shipcloud feiert Geburtstag: Erst fünf und schon Marktführer?

In fünf Jahren vom Start-up zum deutschen Marktführer? Den Geburtstag hat der Shipping Service Provider shipcloud schon in Hamburg gefeiert. Die beiden Gründer und Geschäftsführer Claus Fahlbusch und Stefan Hollmann ziehen Bilanz.

Der eine ist Softwareentwickler, der andere Eletkrotechniker, beide haben den Schwerpunkt E-Commerce. Außerdem verbindet sie ein klares Handlungsprinzip, das Stefan Hollmann so beschreibt: „Wenn eine Software wirklich funktioniert, dann ist sie nicht am Reißbrett entworfen, sondern den Anforderungen der täglichen Praxis abgelauscht. Nur wer alles wahrnimmt, was da an Problemen und Lösungsmöglichkeiten am Wegesrand mitzunehmen ist, wird ein erfolgreiches Produkt kreieren können.“

Kein Wunder also, das die Idee für die shipcloud-Technologie in der Praxis, d.h. im damals noch betriebenen eigenen Onlineshop für edle Uhren entstanden ist. „Wir haben gesehen, wie schwierig es ist, Versandaufträge automatisch aus dem eigenen Onlineshop heraus zu erstellen. Die Paketdienste orientierten sich damals nur an den Bedürfnissen von Großversendern. Den erfolgreichen Onlinehändler, der seine Geschäfte vom Küchentisch aus betreibt, den hatte damals noch keiner auf der Rechnung. Das war unsere Chance.“ – erinnert sich Claus Fahlbusch.

Eine Chance, die man nicht nur für sich selbst nutzen wollte, sondern nach dem Musketier-Prinzip auch anderen zur Verfügung stellen will, wie es Stefan Hollmann auf den Punkt bringt: „Da meldete sich bei uns sofort der Softwareentwickler-Geist und diktierte: das wird nicht nur die kleine Lösung für den eignen Shop, daraus machen wir einen öffentlichen Service für alle.“

Was mittels der entwickelten einheitlichen Schnittstelle für alle Paketdienstleister auch funktionierte. Dem erfolgreichen Praxistest im eigenen Onlineshop folgte die Aktivierung des friends-and-family Netzwerks und aller Freunde und Bekannten, die einen Shop betrieben.

„Der erste Quantensprung bei der Kundenakquise war dann die Teilnahme an einem Jimdo-Workshop. Da haben wir realisiert, dass solche Shopsysteme und andere Plattformen und Marktplätze unsere wichtigsten Multiplikatoren sind.“ – erklärt Claus Fahlbusch die wichtigsten Schritte für die schnell einsetzende Expansion.

Stefan Hollmann weist in diesem Zusammenhang auf einen weiteren, technisch basierten Erfolgsfaktor hin. „shipcloud bietet eine einfache Schnittstelle, die man auch mit geringen Programmierkenntnissen in sein System einbinden kann. Die Einfachheit sorgte auch dafür, dass viele externe Entwickler sofort Plug-ins für Shop- und ERP-Systeme bauten, was den Zugang für Onlinehändler noch leichter machte. Unsere Technologie ist nicht aus der Perspektive des Logistikers gedacht, sondern aus der des Onlinehändlers. Das war uns immer wichtig und das bleibt auch so. Bis heute kommen unsere Kunden bei der Nutzung von shipcloud auf Ideen, die wir nie gehabt hätten.“

Oberstes Prinzip bleibt dabei immer, dass die technologische Entwicklung im Vordergrund steht, nicht der Verkauf von Versandmarken. „Das unterscheidet uns auch von unseren Mitbewerbern, von denen wir in den vergangenen Jahren viele kommen und gehen gesehen haben. Wer mit uns zusammenarbeitet, minimiert seine Prozesskosten und kommt in den Vorteil von maximalem Komfort.“ – so Claus Fahlbusch.

„Nicht umsonst bezeichnen uns viele als den deutschen Marktführer unter den Shipping Service Providern. Eine Position, die wir uns mit 20 Leuten erarbeitet haben – dafür brauchen andere 100.“ – sagt Stefan Hollmann nicht ohne Stolz.

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Quelle: Bestsidestory Shopmanagement GmbH

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