HABE GROßE TRÄUME, ZIELE UND VISIONEN

SoulMe ist eine mobile Kennenlern- und Kontakt-App für die Betriebssysteme iOS & Android

Stellen Sie sich und das Startup SoulMe doch kurz unseren Lesern vor!
Kurz zu uns: SoulMe – Gründer der ersten Stunde sind wir: Johannes Richter (20) , Florian Bein (25) und Luca Stulier(19).
Dabei sind wir jeweils zuständig für Buchhaltung und Finanzen (Johannes), Marketing (Florian) und Business Development & Grafikdesign (Luca).
Um unsere App allerdings in die wirkliche Umsetzung zu bringen, benötigten wir noch einen Programmierer: Patrick Winkler (22) steht seitdem zu jeder Minute bereit und programmiert an der App mit Herzblut.
Nachträglich kam noch Freund und Kollege Sascha Wiebelt (28) dazu, der zum einen als kleiner Kapitalgeber und zum anderen als aktiver Teilhaber („Assistant and Supporter“) mit Rat und Tat zur Seite steht.

Nun zu SoulMe selbst: SoulMe ist eine mobile Kennenlern- und Kontakt-App für die Betriebssysteme iOS & Android.
Anders als alle anderen oberflächlichen Dating-Apps, die rein auf das Äußere – sprich: auf das Aussehen – abzielen, legt SoulMe sehr viel Wert auf die inneren Werte und Interessen eines jeden Nutzers. Bei der Registrierung klickt man sich also durch einen Eigenschaften- und Interessen Pool und kann somit seinen sogenannten „Soul“ genau definieren. Das Matching kann ein Nutzer dabei sogar selbst festlegen. Anhand eines Schiebereglers lässt sich in Sekundenschnelle bestimmen, zu wie viel Prozent andere User mit einem übereinstimmen sollen.

Wie ist die Idee zu SoulMe entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Da Florian sich nach einer langjährigen Beziehung ziemlich einsam fühlte und nach langem Testen verschiedener Kontaktbörsen und dem verzweifelten Suchen nach neuem Anschluss mit Gleichgesinnten feststellen musste, dass die bestehenden Dating- und Freundes-Portale entweder sehr oberflächlich oder schlichtweg überteuert sind, haben wir uns durch diesen bahnbrechenden sowie noch einigen weiteren Gründen gemeinsam dazu entschieden eine Revolution im digitalen Kennenlernen in die Welt zu rufen und gegen die großen Partner- und Vermittlungsbörsen anzukämpfen. David gegen Goliath hat somit begonnen.

Wir – die Gründer der ersten Stunde: Florian, Johannes und Luca – kannten uns schon lange vorher, ursprünglich kennengelernt im Fitnessstudio.
Unseren Programmierer Patrick haben wir zufälligerweise und vor allem glücklicherweise über ein Portal im Internet kennengelernt und uns schon einen Tag später nach Holloween mit ihm verabredet. Sascha war ein Bekannter von Florian, der uns alle mit seinem Mindest, seinem Willen, seinen Ideen und seiner Persönlichkeit direkt überzeugt hat.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Als damals noch 18, 19 und 24- jährige junge Typen hatten wir fast noch keine Ahnung vom Unternehmertum: „Wie melde ich ein Unternehmen an? Weche Rechtsform ist die beste? Brauchen wir Versicherungen? Patente? Eigene Steuerberater?“ Und und und … Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und einen Tipp, den wir direkt allen angehenden Gründern geben wollen: Lasst euch von sowas nicht abschrecken! Es gibt so viele Menschen und auch Portale im Internet, die euch weiterhelfen!

Die nächste Herausforderung war dann einen Freelancer-Programmierer zu suchen, der Lust auf das Projekt hat und mit einsteigt, ohne großartig Geld zu verlangen. Denn wer schon einmal eine App-Programmierung bei einer Agentur angefragt hat, der weiß ungefähr, mit was für einem Betrag man da rechnen muss/kann…

Zu fünft konnten wir ordentlich an Kapital zusammenlegen und sind somit noch komplett eigenfinanziert unterwegs und wollen es vor allem auch bleiben. Wenn wir eins gemerkt haben: auch wenn man noch sehr jung ist, kann man ordentlich sparen und innerhalb weniger Wochen erhebliche Summen aufbringen, die man dann in die Firma investieren kann. Dazu muss man jedoch bereit sein, denn selbstverständlich ist es erst einmal reines Risikokapital.

Wer ist die Zielgruppe von SoulMe?
SoulMe respräsentiert keine reine Dating-App, sondern vielmehr eine generelle Plattform rund ums Kennenlernen. Seien es neue Kommilitonen zum Lernen, neue Freunde zum Plaudern und Kaffee trinken gehen oder einfach nur nette Chat-Bekanntschaften, durch die transparenten Profile der Nutzer lassen sich ganz leicht Seelenverwandte im (näheren) Umkreis finden.

Wir als Unternehmen brauchen zwar anfangs eine klare Positionierung und Zielgruppe, dass wir auch das Marketing zielgerecht ausstreuen können, jedoch ist die App selbstverständlich für jedermann geeignet. Ein Beispiel: Der momentan älteste Nutzer ist 72 Jahre alt.

Wie funktioniert SoulMe?
Bei der Registrierung klickt man sich durch einen Eigenschaften- und Interessen Pool und kann somit seinen sogenannten „Soul“ genau definieren. Das Matching kann ein Nutzer dabei sogar selbst festlegen. Anhand eines Schiebereglers lässt sich in Sekundenschnelle bestimmen, zu wie viel Prozent andere User mit einem übereinstimmen sollen. In der App selbst kann ich ich dann entweder unter der Rubrik „Generals“ die Community durchstöbern oder unter meinen „Souls“ meine automatisieren Matchings begutachten.

Im kommenden Jahr (2018) wird allerdings erst Version 1.0 released (momentan ist es noch ein MVP – ein Rohprodukt / eine Beta-Version, die allerdings jetzt schon sehr gut ankommt), wobei dann ein komplettes Redesign sowie viele viele weitere tolle Features vorhanden sein werden.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist jetzt schon sehr gut, obwohl SoulMe momentan – wie bereits gesagt – noch ein Rohprodukt darstellt und Version 1.0 erst kommendes Jahr released wird. Wir freuen uns über jede Email und über jedes Feedback, das man uns gibt, denn nur so wissen wir, welches Feature zum Beispiel gewünscht ist oder wo die Reise hingehen soll und wie wir uns verbessern können. Denn letztendlich wollen nicht WIR die App formen, sondern die App ganz klar von den Nutzern FORMEN LASSEN.

SoulMe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Kommendes Jahr wird Version 1.0 released und dann heißt es erst einmal: Marketing, Marketing, Marketing. Wir haben viele weitere Ideen und Ziele, die wir verfolgen. Mit SoulMe wollen wir uns in den kommenden Jahren ganz oben positionieren und platzieren und die #SoulMeBewegung erst in ganz Deutschland und dann in Europa, irgendwann China und USA, bekannt machen. Generell wollen wir als Team weitere Ideen und weitere Unternehmen hochziehen, Investments tätigen und viele verschiedene Dinge für uns entdecken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp Nummer 1:
HABE GROßE TRÄUME, ZIELE UND VISIONEN
→ Nur wer große Ziele hat, hat die Motivation jeden Tag 100% zu geben, um dort hinzukommen

Tipp Nummer 2:
INVESTIERE IN DICH SELBST
→ In der heutigen Zeit ist das beste, in das du investieren kannst, in dich selbst! Bilde dich weiter, lese viel, entwickle außerordentliche Fähigkeiten und hör auf mit reiner Theorie. Nichts ist mehr wert als in der Praxis zu lernen und selber die Erfahrungen und Fehler zu machen, aus denen man lernt. Außerdem sollte man niemals nur „planen“ und „Ideen aufschreiben“, sondern einfach mal MACHEN. Das beste Wissen der Welt ist nichts wert ohne Umsetzung.

Tipp Nummer 3:
AUS DEM GESELLSCHAFTSSPIEL AUSSTEIGEN
→ Erfolg wird man nicht bekommen, in dem man der Durchschnitt der Gesellschaft ist. Löse dich von den gesellschaftlichen Normen und du bist schon sehr nah am Erfolg. Hör nicht auf andere, was angeblich „der beste Weg“ für dich ist, sondern folge deinem Herzen und vor allem verfolge deine eigenen Ziele.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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