Folgen sie ihrem Instinkt!

Skarabeos Taschen mit intelligentem Diebstahlschutz

Stellen Sie sich und das Startup Skarabeos doch kurz unseren Lesern vor!
Skarabeos entwickelt Taschen mit intelligentem Diebstahlschutz. Unsere smarten Taschen inklusive App schützen ihre Wertgegenstände und mobilen Geräte und bieten ihnen mehr Sicherheit im Alltag und auf Reisen.
Skarabeos wurde 2016 von einem Team aus Linz und Berlin gegründet: Wolfgang Langeder, Christian Dils und Manuel Seckel. Wolfgang hat einen Background im Modebusiness, Christian und Manuel sind Tech Experten und arbeiten bei Fraunhofer IZM in Berlin. Wir haben uns 2009 in Linz bei der Ars Electronica, einem Festival für die Design und Technologie Community kennengelernt. Seither arbeiten wir als Team an innovativen Produkten im Bereich Wearable Technology.

Wie ist die Idee zu Skarabeos entstanden?
Meine beiden Kollegen und ich sind oft auf Reisen. Wir tragen dabei immer mobile Geräte und wichtige persönliche Dinge in unseren Taschen und natürlich möchten wir nicht, dass diese Dinge gestohlen werden oder verloren gehen. Wir haben herausgefunden, dass mindestens 1.5 Milliarden Menschen weltweit regelmäßig mobile Geräte in ihren Taschen verstauen und somit ein ähnliches Problem haben wie wir. Das war der Anstoß über ein Konzept nachzudenken, mit dem man dieses Problem lösen kann.

2012 wurden wir von einem amerikanischen Konzern damit beauftragt, dieses Konzept einer solchen geschützen Tasche auszuarbeiten. Wir haben dann innerhalb eines Monats einen ersten Prototyp erstellt und ihn bei einem Innovation Summit in den USA präsentiert. Sie haben die Nutzungsrechte dafür erworben, dann aber nach Ablauf der Rechte nicht genutzt. Wir waren schon damals überzeugt vom Potential einer solchen Sicherheitsanwendung und haben die Idee dann auf eigene Faust und Kosten weiter verfolgt. Daraus ist dann schließlich Skarabeos entstanden.

Welche Vision steckt hinter Skarabeos?
Wir möchten Menschen dabei helfen, sicherer zu sein.
Wir integrieren neuartige IoT Sicherheitsfunktionen in Taschen und verbinden sie mit unserer digitalen Alltagswelt. Das macht es möglich, sich und seine persönlichen Dinge besser zu schützen als jemals zuvor.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Am Anfang steht immer eine gute Idee, aber um sie in die Realität umzusetzen, braucht es besonders für Hardware Produkte eine Menge Geld. Und da Investoren das wissen, investieren sie auch nicht in eine Idee. Sie wollen zumindest ein funktionierendes Produkt und Umsätze, bevor sie darüber nachdenken, ob sie einsteigen wollen. Diese Lücke muss man irgendwie überbrücken, als Startup, und das war auch die größte Herausforderung für uns bisher. Wir haben an unsere Idee geglaubt und diese auch selbst vorfinanziert. 2016 gab es dann auch eine Anschubfinanzierung durch AWS Impulse aus Österreich. Dort unterstützt man Startups aus dem Kreativbereich in der Entwicklungs- und Frühphase.( https://www.aws.at/foerderungen/aws-impulse-xl/ ). Damit konnten wir unsere Idee dann ein großes Stück voranbringen.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?
Wir sehen Crowdfunding primär als Möglichkeit, unser Produkt bekannt zu machen und erste Kunden zu gewinnen. Die Kampagne ist da ein Startpunkt für uns, auch, was eine weitere Finanzierung betrifft.

Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber anderen Finanzierungsmöglichkeiten?
Wir befinden uns als Startup gerade in der Übergangsphase von der Entwicklung hin zu ersten Schritten der Vermarktung. Solange es aber noch keine belegbaren Verkaufszahlen gibt, sind Banken sehr vorsichtig mit der Vergabe eines Kredits. Crowdfunding ist ein Vermarktungsinstrument, über das man diesen Markteintritt alternativ zu einem Kredit finanzieren kann.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?
Wir werden unsere Serie von Taschenmodellen weiter ausbauen und auch in nachhaltigen Materialien anbieten. Und wir werden unsere App auch als Android Version anbieten (bisher gibt es sie nur für IoS Geräte).

Wer ist die Zielgruppe von Skarabeos?
Unser Fokus liegt da auf Menschen, die viel reisen und unterwegs sind. Und auf designaffinen Menschen, die neuen Technologien gegenüber offen sind.

Was ist das Besondere an den Taschen?
Unsere Taschen bieten ihnen eine Verschmelzung von innovativer Technologie mit einer sinnvollen Anwendung und durchdachtem Design.
Das intelligente elektronische Schutzsystem, das wir in unsere Taschen integrieren überwacht die Taschenöffnung und alarmiert sie bei zu großer Distanz. Damit lässt sich verhindern, dass ein Dieb die Tasche unbemerkt öffnen und Dinge daraus entwenden kann oder die ganze Tasche gestohlen wird. Das System alarmiert sie sofort und sie können unmittelbar reagieren, was die effektivste Methode ist, Diebe abzuschrecken und den Verlust von Dingen zu vermeiden.

Skarabeos bietet damit eine sinnvolle Anwendung von Sicherheit, die man gut im Alltag oder auf Reisen nutzen kann. Und man ist dabei nicht nur sicherer. Skarabeos steht für klares Design und für Produkte, die schön sind und perfekt funktionieren. Sie fügen sich nahtlos in ihr alltägliches Leben ein und bieten ihnen unaufdringlichen Schutz. Mit Skarabeos sind sie nicht nur besser geschützt, sie sehen auch besser aus, wenn sie unterwegs sind.

Skarabeos, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In den kommenden fünf Jahren wollen wir Skarabeos als innovative Marke am Taschenmarkt etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Folgen sie ihrem Instinkt – holen sie sich Rat von Anderen – und vertrauen sie sich selbst.

Bild: Das Skarabeos-Team
Bildtext: Mit ihrer neuen Produktlinie Skarabeos wollen die drei Gründer Wolfgang Langeder, Christian Dils und Manuel Seckel mobile Geräte und Wertgegenstände in Zukunft besser schützen.
Copyright: Elisabeth Grebe

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Wolfgang Langeder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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