SMACC nimmt Ihnen die Finanzaufgaben ab

SMACC hilft standardisierte digitale Prozesse aufzusetzen und effiziente Workflows zu implementieren

Stellen Sie sich und Ihr Startup-Unternehmen SMACC doch kurz vor!
SMACC bietet kleinen bis mittelgroßen Firmen Software und Services, um ihre Buchhaltung und Finanzprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Wir verstehen uns als Problemlöser mit einer in diesem Segment einzigartigen Lösung. Wir helfen unseren Kunden dabei, standardisierte digitale Prozesse aufzusetzen und effiziente Workflows zu implementieren. Mit uns schaffen es Unternehmen, Echtzeit-Transparenz über ihre Finanzen zu gewinnen.

Wie ist die Idee zu SMACC entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir wollten etwas wirklich Sinnvolles schaffen, etwas das ein drängendes Problem löst! Buchführung, Zahlungsabgleiche, Rechnungsfreigaben, Liquiditätsplanung und viele weitere Prozesse gehören zum Unternehmensalltag, killen aber Zeit für das operative Geschäft. Die Buchhaltung sollte so effizient wie möglich nebenbei erledigt werden, ohne Papierberge, Belegsuche und Ressourcenklau.
Dass eine solche Lösung dringend nötig ist, haben wir, das dreiköpfige Gründerteam Janosch Novak, Stefan Korsch und ich bei unseren früheren beruflichen Stationen mehr als einmal erlebt. Wir haben – zeitweise zusammen – bei etablierten Unternehmen gearbeitet und auch neue Unternehmen aufgebaut. Die Buchhaltung war dabei immer ein Painpoint. Zur Gründung von SMACC war es dann aufgrund der Finanz- und Technologieexpertise im Gründerteam ein vergleichsweise kurzer Weg. Für uns galt es, die Möglichkeiten der Cloud mit dem besten digitalen und gleichzeitig individuellen Prozess für Unternehmen zu kombinieren.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben SMACC im Mai 2015 gestartet und zunächst selbst finanziert. Im Oktober des Gründungsjahres erhielten wir eine Seed-Finanzierungdurch die Investoren Cherry Ventures, GFC sowie einige Angels aus unserem Netzwerk und sind dann im Dezember mit unserem Produkt etwas „unter dem Radar“ an den Markt gegangen.
Die größte Herausforderung war die technologische Umsetzung. Immerhin sind Finanzprozesse sehr komplex. Die fragmentierten Arbeitsabläufe in einer eleganten, einfachen Lösung zusammenzuführen war ein dickes Brett – insbesondere, weil viele Sonderfälle zu berücksichtigen sind. Ein Produkt wie unseres erfordert zudem extrem hohe Verlässlichkeit in der Datenverarbeitung und -interpretation. Gleichzeitig ist die Automatisierung der Dokumentenverarbeitung der Schlüssel, um die lästigen Papierprozesse zu überwinden und gleichzeitig viel effizienter zu werden. Hier hat unser Entwicklungsteam ganz schön geschwitzt.

Wie hat sich das Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Nach der Gründung sind wir sehr schnell gewachsen. Inzwischen beschäftigt SMACC 20 Entwickler, Designer, Produktleute, Vertriebsprofis und Finanzbuchhalterin unserem Unternehmenssitz in Potsdam. Obwohl wir im Marketing und Sales bisher sehr zurückhaltend waren, konnten wir ein breites Spektrum an Kunden für unsere Lösung begeistern. Das reicht vom gerade gegründeten Startup bis zum alteingesessenen Mittelständler.

Wer ist die Zielgruppe von SMACC?
Im Grunde sind wir die perfekte Lösung für jedes kleine und mittlere Unternehmen, das digitale und effiziente Finanzprozesse mit neuster Technologie ohne großen Implementierungsaufwand will. Entsprechend breit ist der potenzielle Nutzerkreis: Er reicht von kleinen Kunden, die eine flexible Lösung suchen, die ihnen preiswert die laufende Buchführung abnimmt, über wachsende Unternehmen, die dringend bessere Prozesse brauchen, um weiter wachsen zu können, bis hin zu etablierten Unternehmen, die ihre Prozesse modern und digital organisieren wollen.
Als B2B-Partner adressieren wir zudem Steuerberater, die ihren Mandanten zum einen eine effiziente Lösung für die laufende Buchführen bieten wollen und zum anderen eine Lösung, die sie im täglichen Geschäft unterstützt sowie finanzielle Transparenz schafft.

Wie funktioniert SMACC?
Um diese Frage zu beantworten lohnt ein Blick auf die Realität in vielen Unternehmen: Es werden Unmengen von Rechnungen und Belege gesammelt und bei größeren Unternehmen Laufmappen zur Abzeichnung von Belegen durch die Abteilungen gereicht. Im entscheidenden Moment wird der Berg an Papieren sortiert und oftmals beginnt die Suche nach fehlenden Quittungen – verbunden mit Nachtschichten am Monatsende. Zahlungsfristen werden versäumt, Zahlen sind nicht zur Hand, wenn man sie braucht, und Belege gehen verloren. Das kostet Nerven und Geld.

SMACC hat eine Lösung für Unternehmen und Steuerberater entwickelt, die diese Prozesse digital, effizient und ganz einfach abwickelt. Unternehmen übermitteln ihre Belege, sobald sie eintreffen –entweder mit einem Knopfdruck über unseren speziell angepassten SMACC-Scanner, den wir ihnen zur Verfügung stellen, per E-Mail-Forward oder auch durch ein Foto vom Handy. Ab diesem Moment erfolgen alle Finanzprozesse digital und zum größten Teil automatisch. Die Belege werden ausgelesen, direkt kontiert und verbucht. Prüfung und Freigabe der Rechnungen und des Zahlungslaufs erfolgen ganz einfach digital. Dies ist auch mobil vom Smartphone oder Tablet-PC möglich. Zahlungsprüfungen, Bankbuchungen, Kontrolle von offenen Posten und Mahnwesen erledigt die SMACC-Plattform ebenfalls automatisch. Die Unternehmen können dann tagesaktuell alle Rechnungen, Einnahmen und die Liquidität verfolgen.
Dafür werden alle Belege und Geschäftsinformationen in Rechenzentren in Deutschland verschlüsselt gespeichert. Die Buchhalter folgen strengen Sicherheitsrichtlinien in allen Arbeitsabläufen, damit die Daten nicht in die falschen Hände geraten können. Hier zeigt sich ein Unterschied zu anderen Anbietern im Markt: Kunden von SMACC können auf erfahrene Finanzbuchhalter zurückgreifen, die per Mail, Chat oder TelefonFragenzur laufenden Buchhaltung beantworten.

SMACC, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Überall auf der Welt gibt es Finanzprozesse, die Unternehmer nerven. Wenn wir in fünf Jahren vielen davon geholfen haben, ihr eigentliches Business ein Stück weit besser vorantreiben zu können, weil wir ihnen eine große Last abnehmen, dann sind wir glücklich. Und fungieren dabei womöglich als wichtiger Geburtshelfer für das ein oder andere Unicorn. Auch die Gründer-Garage im Silicon Valley war nie an sich wichtig, aber ohne sie hätte es nicht funktioniert.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Ben Horowitz, auch bekannt im Zusammenhang mit dem Venture-Capital-Geber Andreessen Horowitz, hat geschrieben, dass es für einen Gründer das Wichtigste ist, sich auf 3 Ps zu fokussieren: People, Product und Profits, in dieser Reihenfolge. Das unterschreiben wir.

Wir bedanken uns bei Ulrich Erxleben für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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