Wird SHOUTS das erste deutsche Unicorn?

SHOUTS – neues soziales Netzwerk auf Deutschland hat nach fünf Tagen schon 50.000 User

SHOUTS, ein neues, Geolocation-basiertes soziales Netzwerk, hat nur fünf Tage nach seinem Start bereits 50.000 registrierte User. Die von drei Hamburger Unternehmern gegründete Firma will frischen Wind in die Messaging-Branche hier zu Lande bringen. „Mit diesem tollen Start haben selbst wir nicht gerechnet“, sagt Jan Beuck, einer der Gründer der Shouts GmbH, Hamburg. „Wenn es so weitergeht, haben wir in zehn Wochen 500.000 Nutzer –die etablierten Messaging-Dienste können sich schon mal warm anziehen.“

Was ist SHOUTS? Ein Shout ist die digitale Version eines lauten Rufes. Die App funktioniert wie eine Mischung aus Instagram und Twitter, passt sich dabei aber automatisch der Position des Users an. Das bedeutet: Privatleute und Unternehmen können direkt mit den Menschen in ihrer Umgebung kommunizieren.

SHOUTS ist das perfekte Kommunikationsinstrument überall dort, wo Menschen mit gleichen oder ähnlichen Interessen zusammenkommen: in der Schule, an der Uni, am Arbeitsplatz, auf Festivals oder in Stadien. Ein Künstler ruft seinen Fans zu, dass er gleich auf die Bühne kommt, ein Fußballer shoutet, dass er in einer Stunde Autogramme gibt, ein Student fragt auf dem Campus, wann die nächste Klausur ist, ein Schüler informiert seine Freunde, dass der Mathe-Unterricht heute ausfällt. Es gibt unzählige Gelegenheiten, seiner Umgebung etwas mitzuteilen. Das ist mittelfristig auch für Unternehmen interessant, die mit SHOUTS digitales Marketing am Point of Sale betreiben wollen. Via SHOUTS lassen sich Konsumenten in der Nähe eines stationären Shops über neue Produkte oder Sonderangebote informieren. Beuck: „Geolocation-basierte Werbung ist das Plakat der Zukunft.“ Für den Aufbau eines solchen internationalen Werbenetzwerks haben sich die „Herausforderer von der Waterkant“ zwei Jahre gesetzt.

Die drei Gesellschafter sind CEO Jan Beuck, CTO Martin Jässing und CMO Thorsten Rohmann. Das Team ist seit Jahren bereits im Games-Bereich erfolgreich. Ihre 2009 gegründete Firma Playa Games vertreibt Online-Spiele und Gaming-Apps und hat mehr als 60 Millionen registrierte Nutzer in über 30 Ländern. Für SHOUTS bedeutet das: Auf der Kommandobrücke stehen drei erfahrene Unternehmer.

Nach Überzeugung von John Kriwet, Geschäftsführer McCann Deutschland, hat SHOUTS das Potential, für den Verbraucher „zum nächsten Snapchat zu werden“. Die Werbeindustrie bekäme mit SHOUTS ein digitales Plakat: „Digitale Werbung am Point of Sale ist für viele Unternehmen ein hochinteressantes Thema, dessen Bedeutung künftig weiter wachsen wird. Je genauer Zielgruppen erreicht werden können, desto relevanter können Unternehmen ihre Produkte, Angebot oder Dienstleistungen kommunizieren.“ Auch andere unabhängige Fachleute sagen dem Geschäftsmodell von SHOUTS eine glänzende Zukunft voraus. Sie attestieren der App gute Chancen, auf dem Messaging-Markt, ähnlich erfolgreich zu werden wie deren Vorgänger: Für Instagram hat Facebook eine Milliarde Euro bezahlt, für WhatsApp 20 Milliarden Euro. Facebook selbst ist rund 150 Milliarden Euro wert, Twitter und Snapchat jeweils rund 20 Milliarden Euro.

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Quelle Shouts GmbH

redaktion

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