Wichtige Entscheidungen logisch durchdenken, aber am Ende auch auf das Bauchgefühl hören.

smark nachhaltige und regionale Lebensmittel ohne Umwege rund um die Uhr einzukaufen

Stellen Sie sich und das Startup smark doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind ein Stuttgarter Start-up mit dem Ziel, nachhaltige Lebensmittel schnell und einfach für Jedermann verfügbar zu machen. Im Vordergrund steht für uns die Entwicklung eines neuartigen Supermarktkonzeptes für Lebensmittel. Unser Ziel ist es Kunden eine Möglichkeit anzubieten jederzeit spontan nachhaltige und regionale Lebensmittel ohne Umwege rund um die Uhr einzukaufen. Neben unserem innovativen Supermarktkonzept spielt die Nachhaltigkeit unserer Produkte eine große Rolle. Für uns ist es wichtig zu wissen woher unsere Produkte stammen und wie sie produziert wurden.
Hinter smark stehen zwei Gründer: Maximilian Ittermann und Philipp Hoening.

Wie ist die Idee zu smark entstanden?
Die Idee für unser Start-up entstand aus der Feststellung, dass fast alle Produkte schnell und ohne Umwege erhältlich sind, nur nachhaltige, transparente Lebensmittel nicht. So entstand das Ziel, diese Lücke zu schließen und unsere Mission „mehr Menschen nachhaltigen Konsum zu ermöglichen“.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Mit einer der größten Hürden war nach der Gründung, die eigenständige Programmierung und Fertigung unserer Einkaufsstation, damit diese am Ende selbstständig und ohne größere Probleme läuft. Neben den technischen Aspekten, mussten zudem viele rechtliche Vorgaben und Rahmenbedingungen eingehalten werden. Besonders hilfreich waren bei Problemen unsere Ansprechpartner Tobias Sick und Volker Zehnle von der Steuerberatungsgesellschaft H/W/S, die uns mit wertvollen Tipps beim Businessplan, der Gründung sowie den täglichen Herausforderungen unterstützt haben.
Finanziert werden wir aktuell über das EXIST-Gründerstipendium, eine Förderung für Ausgründungen aus der Universität.

Wer ist die Zielgruppe von smark?
Unsere Zielgruppe legt viel Wert auf regionale und nachhaltige Lebensmittel. Unseren Kunden ist es wichtig zu wissen woher die Produkte stammen und was enthalten ist. Für die qualitativ hochwertigen Produkte sind sie bereit etwas mehr zu bezahlen.

Wie funktioniert smark?
Ein erstes Projekt ist unser Pavillon, eine automatisierte Einkaufsstation in der Bahnhofshalle des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Dort können rund um die Uhr an jedem Wochentag hochwertige Lebensmittel von regionalen Erzeugern gekauft werden. Über einen Touchscreen am Verkaufsterminal können die gewünschten Produkte ausgewählt und nach dem Bezahlen sofort mitgenommen werden. Zusätzlich werden am Terminal, in den Schaukästen am Pavillon und auf unserer Website Informationen zu Inhaltsstoffen und den Erzeugern bereitgestellt. Neben den Produkten ist auch die Fassade des Pavillons regional: In Kooperation mit der Kreativ- und Upcycling-Schmiede Kesselholz Design wurde die Fassade aus Holz gefertigt, welches einer abgerissenen alten Scheune im Schwarzwald entstammt.

Welche Vorteile bietet smark?
Kunden können bei smark regionale und transparente Produkte bequem jederzeit einkaufen und sofort mitnehmen. Durch die angestrebte Nähe der Verkaufsstationen zum Alltag des Kunden sollen keine zusätzlichen Umwege entstehen.

Wie ist das Feedback?
Unsere erste Einkaufsstation am Stuttgarter Hauptbahnhof wird von vielen Kunden genutzt und sehr gut angenommen. Für viele liegt sie auf dem Weg und bietet daher eine ideale Gelegenheit frische regionale Produkte ohne Umwege zu kaufen.

smark, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst wollen wir das aktuelle Sortiment und unser Serviceangebot ausweiten und es noch kundenfreundlicher gestalten. Ein langfristiges Ziel ist es, unsere Mission zu erreichen und das Unternehmen am Markt zu etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Tipp 1: Nicht nur im stillen Kämmerlein sein Produkt entwickeln, sondern möglichst häufig von außen Feedback einsammeln.
Tipp2: Wichtige Entscheidungen logisch durchdenken, aber am Ende auch auf das Bauchgefühl hören.
Tipp3: Die Etablierung eines Unternehmens und vor allem die Entwicklung einer Idee und dessen Umsetzung nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Daher gilt es, viel Ausdauer und Motivation mitzubringen, sonst wird das nichts.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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