netzwerke aufzubauen. Denn Sichtbarkeit und gute Netzwerke ist für jedes Unternehmen essenziell um langfristig Erfolg zu haben. Es war wirklich so, dass direkt nach der Ausstrahlung uns viele Mails, Anrufe, Bestellungen und Bestärkungen für diese Idee erreicht haben. Die Tage nach der Ausstrahlung waren einfach unbeschreiblich schön und herausfordernd zugleich.

Robert:  Wir haben gerade eine sehr intensive und arbeitsreiche Zeit hinter uns. Aber es hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Namenslieder sehr gut angenommen werden und genau das bewirken was wir wollten:

Die Lieder geben nach Feedback vieler Eltern: Mut, Freude, Kraft, helfen den Kindern in den Schlaf und sind bestärkend!

Denn den eigenen Namen in einem Lied zu hören, ist etwas ganz Besonderes und die Kinder sind immer so stolz auf ihre eigenen Lieder.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Zita: Wir wollten Katharina Schneider unbedingt als Mentorin und Investorin und das hat auch geklappt. Wirklich eine Herzensfrau mit großes Wissen.

Robert: Freudig gestimmt hat es uns auch, dass  Martin Rohla sich als Investor angeboten hat und natürlich sind wir von beiden sehr überzeugt.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Zita: Das erneute Zusammentreffen steht noch aus. Wir haben Kontakt, vor allem mit Frau Katharina Schneider. Zu einem Treffen und verhandeln wird es dann kommen, wenn es wieder möglich ist (Zur Zeit nicht möglich wegen Corona)

Soundhorn, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zita: Unsere Vision ist es, eine goße Plattform zu schaffen mit personalisierten Produkten, darunter eben die Namenslieder für Kinder, bald aber auch für Erwachsene. Schon dieses Jahr starten wir mit neuen Produkten, darin sind die neuen personalisierten Namenslieder für Erwachsene und neue Lieder für die Kinder enthalten. Auch haben wir noch andere wertschätzende personalisierte Produkte für dieses Jahr in Planung, jedoch möchten wir da noch nicht zu viel verraten

Robert: Da der Wunsch und die Nachfrage nach personalisierten Lieder auch für die Großen so stark war, möchten wir dem unbedingt nachgehen. Natürlich möchten wir auch weiterhin mehr Kooperationen aufbauen, wo die Lieder einfach gut hineinpassen.

Zita: Bei Soundhorn geht es vor allem um eins: Um die eigene Wertschätzung und den glauben an sich selbst!

Aus diesem Grund darf die Plattform immer weiter wachsen und mehrere Produkte im Sortiment haben. Wir denken auch daran, dass wir diese zusätzlich irgendwann mit anderen SängerInnen austatten werden und die Lieder in anderen Sprachen übersetzen lassen möchten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp ist einfach anfangen und machen. Wenn die Idee da ist, Schritt für Schritt in die Umsetzung gehen und dann raus damit in die Welt! Denn Perfektion gibt es nicht und das Produkt darf auch später immer wieder angepasst werden

Der zweite Tipp ist undbedingt an sich selbst zu glauben und groß zu träumen! Wir alle sind so wertvoll und haben es verdient, eigene Ideen und Träume verwirklichen zu dürfen

Der dritte Tipp: Du musst gar nichts alleine machen, sondern vernetze dich mich anderen. Hole dir Hilfe, Tipps und Tricks und rede und verbünde dich vor allem mit denen, die den Weg selbst schon gegangen sind. Nur die selbst das umgesetzt haben, können dir wirkliche Tipps geben! Deswegen höre nur auf dich und lass dich nicht so sehr von den Meinungen deines Umfeld beeinflussen und trainiere deinen Mutmuskel 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Zita und Robert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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