Arbeiten Sie intelligent, niemals hart!

Soulphone verbindet Wirtschaft, Persönlichkeitsentwicklung und Mediation

Stellen Sie sich und das Startup Soulphone doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Youssef Zemhoute. Ich bin Entrepreneur und Autodidakt, derzeit wohnhaft in Duisburg, umtriebig im Ruhrgebiet. Ich habe viele Jobs in meinem Leben gehabt, auch mal studiert und viele Dinge ausprobiert, wobei mir eines immer am Herzen lag; meine eigene Persönlichkeitsentwicklung. Der letzte Arbeitsplatz war in der Finanzbranche, was meine Sicht auf die Wirtschaft völlig verändert hat. Ich habe schnell erkennt, wie viele Unternehmen gehebelt sind und wie unstimmig und arm unsere Wirtschaftskultur im Allgemeinen ist. Das ist nicht schade, da es die Möglichkeit in Aussicht stellte, unternehmerisch aktiv zu werden. Nebenberuflich habe ich meine Selbstständigkeit immer schon ausgeführt, als Schriftsteller insbesondere und später auch als Selbstverleger, wie auch als Unternehmensentwickler.

Jede Persönlichkeitsentwicklung ist ein langwieriger Prozess und endet in Wirklichkeit nie. Nichtsdestotrotz habe ich meine Vision in ein Unternehmen umgewandelt und arbeite fortwährend daran. Ich habe mir meinen Beruf selbst geschaffen, da es sprichwörtlich zu jenem Zeitpunkt aus mir herausbrach und alle Bedingungen dafür erfüllt waren.

Soulphone ist das Portal für Kommunikation auf höchstem Niveau

Der Name Soulphone steht für die direkte Durchwahl (01783406436) zu mir, wobei Soulphone das Portal darstellt. Ich verbinde dort Wirtschaft, Persönlichkeitsentwicklung und Mediation zu einem umfassenden Angebot. Es gibt Dienstleistungen und digitale Hörprodukte – unter SoundSouls -, wie auch einen spirituellen Wissensblog, den ich mit meinem autodidaktischen Wissen anreichere. Außerdem biete ich Seminare & Workshops zu verschiedenen Themen der Kommunikation an, wie z. B. Grundlagen der Kommunikation, Vertriebskunst, Rhetorik, etc. Das Soulphone verkörpert meine erste Vision für die Wirtschaft, bei der ich selbst mit meinen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehe.

Wie ist die Idee zu Soulphone entstanden?
Soulphone ist im Januar 2017 als Idee entstanden, wobei es organisch auf 10 Jahre Lebens- und Berufserfahrung zurückzuführen ist. Ich bin Autodidakt und habe mich mein Leben lang privat besser weiter- und ausgebildet als in der Universität oder in der Schule oder in der Privatwirtschaft. Dadurch habe ich die Mängel und Probleme, sowie deren Ursachen aufdecken dürfen. Den Gang in die hauptberufliche Selbstständigkeit, in das beginnende Unternehmertum war Soulphone.

Die ursprüngliche Idee war, dass ich mit meinem alternativen Wissen und meinen Fähigkeiten nun auch der Wirtschaft in Deutschland zur Verfügung stehe.

Welche Vision steckt hinter Soulphone?
Die Vision hinter Soulphone ist sehr klar. In einem Satz komprimiert formuliert, lautet sie wie folgt: Jeder Mensch ist Lebensträger einer einzigartigen Seele. Was das für Wirtschaft, Gesellschaft, Philosophie und unsere dominierenden Weltbilder bedeutet, möchte ich hier nicht ausdiskutieren, da es zu ausführlich werden würde. In jedem Falle sind Konflikte und Probleme, in Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen, nicht mehr auf materielle Mängel zurückzuführen, sondern auf Persönlichkeiten und auf eine allgegenwärtige und unsichtbare Kraft, die ich als Numeralität bezeichne. Insbesondere mit meiner Wirtschaftsberatung versuche ich Unternehmern & Unternehmerinnen dabei zu helfen, sich nicht dieser Kraft hinzugeben. Numeralität besagt, dass alles zählbar und somit kontrollierbar sei, was nicht stimmt. Spiritualität ist das Gegenteil von Numeralität.

Ich helfe also Persönlichkeiten in der Privatwirtschaft dabei, nicht zu numeralisieren, da der Verlust immer größer ist als der Gewinn. Das Problem bei dieser Tatsache ist, dass Verlust und Gewinn in Geld gemessen werden. Bezieht man jedoch Energie, Gesundheit, Kosten und weitere Faktoren mit ein, sieht es tragisch aus.

Meine Vision erlaubt mir zudem einen anspruchsvolleren Umgang mit allen Persönlichkeiten, denen ich begegne.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung zu Beginn eines Projekts ist – nicht nur in meinem Fall – die Positionierung. Wer sind Sie in der Wirtschaft und welche Lösungen bieten Sie an? Wo stehen Sie? Was machen Sie? Und warum machen Sie es? Diese Fragen müssen ständig gestellt und beantwortet werden. Zu Beginn der Gründung waren es ca. 50 verschiedene Dienstleistungen, die ich radikal verkürzt habe. Nun sind es im wesentlichen drei getrennte Dienstleistungsfelder, die auch korrelieren können und eben der didaktische Teil. Für die Finanzierung eines selbstständigen Projekts empfehle ich den nebenberuflichen Beginn – vorwiegend autodidaktisch & testend -, wobei ich mich durch Direktvertrieb, persönliche Anfragen, Mandantendiversität und Rücklagen finanziere. Außerdem beschränkt sich meine wirtschaftliche Aktivität nicht nur auf Soulphone.

Der Vertrieb von Soulphone ist die größte Herausforderung, wobei ich auf eine breite Berufserfahrung und ergiebiges Wissen zurückgreife.

Das Marketing steht soweit gut, allerdings habe ich mich für den aktiven und passiven Direktvertrieb entschieden, weil er 1. persönlicher und 2. anspruchsvoller ist. Marketing ist für die innere Arbeit wichtig, aber im öffentlichen Sinne konkurriert man mit 8-stelligem Kapital, was gar nicht von Interesse für mich ist, da ich überwiegend alleine arbeite. Im Vertrieb entwickle ich mich immer weiter, aber Kooperationspartner zu finden, war bisher die frustrierendste Aufgabe. Es gibt kaum selbstbewusste und unabhängige Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer, die für eine Kooperation bereit sind.

Dafür habe ich noch nicht genügend Verständnis, da sogar große Konzerne Joint Ventures eingehen. Ich hoffe, dass sich da mehr bei uns tut. Bisher habe ich zwei Kooperationspartner, mit denen ich regelmäßig korrespondiere und ein Portfolio aus unterschiedlichen Top-Juristen, das ich für interne Analysen abrufe. In Zahlen gibt es pro Bundesland durchschnittlich 50 harte Kontakte, die sofort als Mandanten in Frage kämen und 450 potenzielle Mandanten, die noch überlegen müssten und eher unentschlossene Persönlichkeiten sind.

Diese Personen suche ich beim Vertrieb.

Wer ist die Zielgruppe von Soulphone?
Anspruchsvolle Mandanten & Mandantinnen, sowie hoch-positionierte Figuren in der Privatwirtschaft gehören zu meiner Zielgruppe. Meine Kommunikation findet auf höchstem Niveau statt, aber die Bedingung ist immer, dass man sich auf Persönlichkeitsentwicklung, Mediation und Beratung auch einlassen muss. Das ist in unserer statischen Wirtschaftskultur nicht so leicht zu erläutern, es sei denn, man hat es mit einem belesenen und intelligenten Unternehmer zu tun. Bei KMU ist es wie mit Arbeitern und Gesellschaften allgemein; man möchte sich nicht ändern. Irgendwann kommen Signale auf, vielleicht sogar alarmierende Zustände hinsichtlich der Bilanz und des Unternehmenswertes, was die betroffenen Menschen zwangsweise neugierig, umtriebig und zu möglichen Mandanten macht. Außerdem bin ich sehr daran interessiert, Konflikte aufzulösen, beizulegen und für ein mediatives Ambiente zu sorgen.

Die gravierenden Ausmaße von bestehenden Konflikten und Streitigkeiten werden so sehr unterschätzt, dass man gar nicht die finanziellen Schäden dahinter begreift. Ich schaffe auch hier Abhilfe und wünsche mir ein größeres Bewusstsein für Konfliktpotenziale und dadurch aufkommende Schäden finanzieller, energetischer, zeitlicher, familiärer und privater Natur. Dann gibt es noch Persönlichkeiten, die begriffen haben, dass sie selbst wichtiger sind als alles, was sie besitzen. Jene Persönlichkeiten helfe ich bei ihrer Entwicklung durch meine Nafsotherapie, mein Mentaltraining und meine Kommunikationskunst. Ich lehre den Menschen, sich und sein Wissen wiederzubeleben, wobei ich seinen Willen stärke und sein Selbstbewusstsein regeneriere.

Das ist die schönste Arbeit, die ich mache, weil meine Mandanten diese Fähigkeiten nicht mehr verlieren können.

Welchen Service bieten Sie an? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Was mich von anderen unterscheidet, ist im Wesentlichen meine Persönlichkeit und im weiteren Sinne meine wissenschaftliche Arbeitsweise. Für mich ist es wertvoller, ein inniges Komplettangebot anzubieten. Mediation heißt für mich, dass nicht nur ein Konflikt beigelegt wird, sondern dass beide Parteien zufrieden sind, friedlich weiterleben und es keine Anlässe zu erneuerten Konfliktaufkommen gibt. Ich betrachte meine Dienste als terminierend. Es würde mir missfallen, wenn nach meiner Wirtschaftsberatung bspw. wieder Mängel entstehen oder ein anderer Dienstleister einbezogen würde. Das entspräche nicht meinen dargestellten Werten und Ansprüchen, was bisher nicht passiert ist. Die Ganzheitlichkeit macht mich aus, weshalb ich von einem holistischen und spirituellen Zugang spreche.

Ich habe eine eigene Methodik und Wissenschaft für meine Wirtschaftsberatung und Mediation entwickelt, die sich Entrepreneuristik nennt. Jene nutze ich aktiv bei meiner Arbeit. Bei Familienunternehmen beispielsweise gibt es eine bessere Unternehmenskultur, weil das Unternehmen mit Persönlichkeiten steht und fällt. So entstehen organische Beziehungen und eine bessere Kommunikation. Das führt dazu, dass ich beim Unternehmer bzw. bei der Unternehmerin persönlich beginnen kann.

Es gibt nichts Besseres als CEOs, Geschäftsführer und/oder Geschäftsfrauen mit persönlicher Beratung (Top Notch Consulting) zur Seite zu stehen.

Es ist eine Sache, einem gestandenen Unternehmer eine Vertriebsstrategie beratend darzulegen, seinen Umsatz langfristig zu steigern oder sein Personal auszubilden, aber eine völlig andere ihn selbst dabei weiterzuentwickeln und zu stärken, so dass er externe Beratungssituationen durch Leute wie mich, eher kurzfristig denn langfristig benötigt. Von daher ist es mir ein persönliches und nicht rein pragmatisch ökonomisches Anliegen, dass es einem Unternehmen deutlich besser geht, wenn ich es durch den Ausgang verlasse.

Meine intelligente Findigkeit ermöglicht auch einen Service, den niemand sonst anbietet, da ich nicht ausschließlich in dienstlicher Sphäre handle, sondern als verantwortungsvoller Unternehmer unserer Gesellschaft mit einem Ruf. Ich habe ein persönliches Interesse daran, dass es unserer Wirtschaft auch in den kommenden 50 Jahren gut geht, was angesichts der globalen Entwicklung nicht ganz leicht werden wird. Trotzdem bin ich da und freue mich jeden Tag auf meine Arbeit.

Soulphone, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Soulphone wächst in jeder Hinsicht, meine Fähigkeiten werden stärker und besser und ich habe eine erstarkende Position in der Wirtschaft, wie ich sie mir wünsche. Seit einem Monat betrete ich den internationalen Markt, da dies aufgrund meiner multilingualen Fähigkeiten möglich ist. In fünf Jahren sollte es mindestens zwei Unternehmen geben, die aus Soulphone hervorgehen werden. Eines beschäftigt sich in einem größeren Rahmen mit meinen vorgestellten Dienstleistungen und das andere möchte ich erst einmal für mich behalten. Es handelt sich um eine weitaus größere Vision, die in unserer Gesellschaft noch keinen Platz finden würde.

In fünf Jahren werde ich so weit sein. Jene Vision ist technologischer Natur.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Bleiben Sie möglichst unabhängig!
2. Arbeiten Sie intelligent, niemals hart!
3. Lassen Sie sich niemals auf die Einsamkeit ein!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Youssef Zemhoute für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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