Fangt an und experimentiert mit eurer Idee bzw. eurem Produkt!

Smartlane steht für zeitgemäße Transport-, Liefer- und Dienstleistungslogistik

Wie ist die Idee zu Smartlane entstanden?
Florian: Die erste Idee zu Smartlane entstand während der praxisnahen Spitzenforschung im Bereich vernetzte Fahrzeuge und automatisierte Systeme am Lehrstuhl für Verkehrstechnik der TU München. Ende 2014 überzeugten wir das EXIST-Gremium des Bundeswirtschaftsministeriums von unserer Gründungsidee und sicherten uns ein Gründerstipendium für das Jahr 2015. Innerhalb dieser Zeit konnte die B2B Logistikbranche als spezifischer Markt bestimmt werden. Im Juli 2015 wurde schließlich die Smartlane UG (jetzt GmbH) von Dr. Mathias Baur, Mattew Fullerton, Monja Mühling und Florian Schimandl gegründet. Seitdem ist das Produkt, das Team, als auch der Kundenkreis stetig gewachsen.

Welche Vision steckt hinter Smartlane?
Florian: Unsere Vision ist es, mit dem intelligentesten und benutzerfreundlichsten Produkt am Markt einen neuen Standard für die zeitgemäße Transport-, Liefer- und Dienstleistungslogistik zu bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Florian: Wir haben seit der Gründung 2015 zwei erfolgreiche Finanzierungsrunden abgeschlossen. Darüber hinaus finanzieren wir uns natürlich auch über unsere bereits bestehenden (Groß-) Kunden. In diesem Fall ist “Kunde” ein gutes Stichwort, bezogen auf unsere größten Herausforderungen. Mit der Vielfalt der Branchen, die Smartlane einsetzen wollten, diversifizierten sich nämlich auch die spezifischen Anforderungen. Ein Spagat, der gerade für ein junges Unternehmen schwer zu meistern ist. So mussten wir erst einmal lernen, zu bestimmten Branchen “nein” zu sagen, um uns gezielt auf die Funktionen der Software konzentrieren zu können, die für unsere Zielgruppe relevant sind und somit allen Kunden einen Mehrwert bringen.

Das Ergebnis ist eindeutig – unsere Kunden sind von Smartlane begeistert.

Wer ist die Zielgruppe von Smartlane?
Florian: Mit unserer Lösung sprechen wir hauptsächlich Großunternehmen an, die Ihre Transportprozesse nachhaltig optimieren wollen. Zielgruppe sind KEP-Dienste, Handels- und Produktions-, sowie Transportunternehmen. Kunden wie u.a. die Deutsche Bahn, METRO oder auch DER KURIER, setzen die Smartlane Transport Intelligence bereits erfolgreich ein.

Wie funktioniert Smartlane?

Florian: Smartlane vereint automatisierte Transportoptimierung und Transport Mining. Mit unserer selbstlernenden Transportoptimierung können innerhalb kürzester Zeit tausende Aufträge automatisch auf optimierte Touren disponiert werden. In die Optimierung fließen Planungsparameter wie Lieferzeitfenster, Kundenwünsche, Echtzeit-Verkehrsdaten, Ladekapazitäten uvm. mit ein. Gleichzeitig wird die beste Ressourcenauslastung und die Serviceoptimierung in der Planung berücksichtigt. Anschließend können wir die Planung direkt operationalisieren und an unser Echtzeit-Monitoring übergeben. Darüber hinaus bieten wir mit dem Transport Mining übergreifende Szenario- und Prozessanalysen an.

So können Sie bspw. selbst entscheiden, ob Sie Ihre Touren und Prozesse hinsichtlich minimaler operativer Kosten oder maximaler Servicequalität optimieren möchten – das alles hochperformant und dauerhaft skalierbar.

Welche Vorteile bietet Smartlane? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Florian: Was uns auszeichnet ist die einzigartige Kombination aus automatisierter Transportoptimierung und unserem Transport Mining. Dies führt zu maximaler Transparenz und Effizienz in allen Lieferprozessen, was sich im enormen Einspar- und auch Umsatzpotential widerspiegelt. Anwender können mit Smartlane bis zu 30% ihrer operativen Kosten einsparen.

Andererseits ist es durch die optimierte Auslastung bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz möglich, bis zu 40% mehr Aufträge abzuwickeln und dementsprechend auch mehr Umsatz zu generieren.

Smartlane, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Florian: Mit Smartlane bieten wir bereits ein stabiles und performantes Produkt, welches wir nun mit großen Schritten auf dem Markt etablieren und als Marke festigen – dies nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern weltweit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
TEAM. Baut ein tolles Team auf. Es wird nicht nur in das Produkt, die Idee oder den Markt, sondern vor allem auch in das Team investiert.
PROBLEM. Kennt das Problem für euren Markt. Ohne Problem wird es keine gute Lösung bzw. kein gutes Produkt geben.
MUT. Fangt an und experimentiert mit eurer Idee bzw. eurem Produkt. Nicht lange warten, sondern einfach machen! Traut euch! Nur so könnt ihr dazulernen und stetig besser werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Florian Schimandl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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