So gewinnen Startups mehr Kunden über Instagram

Aller Anfang ist schwer. Sicherlich verwundert es die meisten Startups nicht, dass die Neukundengewinnung zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt gehört.

Umso wichtiger ist es gezielt Kontakte aufzubauen, die zu Kunden werden können.

In diesem Zusammenhang hat sich Instagram als wichtiges Werkzeug etabliert. Dabei macht die Plattform vor allem für Unternehmen Sinn, die visuell ansprechende Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.

Mit über 800 Millionen aktiven Nutzern ist die Plattform wie gemacht für Unternehmen, die ihre Produkte an den Mann oder die Frau bringen möchten.

Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, die Unternehmen sonst vor große Hürden stellen könnten.

 

Wer gehört zu Ihrer Zielgruppe?

 

Bei der Kundenakquise auf Instagram ist es notwendig zwischen zwei verschiedenen Unternehmenstypen zu unterscheiden.

 

Diese sind:

 

•    Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen an den Endverbraucher verkaufen

•    Unternehmen, die im B2B Bereich tätig sind

 

Diese zwei Unternehmenstypen erfordern eine komplett andere Herangehensweise.

 

Zusätzlich sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

 

1.       Welches Alter hat Ihre Zielgruppe?

2.       Aus welcher Region kommen Ihre Kunden?

3.       Gibt es spezifische Interessen, die Ihre Zielgruppe teilt?

 

Nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben, können Sie die ersten strategischen Entscheidungen treffen.

 

Erste strategische Entscheidungen

 

Um Kunden auf Instagram zu gewinnen, gibt es 4 Möglichkeiten:

 

1.       Influencer Marketing

2.       Instagram Shopping

3.       Werbung schalten via Instagram

4.       Instagram Marketing

 

Insbesondere für Unternehmen mit Fokus auf Endverbrauchern macht eine Kombination aus Instagram Shopping und Influencer Marketing am meisten Sinn.

Dies ist meist günstiger als auf Instagram Werbung zurückzugreifen. Weiterhin können Sie so mit den Influencern eine Abrechnung per Provision vereinbaren.

Dann müssen Sie nur zahlen, wenn ein Verkauf stattfindet.

Für Unternehmen im B2B Bereich würde ich vor allem Influencer Marketing und Instagram Werbung empfehlen.

Nehmen wir als Beispiel ein lokal ansässiges Unternehmen, das Fitnesskurse anbietet. Dann sind vor allem Leute aus dem Umkreis interessant.

Diese kann man am besten über Instagram Werbung erreichen. Schließlich ist es damit möglich die Zielgruppe genau festzulegen und einzugrenzen.

Über Influencer Marketing erreichen Sie vor allem Leute mit bestimmten Interessen. Eine Festlegung auf einen bestimmten Ort ist dann nur schwer möglich.

Vor allem macht Influencer Marketing Sinn, wenn Sie national oder international Produkte verkaufen.

 

Influencer Marketing – Das sollten Sie beachten

 

Auch wenn Influencer Marketing zahlreiche Vorteile mit sich bringt, so gibt es doch einige Punkte zu beachten.

Es ist besonders wichtig die Influencer genau zu analysieren. Viele Instagram Nutzer geben sich als Influencer aus, obwohl sie nicht die nötigen aktiven Follower besitzen.

Dabei stellt es sich oft heraus, dass Nutzer sich Fake Follower hinzukaufen. Dies ist für Sie kein sinnvolles Investment.

Schließlich bleiben Sie dann auf ihren Kosten sitzen ohne zusätzliche Verkäufe oder Anfragen zu erreichen.

Weiterhin sollte eine Interaktionsrate von 5 – 10% eine Bedingung für jede Zusammenarbeit sein. Sie sollten bewusst höhere Interaktionsraten anstreben.

Je höher die Interaktionsrate ist, desto mehr Menschen liken und kommentieren das Bild des Influencers.

Lassen Sie sich daher Statistiken bezüglich der Reichweite, Anzahl der Kommentare und Gefällt mir Angaben sowie zu den Abonnenten geben.

Auf Anfrage teilen seriöse Influencer diese Informationen gerne mit.

Tipp: Sichern Sie sich die Rechte an den Bildern den Influencer. Dann können sie auf die Bilder in Offline Marketingkampagnen zurückgreifen.

 

Instagram Shopping

Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit für Unternehmen die eigenen Produkte in ihren Beiträgen zu markieren.

Somit haben Nutzer die Möglichkeit direkt im Instagram Beitrag Preise einzusehen. Mit einem Klick wird man direkt auf den Online Shop weitergeleitet und kann Produkte einkaufen.

Für Startups im E-Commerce Bereich ist dies ein schneller Weg, um Kunden zu gewinnen.

Im Vergleich zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist keine lange Anlaufphase notwendig. Erste Verkäufe können bereits nach kurzer Zeit realisiert werden.

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Niklas Hartmann

Niklas Hartmann betreibt eine Agentur für Influencer und Instagram Marketing. Seit 2014 betreut er vor allem E-Commerce Kunden, die ihren Absatz oder die Markenbekanntheit über Social Media steigern wollen. Webseite http://reach-on.de/

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