songsender: Musik die du hören möchtest

songsender Künstler und Bands, die du nicht kennst, aber lieben wirst!

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen songsender doch kurz vor!
Songsender schickt dir die Musik, die du hören möchtest. Du bekommst täglich kostenlos eine persönliche Email in dein Postfach mit einem Song aus deinem zuvor ausgewählten Musikgenre. Wir haben jeden Song selbst angehört und ausgewählt – es gibt keine Algorithmen und keine Roboter. Unsere Musikempfehlungen sind persönlich von Mensch zu Mensch.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, neue unbekannte Musik zugänglich zu machen und zu verbreiten. Obwohl gerade heute massenhaft Musik veröffentlicht wird, hört man oft doch nur das Gleiche in den Charts und dem Radio. Dies macht es schwer, für kleinere und regionale Künstler, den Musikkonsumenten zu erreichen. Es gibt so viel mehr Musikveröffentlichungen, als in den gängigen Medien präsentiert wird. Diese große Lücke möchten wir mit songsender schließen.
Songsender wurde von Timo Stöttner und Daniel Clarkston im Dezember 2015 in Frankfurt am Main gegründet. Wir sind beide Musiker und haben an der Frankfurter Göther Universität studiert. Timo ist für die Programmierung der Webpage und die IT zuständig und Daniel übernimmt Marketing, Sales und den operativen Teil.

Wie ist die Idee zu songsender entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Um ehrlich zu sein, ist die Idee zu songsender aus sehr egoistischen Gründen entstanden. Ich und mein Gründungspartner Timo Stöttner machen beide schon unser Leben lang eigene Musik. Jedes Mal, wenn wir ein neues Video oder einen neuen Song veröffentlichen, standen wir vor dem Problem, dass es unheimlich schwer ist, als kleiner Künstler an unser Zielpublikum zu gelangen. Zwar bietet das Internet tolle Möglichkeiten der Präsentation, jedoch ist nur durch ein Upload bei Youtube, Soundcloud, etc. noch kein Click auf deinen Song entstanden. Also überlegten wir uns, was und vor allem wie wir dieses Problem ändern konnten. Schnell kamen wir auf die Idee, dass es ein Netzwerk geben müsste, welches frei von Radio und Charts Musik verbreitet. Da wir viel mit anderen Künstlern und Bands Kontakt haben, befragten wir jeden den wir konnten, was er von der Idee hielt. Und jeder hatte das gleiche Problem.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Finanziert wurde bisher alles durch die berühmten drei F – Family, Friends&Fools. Wobei die Fools ebenfalls Familienmitglieder sind
Die Größte Herausforderung bisher war die Einrichtung der Automatisierung des Emailversands, welcher durch die verschiedenen Genres, unterschiedliche Anmeldezeiten, etc. nicht so simpel war wie sie zunächst erschien. Unsere größte Herausforderung wird es allerdings sein, die songsender publik zu machen und eine kritische Nutzermasse zu erreichen. Damit steht und fällt das Projekt.

Wer ist die Zielgruppe von songsender?
Zielgruppe von songsender ist im Grunde jeder, der gerne neue Musik hören will, jedoch keinen Zugang zu dieser oder keine Zeit zur eigenen Suche hat. Momentan decken wir die meistgehörten Genres ab, jedoch ist für die Zukunft eine klarere Genredifferenzierung geplant.

Wie funktioniert songsender?
1) Man meldet sich auf http://www.songsender.de mit seinem Namen, Email und Postleitzahl an.
2) Ein Klick auf die Bestätigungsemail vollendet die Anmeldung.
3) Ab dem Folgetag der Anmeldung erhält der Nutzer täglich einen Songlink per Email, den er anklickt und anhört. Fertig.

Wie kann sich ein Musiker auf songsender bewerben?
Da wir junge in die Künstler fördern wollen, war dieses Feature oberste Priorität beim Erstellen der ersten Version der Page. Musiker und Künstler können unter http://www.songsender.de/fuer-musiker.php ihren Song mit den entsprechenden Infos einsenden. Die Musik wird von uns gegengeprüft und in unser System eingepflegt.

Nach welchen Kriterien werden die Musiker von euch ausgewählt?
Prinzipiell wählen wir nicht nach unserem Geschmack, sondern nach objektiv Qualitätskriterien aus. Das bedeutet das eingesendete Musik ein gewisses Level an Soundqualität erfüllen muss. Ebenso ist es wichtig, dass der Song auf einer frei zugänglichen Plattform, kostenlos für jeden anzuhören ist. Über radikale und rechtsradikale Musik muss ich nichts sagen.

songsender, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unser zukünftige Weg wird auf jeden Fall darauf hinaus laufen, dass wir einiges an geplanten Features umsetzen werden. Wir haben bereits unheimlich viel Feedback von unseren bisherigen Nutzern bekommen. So ist als „next big step“ vorgesehen, ein Feedbacksystem einzupflegen, indem der Nutzer nach dem Hören des Songs in der erhaltenen Email ein Feedback zurück geben kann, ob der Song gefallen hat oder eben nicht. Weiter möchten wir das Wechseln vom ausgewählten Musikgenre vereinfachen und für den Nutzer flexibler machen. Ebenso soll anhand des gegebenen Feedbacks ein „Song of the week/month“ auf der Homepage platziert werden sowie ein weiterer Channel für ausschließlich Neuveröffentlichungen eröffnet werden.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Den Ratschlag es einfach zu tun geben viele. Dieser ist mit Sicherheit auch absolut richtig. Ich denke es ist wichtig sich auf die eigenen Kernfähigkeiten zu besinnen. Im Kopf entstehen in Windeseile duzende toll klingende Ideen. Mit Sicherheit sind viele umsetzbar. Doch ob diese Idee von einem selbst umsetzbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Die Umsetzbarkeit steigt jedoch, umso mehr der benötigten Kompetenzen man selbst inne trägt. Wenn man für sich selbst denkt, man hat eine gute und umsetzbare Idee gefunden, tut es. Und gründet mit jemandem, der euer Gegenstück bildet und am besten alles hinterfragt, was ihr für Ideen habt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Timo Stöttner und Daniel Clarkston für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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