Snorkel Dive innovative Tauchprodukte

Mit Snorkel Dive wird die Unterwasserwelt zu einem sicheren Erlebnis

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Snorkel Dive doch kurz vor!
Tiemen van Dillen: Snorkel Dive Innovations ist Teil der bekannten Kärntner Start Up Szene, die sich in der Umgebung der Klagenfurter Universität angesiedelt hat. Wir entwickeln und vermarkten innovative Tauchprodukte mit Familienfokus und wollen die faszinierende Unterwasserwelt zu einem sicheren und leicht zu erlernenden Erlebnis machen. Aktuell haben wir gerade unseren Prototyp fertiggestellt und in Kürze wird das Produkt via Kickstarter Crowdfunding für alle erhältlich sein.

Wie ist die Idee zu Snorkel Dive entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Tiemen van Dillen: Ich arbeite seit vielen Jahren in der Produktentwicklung und in der Freizeit ist Tauchen meine große Leidenschaft. Als meine 3 Söhne die Unterwasserwelt gemeinsam mit mir erforschen wollten, stellte ich fest, dass es für Kinder in dieser Sportart wenig Angebot gibt. Kurzerhand entschloss ich mich den Markt selbst zu revolutionieren und startete mit der Idee für ein Tauchsystem, bei dem die Luftversorgung an der Wasseroberfläche erfolgt. Meine Kinder sollten unter Wasser völligen Bewegungsspielraum haben, und darüber hinaus war mir der Sicherheitsaspekt durch die Tiefenbegrenzung wichtig.

Die Firma war schnell gegründet, und heute sind wir zu acht. Marlene, Anja und Selina kümmern sich gemeinsam um Marketing, PR und Social Media. Jan, Giuglia und Maria ergänzen das Team und widmen sich dem Produkt- und Grafikdesign. Insgesamt sind wir eine multikulturelle, bunte Truppe und diese Kreativität fließt in unsere tägliche Arbeit mit ein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Tiemen van Dillen: Die größte Herausforderung waren die vielen Details, um die man sich als Gründer kümmern muss, und die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Behördenwege, Versicherungen und die umfangreiche Förderlandschaft in Österreich zum Beispiel. Zum Glück fand ich bei der Wirtschaftskammer und im Build! Gründerzentrum kompetente Unterstützung für diese Themen.

Was die Finanzierung anbelangt, versuche ich natürlich möglichst sparsam zu sein; vorallem jetzt, da das Produkt noch nicht am Markt ist, und keine Einnahmen fließen. Ich versuche mich bei den Ausgaben auf jene Bereiche zu fokussieren, die am wichtigsten sind: Entwicklung und Design sowie Marketing und PR. Darüber hinaus erhielt ich eine Förderung vom AWS und Build!und gewann einige Preise, die auch finanziell dotiert waren. Das hilft enorm.

Im Mai ist eine Crowdfunding Kampagne geplant? Warum ziehen Sie diese Finanzierungsmöglichkeit in Betracht?
Tiemen van Dillen: Wir sehen Crowdfunding als eine gute Methode um möglichst schnell einen großen Markt zu erreichen, der über die ganze Welt verstreut ist. Wir hatten Anfragen aus Australien, Amerika und England und haben uns daher für eine internationale Plattform wie Kickstarter entschieden.

Wo sehen Sie für sich die Vorteile?
Tiemen van Dillen: Der Vorteil liegt eindeutig in der Internationalität der Plattform Kickstarter. Außerdem bietet uns Crowdfunding die Möglichkeit die Nachfrage am Markt und unsere Marketingstrategie zu testen. Durch die Vorfinanzierung können wir außerdem Werkzeuge anzukaufen und die Produktion aufzubauen. Einige andere Unternehmen aus der Kärntner Start Up Szene haben damit gute Erfahrungen gemacht – Crowdfunding liegt einfach im Trend.

Wer ist die Zielgruppe von Snorkel Dive?
Tiemen van Dillen: Unser Produkt – das Tauchsystem genannt „Stepdive“ –soll Familien und Gruppen ein gemeinsames Taucherlebnis ermöglichen. Bisher war Tauchen schwer zu erlernen und die Ausrüstung ist unhandlich und plump. Man musste sich entscheiden – entweder Schnorcheln, oder Tauchen. Unser System verbindet diese beiden Wassersportarten und ist daher auch für Tauchschulen interessant.

Snorkel Dive, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Tiemen van Dillen: Wir möchten uns heuer am Markt positionieren und die kommenden Jahre am Ausbau unseres weltweiten Vertriebes arbeiten. Es gilt noch weitere Kontakte mit Tauchschulen und –shops zu knüpfen bzw. Kooperationen mit international bekannten Tauchmarken herzustellen. Außerdem haben wir noch viele Ideen um unser Produkt sinnvoll zu ergänzen.

In 5 Jahren sehen wir uns als innovativer Vorreiter in der bisher eher traditionell angehauchten Tauchindustrie. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass sich diese Sportart endlich auch für Familien öffnet – so wie es bei Schifahren oder Klettern schon lang der Fall ist. Wir hoffen dass unser Produkt Stepdive Taucher auf ihren ersten Schritt unter Wasser begleitet.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tiemen van Dillen: Wenn jemand ein Unternehmen gründen möchte, braucht man eindeutig viel Durchhaltevermögen und eine Vision was man erreichen will. Man sollte sich für eine Sache entscheiden, für die man brennt, denn die Leidenschaft zum Produkt bringt einen in anstrengenden Zeiten weiter.

Wir bedanken uns bei Tiemen van Dillen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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